Interviews Susies Showbar

September 5, 2014

 Interview mit einer Tänzerin, den Besitzern und dem Portier von Susie`s Showbar
 Große Freiheit, St.Pauli, HH 2003

bondage_spezial
„Okay, wie lange machst du den Job schon? Als  Stripteasetänzerin?
„9 Jahre“
„Immer hier in diesem Laden. Sag mal, wie bist du dazu gekommen?“
Also angefangen bin ich auf so`n kleinen Laden auf der Reeperbahn, da war ich dann 14 Tage und dann bin ich bei Susie`s Showbar gelandet, durch meinen damaligen Ehemann, der hatte hier einen Bekannten und dann h`am wir Susie`s Show Bar mal besucht und dann war es ganz nett und dann bin ich halt hier geblieben.
Ja, ich hab dann 6 Jahre am Stück gearbeitet, habe dann aufgehört, bin in den Einzelhandel gegangen weil ich n`en Tapetenwechsel brauchte und bin dann wiedergekommen und bin dann jetzt zur Aushilfe da… Is schon okay.“  (Lachen)
„Und? Macht der Job Spaß?“
„Ja immer, sehr sogar (lacht), wirklich“
„Wie sieht dein Arbeitsalltag den aus, du bist dann ja hauptsächlich eine Nachtarbeiterin?“
„Ja, ich bin ne absolute Nachtarbeiterin. Wie sieht mein Alltag aus. Ich bin morgens, um fünf, sechs, sieben im Bett, dann schlaf ich bis mittags um zwei, drei, manchmal auch bis vier. Steh auf mach meinen Haushalt und geh dann meistens noch Fitness machen. Ja, und dann ist der Tag auch schon vorbei und dann geht`s schon wieder los zur Arbeit.“ (Lachen)
„Haut das hin, geht das eigentlich so?“
„Wunderbar“
„auch ohne Chemie sozusagen – weil, ich hab das so von anderen Leuten gehört, dass sie ganz schön viel mit Upper`s und Downer`s die Nachtschichten rumkriegen?“
„Nein, also, ich kann mir das gar nicht anders denken das Leben, das ist wunderbar. Ich hab am Tag richtig Zeit für diverse Sachen, auch um meine Familie zu besuchen…, halt, ich kann`s mir anders nicht denken. Ich bin aber auch flexibel. Ich kann auch morgens um acht Uhr aufstehen, wenn ich jetzt sonntags frei habe. Dann ist das kein Problem für mich, dass ich dann früher hoch bin, dann leg ich Mittags noch mal hin und bin Abend wieder auf der arbeit. Ich bin immer fit. Und ich sag mal. Die Lust die kommt ja dann während der arbeit. Das ist dann schon ganz toll.“
(Off-Ton/Chef) – „Vor Gericht kannst du lügen, dass sich die Balken bügen , hier musst du die Wahrheit sagen.“
„Ja, is ja so…. Nein manchmal hat man ja auch wirklich keine Lust mehr…ooooh, jetzt wieder zur Arbeit, und so, …muß das sein… aber die Lust die kommt dann schon während der Arbeit.

Hier ist halt auch so…, von 100 Gästen kenn ich auf Garantie hundert und das Schöne ist halt, wenn die Gäste gerne wiederkommen und dann macht es eben halt auch Spaß. Es ist so wie ne große Familie, mit n`en bischen Sekt und Selters und das ist schon lustig.“ (lacht)
„Und? Hat es sich eigentlich verändert? Wenn du überlegst, als du vor acht Jahren angefangen hast- zu heute?“
„Ja, man ist älter geworden und die Gäste sind auch älter geworden. (lacht) die Lust…..es ist schön, es ist immer noch schön. Das Geld sitzt nicht mehr so locker wie es früher mal gesessen hat. So geht`s uns allen seit dem Euro. Aber ansonsten, der Spaß ist immer noch der gleiche.

Okay, jetzt können wir mal zum Spiegel darüber gehen“
„Okay, vorher eine frage noch Melanie. Deinen Tanz, choreographierst du ihn, übst du ihn richtig oder lässt du das so…, was dir gerade so einfällt?“
„Du, ich hab Tanzen nie gelernt, ich bin einfach auf der Bühne und laß da meinen Gefühlen freien Lauf. Ich hab natürlich die Musik, die ich mag. Ich tanz nur zur Musik zu der ich auch ein Gefühl entwickeln kann. Und ich hab nicht irgendwas getanzt. Bei mir kommt alles ganz spontan. Also ich hab da auch keinen Choreographen oder Lehrer sitzen, der mir sagt, so, jetzt machst du das und das.“
„Also nicht wie im Dollhouse, sozusagen?“
„Ne, gerade so wie`s mir passt, gerade wie ich lustig bin – so tanz ich auf der Bühne . Könn`wir ja mal später auch mal sehen.“
„Okay, muß ich umziehen mit der Kamera?

„Wenn die anderen Mädchen kommen wird es hier ziemlich voll und ich bin dann lieber gleich – zack, zack umgezogen und ab in die Startlöcher.“
„Wie habt ihr das organisiert, habt ihre verschiedene Schichten oder Sets?
Oder. Oder?“
„Also ne, wir sind, wie sag ich mal: auf der Bühne tanzt jede Frau zwei Lieder. Das heißt ein schnelles Lied, ein langsames Lied. Bei dem schnellen Lied zieht man sich bis zur Unterwäsche aus und bei dem langsamen Lied zieht man dann die Unterwäsche aus. Erotische Darstellung, so gut wie man kann, nä. Ja, und das geht immer der Reihe nach, die Mädchen die treten auf, dann macht der Diskjockey ne Liste und dann geht`s immer der Reihe nach.
Komm ruhig n`en bischen näher.“ (lacht)
„Okay, ich probier mal..“
Und Melanie, würdest du dich als Bühnenkünstlerin oder als Sexarbeiterin bezeichnen?“

„Als Bühnenkünstlerin, wenn du mich so fragst. Ich bin ja in erster Linie Tänzerin, ich mach Spaß auf der Bühne, unterhalte die Gäste damit sie alle gut drauf sind. Das ist meine Arbeit.
Und natürlich trink ich gern mal ein, nä. Das ist doch ganz klar, man kriegt dann auch immer Durst. – Also, ich bin keine Prostituierte in dem sinne. Ich bin halt ne Tänzerin.“
„Klar, das ist schon klar. Würdest du einen klaren Trennungsstrich ziehen oder würdest du sagen, dass die Grenzen fließend sind?“
„Öh, ja….Ich sag schon, ich zieh da schon einen Trennungsstrich. Ja, weil sonst würd ich auf der Straße stehen und das ist nicht mein Ding. Das mach ich nicht. Also wir sind ein Spaßlokal, Tanzen, Unterhaltung. Es ist eigentlich auch immer alles sehr spontan hier, es gibt da keine genauen Regeln, woran man sich halten muß….Man muß seinen Arbeitsplatz respektieren, ganz klar, hier kann nicht jeder machen was er will, das schon, aber wir sind halt eher Tänzerinnen und wir geben Unterhaltung, kabaretttechnisch – wir haben hier ne Badeshow – und die Gäste, wobei – wir machen ja hauptsächlich mit den Gästen, die Gäste können mit auf die Bühne kommen. Und dann hat man halt eben Spaß. Alles lustig. Es sind jetzt keine Sexorgien. Mit Sex hat es nichts zu tun.

Hey, High Susi
…Was willst du jetzt noch wissen?“
„Ja, ich bin gerade am überlegen…..frag mich….ich bin gerade am überlegen……
Sag noch mal wie du, wie du überhaupt dazu gekommen bist, wie du zu dem Job gekommen bist. Du hattest, glaub ich erzählt, du hattest früher in n`er Spielhalle gearbeitet hast.“
„Ja, ich hab in der Spielhalle gearbeitet und wollt halt ein bischen mehr Geld verdienen. Ja, dann hab ich gedacht, ich fand das immer sehr interessant, ich leb ja schon insgesamt auf dem Kiez – 17 Jahre und man hat das ganze rege Treiben immer so mitgekriegt und es hat mich natürlich auch immer gereizt, war interessiert. Und dann bin ich durch n`en Bekannten mal in so n`en Laden angefangen und das war , wie gesagt, eben auf der Reeperbahn. Da war ich dann 14 Tage und dann hab ich diesen Laden hier kennengelernt- und hier, sag ich mal, ist es halt einfach…… Ich bin gerne wieder zurückgekommen, hier ist es einfach schön zu arbeiten, dass ist zwanglos, hier wird nicht so wie in anderen Läden auf der reeperbahn, so nach der Reihenfolge oder so zu den Gästen gegangen. Da ist es ja halt so, animationstechnisch, die Frau die als erstes kommt, die darf als erstes zu dem Gast. Und dann wird versucht was zu trinken zu kriegen., innerhalb von 3 Sekunden.

Ich mein, dass ist irgendwie nicht die feine Art – und halt so ne Rangordnung- und das gib`s hier nicht, wir sind hier alle lustig, wir sind hier wie ne Familie, es ist alles locker gehandhabt und das ist schön- und da macht`s auch spaß zu arbeiten.
Und wie bin ich hergekommen.. Durch n`en Bekannten, nä. Und wie gesagt, bei Susie`s Show Bar bin ich gelandet durch meinen Ehemann damals, der hatte dann einen Bekannten hier und dann bin ich dann hier in dieses Geschäft gekommen.“
„Würdest du sagen, dass Susi inzwischen ne Ausnahme ist auf dem Kiez, oder gibt es noch mehr Läden?“
„Absolut, also wir sind unvergleichbar, sag ich mal, ich würde auch in keinen anderen Laden arbeiten, das könnt ich nicht. Dann gar nicht mehr, dann würd ich putzen gehen oder so. Sieht man mir nicht an, das ich das machen würde, aber das würd ich zur Not auch noch machen. – Hab ich schon mal gemacht – meinem Ehemann zuliebe, damals, hab ich dann mal geputzt. Das hab ich aber nicht lange ausgehalten. (Lachen)
Aber wenn man muß, dann macht man es auch, oder? Tja….
Ich hab noch nie solange vor`m Spiegel gestanden, muß ich dir ehrlich sagen.“ (Lachen)
„sind die Klamotten eigentlich teuer, werden die gestellt, als Requisite oder musst du die selber bezahlen?“
„Wir kaufen unsere Sachen selber, das Teuerste sind allerdings immer die Stiefel oder die Schuhe für die Arbeit. Das ist das teuerste. Also, da hab ich so einen Verschleiß, also ich brauch bestimmt alle 2 Monate ein neues Paar – und ich arbeite nur in stiefeln. Das is…, da fühl ich mich am wohlsten mit. Und diese Klamotten, das z.b. war ganz billig- und dann Susi – sie kann sehr gut nähen. Sie näht auch Sachen für uns . Und das war auch ein langes Kleid, das hat sie uns dann abgeschnitten, umgenäht, dann hat sie noch die Handschuhe dazugemacht, so`n Halsding dafür da. Also Susie näht dann auch schöne Sachen für uns. Ja…und das war ganz billig. Wir kaufen alles selber, sie kauft auch mal was und dann näht sie`s halt für uns, oder wir kaufen es und sie´s dann für uns um. Oder wir kaufen halt vom Kiez irgendetwas, ganz teure Sachen. Macht man auch, denn wenn man was schön findet, dann denkt man, dass bringt mir jetzt Glück und das kauf ich dann jetzt eben. Mmmm, ja

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„Ich bin nicht so wie die, die immer mit Make up und Schminke rumhantieren, das ist nicht mein Fall. So`n bischen die Augen, das reicht mir. Und das brauch ich gar nicht so

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„Das einzige was ich hab, ist meine Friseurin, der bleib ich auch immer treu……. Freunde, etc..“

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(Chef)“ Die meisten, die den Mund aufmachen…..es ist alles verschlafen worden,…..das die Neuen, die jetzt alles neu gemacht haben, es geschafft haben aus einem charmanten Stadtteil.. (Mikrostörung)
……nicht mehr gerne selber hier bleiben.
Es war früher alles viel charmanter und lustiger. Heute ist kalt, unpersönlich.“
„Zu geschäftsmäßig?“
(Melanie) „zu oberflächlich.“
„Geschäftsmäßig muß ja nicht bedeuten, das etwas unpersönlich ist.“
„Das stimmt“
„Geschäft hängt ja auch mit Persönlichkeit zusammen.
„N´Abend
Ja, Petra, meine Liebe. Wir zwei, wir sind noch richtig persönlich. Guck mal, da ist das ZDF, Schweizer Fernsehen, OHF und BBC, ääh, New York. (Gelächter)
„Das ist schön, wollt immer schon mal in`s Fernsehen.“
„Hallo, n`Abend“
„Wegen der Steuer, ausstellen, ausstellen“ (Gelächter)
„Das ist unser Lieblingsprosecco (Gelächter)
Der wird geliefert“
Sag das nicht, die Steuerfahndung hört zu“
„Ja“
„Dann liegt`s vielleicht daran, dass die Läden einfach zu groß sind. Also so…….“
„Ach, die Zeiten sind vorbei, aber ich glaube nicht, man kann jetzt zwar versuchen lustig zu sein und sein Kommentar abgeben, aber die Zeit hat sich geändert. Wie überall, nicht nur hier, überall. Alles ist schnelllebiger geworden. Das kann man so in wenigen Worten auch gar nicht sagen. Das geschieht, das gehört zum Leben.“

Bin 09 (Rest) (2:10:08)

…..im Dasein, ein Stadtteil sich verändert. Ich bin auch überzeugt, hier wo jeder sagt: Die gute alte Zeit:…. gegenüber der noch älteren Zeit, auch eine große Veränderung stattfand“
„An für sich müsste man doch denken, dass, einerseits hat so ………“

Bin 10 (Melanie/Chef 2:02:10

„so einerseits hat so, n`en totaler Einbruch war die ganze Aids-Geschichte seit den 80er Jahren, wo, zumindestens was die Prostitution betrifft, totale finanzielle Einbussen, sozusagen das zur folge gehabt hat…Ähm eigentlich so, sexuelles Entertainment, müsste eigentlich, boomt ja eigentlich auch, zumindestens was die ganzen Sex-Warenhäuser angeht, die sind ja wirklich vielmehr akzeptiert als früher.“
„Ich vertrete ja auch die Ansicht, dass diese Läden durchaus ihre Existenzberechtigung haben, auch vom kommerziellen her, vom Erfolg her. Aber es haben sich, in den letzten Jahren, obwohl in den letzten 5 Jahren nicht so sehr, aber dinge abgespielt hier auf St. Pauli, wo sich keiner auskannte: Razzien, was diese Straße betraf. Wo man sich hinterher gefragt hatte, warum eigentlich? Das Salambo besteht nicht mehr, beim Salambo gibt es bis heute keine Anklage. Das ist alles sehr merkwürdig. Das hat damit geendet, dass sämtliche Läden sind von Discothekenbetrieben – wobei Discothekenbetriebe generell nichts schlechtes sind. Aber wenn nur mehr der Trend Technodisco und die ganzen Neben- und Begleitumstände – diese Tabletten, diese Giftesser, wie ich immer sage- das gab`s früher hier nicht. Logisch hat der eine oder andere schon mal ne Nase genommen, aber nicht in dieser Masse wie heute. Wenn die Freitag, Samstag kommen, sich die Köpfe voll stopfen, das gab`s also früher nicht. Und das ist halt, ja ich weiß auch nicht. Mit der Discothekenszene kam auch ein bisschen mehr Brutalität hierher. Obwohl früher auch natürlich, aber nicht eh, das war mehr intern. Heute verprügeln sich die Gäste schon gegenseitig- und mit Messern, mit allen. Früher waren das so Auseinandersetzungen intern, aber in dieser form ist das….. Aber is so. Meine Güte, Leben trotzdem. Leben geht weiter!“
„Wat mut dat mut“

Bin 11 (M. Bühne, Spagat) 1:14:04

„Ich bin jetzt kalt – also jetzt bin ich kalt gerade…fehlt ein Stück, aber es geht. Ich mach das, glaub ich, 30x am Abend, manchmal, weil`s Spaß macht“
„Ich hab dir schon mal gesagt im Fernsehen sollst du die Wahrheit sagen“ (Gelächter)
S.“Können wir nicht an die Bar, oder filmst du schon?“
„Ich film. Is aber egal, laß dich nicht stören..“
Chef:“ Bei der Polizei kannst du lügen…“
(Lachen)
M.“ Ich sag immer die Wahrheit, wenn du mir nicht glaubst, frag meinen Anwalt“
Scandal……..
„Kannst du dir auch vorstellen in n`er Peep-Show zu arbeiten?“
„Nein, um Gottes willen….“
Chef“ und ich wird da Stammgast…“
M“ Ich weiß, ich war noch nie in n`er Peep-Show. Aber ich glaub es ist ziemlich eng oder? Ist das nicht so ne Kabine. Ich hab keinen plan ehrlich. Ne, also das wär nix, ich brauch Bewegungsfreiheit. Weil, ich bin so`n Mensch, ich muß mich bewegen können. Also ich brauch…..“

Bin 12 (M.Tanzschritte, Unterkörper u.Beine)

(1:04:11) / 1:00:21 /Ton löschen

Bin 13 M.Bühne (Doggie) 1:03:23

Wann fängt ihr an Melanie?“
Montag bis Donnerstag von 21 bis 5 Uhr Morgens, Freitag, Samstag von 22 bis sechs Uhr morgens. Also die Belegschaft sollte schon immer um viertel vor, Arbeitsbeginn, anfangen . Also hier sein, damit man dann pünktlich zur vollen stunde anfangen kann.“
„aber du bist nicht die ganzen 8 Stunden dabei, am am arbeiten?“
„Natürlich, 8 Stunden, is ne normal geregelte Arbeitszeit. Auch in der nacht, auch als Tänzerin. Ich kann ja nicht einfach nach n`er stunde sagen mm, so ich geh jetzt mal für 3 stunden irgendwie in die Disco oder zum essen. Essen darf ich auch hier.
(Hintergrundgeräusch, milch,bzw.Luftdüse /störend)

Bin 14 (M.Bühne) 1:04:14

„Wieviel Zeit geht dabei eigentlich drauf, also um sich sozusagen beieinander zu halten, um sich fit zu halten?“
2Ja, das ist so, ich hab 6 Monate gar nichts gemacht, bin jetzt gerade wieder in so`n Wellnessclub eingetreten. Pffrr… Ja, man ist da schon so 2-3 stunden da.“
„Jeden Tag?“
„Ja, doch schon, ja
Ja das ist wunderbar, du sparst Wassergeld zu Hause. Man muß ja sehen wo an sparen kann heutzutage. Nein wenn man dann noch Sport macht, braucht man schon 3 Stunden, doch schon, ja. Is klappt nicht jeden tag, weil man muß ja auch mal andere Sachen, hat man auch zu tun. Aber in er Regel schon. So oft wie möglich. Weil es ist ein ganz guter Ausgleich, wenn man dann was getrunken hat, dann in die Sauna, da schwitzt man das wieder aus, dann fühlt man sich natürlich gleich wieder fit.“
„Machst du auch Solarium?“
„Ja, also ich bin solariumsüchtig. Ich geh da schon 2-3x die Woche hin. Dann mal 14 Tage gar nicht, weil ich die zeit einfach nicht hab. Aber in der Regel, doch schon, 2x die Woche.“
„Und passt du auf, wenn man zuviel Solarium macht verhutzelt die Haut………“

Bin 15 (M. Bühne) 57:13

Also ich nehm da nur Feuchtigkeitscreme, für die Augen, für´s Gesicht danach, aber das wars dann auch. Cremes- das ist auch nicht immer das Wahre. Das einzige Produkt was ich gerne benutze ist Baby-Oel, da bleibt die Haut geschmeidig. Was fürs baby gut ist, kann für uns nicht schlecht sein.“
„Das stimmt“ – Und was machst du für Kurse? Oder gar keine Kurse, oder nur mal an die maschinen?“
„Also ich wollte jetzt wieder anfangen. Ich hab jetzt erst mal, weil das sind so ne High-Tech-Geräte da, das laß ich mir am Montag erst mal alles erklären in der Trainer-Stunde- und dann gibt es halt noch Kurse, die ich auch noch wahrnehmen möchte. Aber ich hab, also die letzten Jahre immer nur so Fitness gemacht, was mich nicht wirklich auslastet, weil wenn man Kampfsport gemacht hat, dann dann lacht man über Fitness, über Gerätesport.“
„Tai Bo“
„Ne Tai bo? Nö das war Kung fu was ich gemacht habe. Aber Tai bo ist glaub ich ganz gut ne? Ich habe davon schon viel gehört…..“

Bin 16 (Portier) 4:09:17

„Arbeitest du auch hier im laden, bei Susi? Was ist dein job?“
„Portier“
„Das heißt du bist draußen und sorgst dafür das Gäste reinkommen?“
„Versuchen – ist nicht mehr so einfach heutzutage“
„Womit hat man hauptsächlich zu tun. Mit den Unbilden des Wetters oder manchmal auch mit ähm, wie sagt man, mit unangenehmen Gästen. Leute die nicht reinkommen aber schnacken – was weiß ich.?“
„Das Problem ist hier in der Strasse, wir haben hier fast nur noch Discos hier und kaum noch Kabaretts. Und wenn man ein guter Freier sein will, dann geh ich rüber in`n Privatpuff rein oder irgendwo. Also hier mit den kindern- die ganze Nacht hier mit den kindergarten zu tun hab. Das ist schwer geworden.“
„Das heißt praktisch, die, das Publikum von den ganzen Musikclubs, die kommen hier gar nicht rein?“
„Unheimlich verändert. Flaschenschmeißerei und und und . Das ist auch so ne mode. Rico-Flaschen – und trinken heute alle diese Soft-Dinger.“
Susie.“ Tolle Qualität ,nä?“
Portier: …und man hat dadurch dann nur Probleme.“
Susie: „Find ich hübsch. Besser als die andere Qualität, nä. 120€ und dann hat er gesagt, für mich 70€. Wie find`s das? Sonst geb ich das ner anderen Frau. Aber hübsch nä?, Weiß ich doch, immer schön.“
M “ Voll die Anstrengung, ey“
„Wau“
S “Bei ihren kleinen Busen passt das natürlich“
Portier“ Natürlich passt das..“
S: „Für ihren kleinen Busen ist auch schwer was zu finden. Ja“
M: „Ja das sag ich dir aber“
Portier:“ Ja das ist nich einfach nä..“
M:“ Klein aber mein, nä – und ganz fein. Ich will gar nicht solche Oschie`s haben, da hat man dann Rückenschmerzen.“
Uhhh
(Lachen/Kamera)
Portier:“ Wie so`n kleines Hündchen“
„Mit den weißen stiefeln, sexy“
„Ja, nä, ist hübsch. Okay, ich zieh mal schnell die weißen Stiefel an.“
M: „Is aber schön……”
„Mit dem Preisschild“ (Gelächter)
M: „ Da weißt du gleich wie teuer ich bin“

Bin16 /Fortsetzung

„aber so als Pförtner kriegt man doch auch so bestimmt die Atmosphäre so am besten mit – wie die sich verändert hat, nä?
——-
„wie lange machst du den job schon?“
„Och mit Unterbrechung, so 10 Jahre so, aber man muß sagen, angefangen hab ich 1958 und dann immer mit Unterbrechung, mal so`n Jahr oder ein halbes aufgehört. Dann mal wieder n`en halbes Jahr, n`en Jahr. Und dann immer so- und dann sieht man natürlich wie es sich verändert“
„Wo würdest du sagen waren die………….?“
(unterbricht) Man wird ja auch nicht jünger nä. So und dieses nasskalte geht durch die Knochen, obwohl man sich schon anzieht und macht und tut. Für`n alten Mann ist das mittlerweile draußen schwer geworden.

Bin 17 Portier 39:15

Biste zu jung, dann kriegst du den job auch nicht in Griff, dafür muß man auf zu viele- zu vieles achten. Alle Seiten, gucken, achten, machen, tun, was passiert
„Gabs auch schon mal so richtig kritische Situationen?
„Das machen am besten unsere Frauen hier, wenn hier mal was sein sollte- im Laden sein sollte. Dann können das die Frauen viel besser managen als wenn hier`n Mann reinkommt. Es ist schwer so……… Das können Frauen besser. Viel, viel besser.“

Bin 18 (Portier) 1:36:01

„Wo würdest du sagen wären die, ..so Einschnitte, wo es sich so so verändert hat. Woran könnte man das festmachen?“
(Ton leise)
„Ich bin der Meinung, das ist ne politische Sache mit allen Drum und Dran, liegt am Wirtschaftsordnungsamt und… warum macht man so viele, nur Musikläden noch rein, und und und. Man will im Endeffekt die ganzen Kabaretts und solche Sachen kaputtmachen“
„Die Kabaretts sind das Herz von St. Pauli“
„Was ist denn hier denn noch? Hier ist doch nichts mehr. Wenn man hier abends steht. Abend jetzt um diese Uhrzeit rausgeht. Dann ist es doch ein Trauertanz, wenn man sich die ganzen anderen Städte in Europa mal anguckt, was da los ist, mit Lichtreklamen, und, und, und, und
Melanie/background“ Jetzt bin ich die Unschuld“
..“Es ist doch traurig geworden wenn man hier Nachts steht
„Ja, is dunkel geworden, dat stimmt.“
„Echt dunkel geworden“
M. /leise“ gib einen aus, für ne Unschuld…
-..Ne, aber ich hätte da einen mit Netz…..“
„Und die die Sanierung vom Hafen, also das praktisch die ganzen Malocher vom Hafen irgendwann nicht mehr da waren, hat das viel ausgemacht?“
„Nö, das hat nich viel ausgemacht“
Melanie: „Kann man die Peperoni essen?“
„Die sind zu…., die sind in die Nachbarskneipen, z.b. Hein-Hoyer-Straße. Die, die laufen hier nicht rum, die laufen hier nicht rum.“

Bin 19 /Portier 2:00:09

„Ich denke mal, wenn ich von früher die alten Bilder so anguck, wie der Fischmarkt früher aussah- und eigentlich ging St.Pauli früher auch bis runter, bis zum Fischmarkt, mit den Dockschwalben, als die Schiffe da noch anfuhren, oder die LKW`s zumindestens. Und das hat…., hat das was ausgemacht das das auf einmal alles sozusagen über diese Erweiterung weggegangen is ?“
„Tja, das Leben, das Leben ist schneller geworden. Heute hängt…….hmmrr.. heute läuft doch gar keiner mehr rum. Wenn du heute einen vom Dampfer hast, die liegen da 3 Stunden oder 4 Stunden am Dampfer, da geht nicht einer raus und sagt hier: Ich mach jetzt hier ein los hier auf St. Pauli. Da haben die gar keine Zeit mehr für. Die sind im Terminal, im Containerhafen oder irgendwo. Man sieht hier manchmal ein oder zwei, z.b. Philippinos oder so, oder zu dritt. Die ham aber sowenig Kohle dabei, die können sich nicht hier n`en Bier nicht mehr leisten. Das geht nicht. Es geht einfach nicht.

Oder Familienväter z.b., die heute Existenzangst..Angst haben, mit allem drum und dran. Heute gehen da z.b. gelernte Handwerker bei den Verleihfirmen für 8 Euro fuffzig arbeiten.
So jetzt, ham, ham, hab ich z.b., ich bin auch gelernter Maler. Jetzt hab ich hier, als ich ehh ss aus der Lehre kam, hier im Anfang der 70er Jahre, hab ich das Geld, das Geld schon mehr gehabt. Wenn man dann, z.b. hier im Laden oder es gibt auch n`en anderen Laden da, 10, 11 Euro für n`en ganz normales Bierchen bezahlen soll. Das sind 22 Mark! Da überlegt sich – da werden die Taschen draußen umgedreht auf der Straße.“
„Das stimmt, das stimmt“
„Und so musst du das ehrlich sehen…..Okay wenn einer Sex haben will oder Atmosphäre haben will, dann ist der Laden hier wirklich klasse – ist ja auch bekannt….
Wenn die das alles umbauen und machen und tun- und dies alles noch…………“

Bin 20 45:21

Wie ist das Verhältnis eigentlich zu den anderen Leuten, die auch draußen stehen und den gleichen job machen? Ist da so…….
„Da war der Konkurrenzkampf teilweise früher auch noch größer. Okay, wenn irgendwas sein sollte, wir helfen uns, wir brauchen einmal pfeifen und dann kommt`n Kollege von der anderen Straßenseite rüber. ..Und da stehen natürlich auch vom Cult, vor der Disco stehen welche. So und wenn irgendwas passiert, dann sind wir die letzten die da nicht irgendwie mit reinspringen und helfen.“
„Ja, super. Danke“
„Alles klar“

Mikrostörung

Bin 21 /M., Bühne,Tanzschritte 1:34:05

Mikrogeräusche
Susie:“ Nö, du bist ein Biest“
„Sag mal Melanie, wenn du irgendwo Leute, z.b. du bist privat unterwegs, lernst irgendwo Leute kennen und erzählst denen dann irgendwann, dass du in n`er Stripteasebar arbeitest. Wie reagieren die da. Merkst du da, uuh, so`n Zurückzucken oder Interesse oder reagieren sie danach anders auf dich?“
„Nmmm, ja, also ich mach ja kein Deal daraus was ich mach, wo ich arbeite. Die Leute können damit eigentlich ganz gut umgehen, aber die stellen auch viele Fragen, weil das für diese einfach so, so is, das kennen die nich – und sind dann schon interessiert wie das den alles so von statten geht, nä. Was da so abgeht, stellen mir dann viele Fragen, meistens, ja“
„Und deine Mama und dein Papa?“
„Kommt mich doch einfach mal besuchen, dann seht ihr…….
„Und deine Mama und dein Papa?“
Also meine ganze Familie, alle von der Familie – die ist nicht klein – die wissen alle was ich mach. Und sie sind alle stolz auf mich, weil ich dazu stehe was ich tue.
Ja, weißt du, ich guck immer gerne in mein eigenes Spiegelbild und in meine Augen, ich belüg mich ungerne selber.“
Susie:“ So jetzt mach mal hinne“

 

Interview mit Erna, Besitzerin der Kneipe „Zum Silbersack“

September 5, 2014

Silbersackstrasse, St. Pauli, HH 2003

stoffauge
Bin 02  /Große Freiheit        2:12:09

Bildmaterial

Große Freiheit/Nacht    – festes Bild /0:00:00
Schwenk, Start        –          /52:17
Zoom Start        –          /57:14        
(Schlenker im Zoom)
Susie`s Bar        –             /1.10.15
Schwenk von der Leuchtreklame nach unten

2. Aufnahme    //1:25:24
Schwenk nach oben//1:32:13

Bin 04 /Silbersack, Ton, Caprifischer     3:05:17

15:00    Start Gesang
1:18:06    Refrain: „Bella, bella Marie..“
2:35:00    “                  “              “

Bin 05/ Erna    2:53:00

“Ja, okay, wird alles gefilmt..
Ja, die Kamera läuft jetzt schon..“
„ss, einfach so, meine Frage. St. Pauli früher, St.Pauli heute. Wann waren die besten Zeiten? Wenn man, so aus ihrer Erinnerung oder von ihrer Einschätzung her?“
„Wann die besten Zeiten war`n kann man nie sagen. Jede Zeit hat ihr Gutes und hat ihr weniger Gutes. Und es ist ja so im Leben, dass man die weniger guten Seiten vergisst, oder es verblasst mit der Zeit. Und das letzte was man erlebt hat, bleibt. Bin auch kein Mensch der zurück guckt, ich guck immer nach vorne, nie zurück.“
„Ja, wenn man heute, ich bin so die letzten Tage über die Reeperbahn gegangen ab und zu- und es stehen viele Häuser leer, oder viele Läden, so, wo man eigentlich das Gefühl hatte, die werden wahrscheinlich oder vielleicht bald pleite machen. Und das obwohl eigentlich, so jedes Wochenende tausende von Leuten hier an der Reeperbahn oder auch hier in St.Pauli entlangflanieren. Woran liegt das?“
„Das Geld sitzt nicht mehr so locker. Und heut überlegt sich jeder, ob er Geld ausgibt oder ob er es in der Tasche behält.
Das n`en Unterschied und einige vergraulen auch die Gäste mit ihren Preisen. Wir nehmen für eine Flasche Bier eins-achtzig. Ich glaube, das kann sich jeder heute erlauben.“
„Stimmt
Aber wenn man so , – ich hab auch jahrelang auf St.Pauli gewohnt und ich finde schon das St. Pauli sich verändert hat und ich finde auch, das es verschiedene, sagen wir mal so, Schnittpunkte gibt – für Veränderung.
Und wo würden sie so Schnittpunkte setzen, äh die die Sanierung vom Stadtteil mit der Hafenrandautobahn – und der, den Fischmarkt, der seitdem nur noch ne Kulisse ist im Verhältnis zu früher. Oder die Umstrukturierung im Hafen, dass praktisch irgendwie, da fast überhaupt keine Leute mehr arbeiten, im Gegensatz zu früher?“
„Ja früher ham ja viele, äh Hafenarbeiter sind ja dagewesen. Die hatten Donnerstag`s, hatten die ihren Hafensonntag, dann gab’s Geld und dann war natürlich Hochbetrieb in der Kneipe. Und über den Fischmarkt klagen ja viele. Also hat nich mehr das Flair, was er früher mal hatte.“

Bin 06        4:08:20

……..fühl. Also St. Pauli ist ja so bekannt. St. Pauli ist ja nicht nur in Hamburg bekannt, als ein Stadtteil, sondern, egal wenn man in der Welt irgendwo ist, also so, St. Pauli ist ein Begriff, überall. Und…….das kann nicht nur daher kommen, dass hier ein bisschen, irgendwie, das hier kommerzieller Sex angeboten worden ist. Das muß schon mehr gewesen sein. Was hat das Lebensgefühl eigentlich….ausgemacht?“
„Früher war St.Pauli wie eine Familie, alle hielten zusammen und alle standen füreinander ein. Jeder kannte sich. Wir hatten hier`n Bäcker und ähm Gemüsehändler und n`en Krämer und Milchgeschäft, 2 Friseure, 2 Blumengeschäfte, Grünwarengeschäft. Die haben alle gelebt und ham hier von der Umgebung gelebt, das ist heute ja alles weg. Das ist durch diese großen Konzerne – und die kleinen Menschen können hier halt nicht mehr existieren , die kleinen Ladenbesitzer. Und vieles liegt auch an den Hausbesitzern, dass die die Mieten so unverschämt erhöhen.“

„Eine Frage hätt ich noch. Ein, die Silbersackstrasse ist, oder „Zum Silbersack“ ist ja direkt in der Nähe eigentlich auch zum Hans-Albers-Platz, wo Abends auch die Damen stehen und ihr Geld verdienen. Und…., seit ja, seit einem Jahr ist ja faktisch diese neue Gesetzgebung durch und glauben sie, hat sich da eigentlich was verändert für die Frauen die die in der Prostitution arbeiten seitdem das als normale Dienstleistung gesetzlich anerkannt ist, oder?“
„Also, ich kenn praktisch keine Prostituierten die arbeiten. Ich hab keinen Kontakt damit und ich hab da so auch nichts gehört. Und ich glaube, das wurde früher auch ganz anders behandelt als heute. Da hatten die ihre Häuser, sie hatten zwar ihre Zuhälter, die gib`s ja heute auch wohl noch. Ähm, wo sie waren… kamen auch in Lokale, haben die Gäste angesprochen. Also es war doch alles etwas menschlicher, äh kein reines Geschäft wie das heute ist“
„Kamen früher, in den 50er und 60er Jahren die Frauen nicht auch hier in die Kneipe , mit drin, oder war es wech…….“
„Es waren aber andere, es waren viele, die damals aus der damaligen DDR kamen und die hier erst mal, ähm, irgendwie ne Anstellung oder irgendsowas gesucht haben- und um die Zeit zu überbrücken sind sie praktisch an- an, anschaffen gehen…, anschaffen gegangen. Und, ähm waren auch zweimal die Woche zur Kontrolle, also das was alles……
Und es ist heute ja so, was äh, das beobachte ich auch. Es müssen nicht Prostituierte sein. Es ist ja heute – und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind ja auch ganz anders. Die sprechen sich heute an, sind sich einig, wir gehen zu dir oder wir gehen zu mir. Das war früher anders. Früher hat man sich stundenlang gekannt und ähm, oder tagelang – und dann haben die Mädchen dran gedacht Geld zu verdienen. Und hier kamen ja viele Seeleute. Wenn ein Seemann mal kein Geld hatte, dann haben die dem Seemann aus der Patsche geholfen. Ja , es war ganz anders, es war mehr Moral und mehr Menschlichkeit.“
„Ja, am Freitag auch ein paar Interviews gemacht, unter anderem mit der ähh………..“

Bin 07        1:46:19

Bildmaterial

Kerze und Blumenstrauß
2:19     Zoom auf und Schwenk
17:13    (dann Person links im bild)
25:04    /Schnitt, Schwenk andere Richtung, Musikautomat
        Zoom auf Titelleiste
48:12    /Schnitt, Detail, Schlager (evtl. Einzelbild)

Bin 08        1:05:17

Bildmaterial

Musikbox, Detail
Ab 42:20  Detail „Caprifischer“
Bis 1:04:03
(evtl. Standbild)

Bin 09 /Außenaufnahme        19:01

Zum Silbersack, Zoom auf Leuchtreklame

Lieber commodich`
Als aktenschränklerisch

Interview mit dem Geschäftsfüher von Koch&Devil&Heaven

September 5, 2014

Reeperbahn St.Pauli  Hamburg 2003 im Rahmen des Filmprojektes „Bella Bella Marie“
sweeties

Bin 01        44:05

„Wir hatten da gerade schon drüber gesprochen. An für sich, wenn man sich hier auf St. Pauli umguckt, man sieht viele leerstehende Läden, das Geschäft scheint nicht zu boomen, ist das bei ihnen, sozusagen in diesem Erotik-Kaufhaus auch der Fall oder eher andersrum?“
„Also wir sind seit Jahren und vor allem auch mit dem letztem Jahr zufrieden. Denn wir haben im Vergleich zu vielen Mitbewerbern auf der Reeperbahn bestimmt ein ganz anderes Konzept. Wir haben uns nach den Wünschen der Kunden gerichtet und nicht umgedreht. Der Kunde ist über die ganzen Jahre eigentlich in die Geschäfte gekommen weil er geil gewesen ist, ich sag das einfach mal so ganz platt. So hat natürlich auch die Branche draußen den Kunden wahrgenommen. Der Kunde kommt rein, möchte ne DVD oder ne……. (Anschluß /02)

Bin 02        56:21

….(Anschluß) VHS-Cassette und ich brauch da nicht zu beraten. Aber der Kunde ist Dank dem Internet aufgeklärt worden. Der Kunde verfügt heute über ein qualitatives wissen und er ist es leid sich über das eine oder andere Produkt, in Anführungsstrichen, einer minderwertigen Qualität vom Preis her, nicht überzeugen zu lassen, sondern der Kunde hat qualitativ schlechte Produkte zu überteuerten Preisen gekauft. Das merkt, oder hat der Handel gemerkt. Und wenn sie sich einfach mal auf der reeperbahn umgucken, dieser Mythos ist irgendwo zuende, das hängt aber nicht mit der Attraktivität der Reeperbahn zusammen, sondern das hängt einfach damit zusammen, dass der Kunde in diesem Bereich, ja eine ganz andere Einstellung bekommen hat und dann eben sagt: Ich gehe gerne auf die Reeperbahn und ich gehe gern heute in Erotik-Shops weil……

Bin 03        31:23

……….das Personal und außerdem den Einkauf teilweise verantwortlich. Ich habe den Mitarbeitern in Schulungen gesagt, sie haben eigentlich ein – als Verkäufer im Erotik-Bereich im familiären Kreis oder bei irgendwelchen Fragen „Was machst du vom Beruf?“ äh, sagen sie dann immer, ich bin Verkäufer in einem Erotikhaus oder in einem Erotik-Shop, oder Erotik-Fachgeschäft. Man kennt das aus dem Bekanntenkreis, alles dreht sich weg und sagt igittigitt, was ist das eigentlich. Und wir wissen alle……….

Bin 04        47:20

…und auch mit den Mitarbeitern darüber spricht, in den Geschäften und vor allen Dingen letztendlich auch mit den Kunden, haben sie mit den wichtigsten Beruf der Welt. Ich vergleich das immer so mit dem Frauenarzt, dem Gynäkologen oder auch dem Friseur. Und das kennen sie bestimmt auch aus eigener Erfahrung, äh wenn ich irgendwelche Probleme habe im sexuellen Bereich, dann frag ich den Gynäkologen oder die Frau fragt jetzt den Frauenarzt und der gibt ihr jetzt irgendwelche Tipps. Das besprech ich nicht mit meinem besten Kumpel oder vielleicht auch mal mit meiner besten Freundin – und dann kommt eben letztendlich der Friseur. Ich erzähle eigentlich dem Friseur wesentlich mehr wie meinem Freund oder meiner Frau. Über sexuelle Wünsche wird ja Zuhause überhaupt nicht gesprochen. Man macht es einfach so, so nach dem Motto: „Geh doch schon mal duschen……“

bin 05        37:16

………sensibilisiert werden für diesen kunden- passiert eigentlich folgendes, dass der Kunde, der zu uns kommt, ob jetzt Männlein oder Weiblein oder auch das Ehepaar oder die Freunde insgesamt, mal mit einer Clique. Sie sprechen eigentlich sehr, sehr schnell über ihre sexuellen Probleme in Anführungsstrichen , oder über ihre sexuellen Wünsche. Und wenn ich dann als Verkäufer das Feingespür habe und dieses auch weiterentwickle, ähm dann hören sie hier Geschichten, die könnten ohne weiteres in der Praline stehen, in der Wochenend oder in der Zeitschrift St. Pauli-Nachrichten.

Bin 06        56:07

„Glauben sie eigentlich das die Akzeptanz, also die die Experimentierfreudigkeit so bei Paaren größer geworden ist und auch ein neues Kundenklientel für sie bilden?“
„Sie sind ähm, das Experimentieren ist wesentlich größer geworden. Das liegt daran, äh die heran….., tschuldigung, die heranwachsende Generation ist…….ja freier geworden im Sexuellem. Das ist nicht mehr so diese Nachkriegsgeneration die die Bundesrepublik ähm, sehr stark gemacht hat, sondern der Verbraucher der heute zu uns kommt ist mündiger geworden äh, die jugendlichen gehen mit der Sexualität (Räuspern), tschuldigung, ganz anders um – und das ist das eben was wir tatsächlich feststellen. Der Kunde ist sexuell hungrig geworden im Bereich von Experimenten, im normalen Bereich. Ich klammere…….

Bin 07        24:04

ss. Diese schlimme Krankheit dazu beigetragen, dass der Kunde vorsichtiger geworden ist, aber er ist , glaub ich auch, in den letzten Jahren wieder leichtsinniger geworden. Ob das jetzt damit zu tun hat, dass er wieder ein bisschen mehr spielt (Telefonklingeln)… Aber ich glaube die Sicherheit der Partnerschaft spielt hier doch eine sehr große Rolle.  Tschuldigung, so was darf nicht passieren… Ja?
„Läuft“…….

Bin 08        1:29:13

„Ist in eurer Produktpalette, eigentlich auch so, dass sagen wir mal so, die Professionellen, die Leute, die Frauen, die im Bereich der sexuellen Dienstleistung  sozusagen ihren Job machen, sich zum Teil eindecken? Oder wie würden die Frauen, die z.b. im Telefonsex-Bereich arbeiten oder Life-Chats und da auch Service anbieten, wie würden die eigentlich dastehen ohne die ganzen hilfsmittel, die es z.b. auch in eurem Laden gibt?“
„ Ja also, ich glaube ich brauche im Callcenter oder in der Beratung der Telefonsexdienste keine hilfsmittel. Ich weiß nicht ob ihr das wisst wie das da abläuft. Das sind teilweise alles Bänder, sehr gut gemachte Bänder, da sitzen schon gar keine Damen mehr dahinter, sondern das macht alles die Technik heute. So hab ich`s mir sagen lassen. Und ich glaub das. Ähm, die Damen die lustvoll ihrem Beruf nachgehen, es ist ja richtig ein Beruf, ähm besorgen sich hier oder kaufen hier bestimmt auch den einen oder anderen Artikel. Ja und der Kunde, der insgesamt hier zu uns kommt, ist eigentlich angefangen vom aufsichtsratvorsitzenden, hin bis zum Arbeiter, der bei der Hamburger Müllabfuhr seinen dienst von morgens um acht bis Abends um 20 Uhr nachgeht und ähm ein grossteil von Touristen, also der riesengroße Bus vom Tegernsee, ähm, mit dem Kegelverein XY, die erst zu Mamma Mia gehen und anschließend………..

Bin 09 32:22

…….Produkte eigentlich her. Ist das so, dass die hauptsächlich vom europäischen Markt her produziert werden. Oder kommt ein Teil auch aus Amerika, oder wie, wie ist da sozusagen die Aufteilung?“
„Der größte Teil der Produkte kommt aus Südostasien. Ich schätze mal, das es heute, mittlerweile zwischen 40 und 45% sind, der Rest ist Amerika und äh europäische Produktionen.
Es ist aber sehr sehr schön wenn wir hier im Hamburger Hafen Besuch aus…………

Bin 10 20:01

„Gibt es eigentlich Probleme mit Raubkopien?“
„Ja, Raubkopien, da bin ich nun nicht der Fachmann in diesem Bereich, aber ich glaube Raubkopien ist heute, nicht nur bei uns, sondern insgesamt ein riesengroßes Thema.“
„Dann noch mal kurz auf eure Läden hier zu sprechen zu kommen……..“

Bin 11 1:05:01

……gibt es. Was sind eigentlich die Hits, die Highlights sozusagen, die Renner die verkauft werden?“
„Ja eines muss ich, eins muß ich, äh jetzt mal so reinwerfen, Läden ist immer etwas, was ich nicht gerne höre. Wir sind auch kein Erotik-Shop, sondern wir haben Erotik-Fachgeschäfte. Das ist das, was es eigentlich untermauern soll, an meiner aussage mit dem Arzt, dem Friseur und unserem Verkäufer. Das ist nicht böse gemeint, aber ich versuch auch hier bei den Kunden ab und zu das mal zu korrigieren und zu sagen, also wir sind kein Erotik-Shop, sondern wir sind ein Fachgeschäft, denn hier bei uns fehlt leider dieser riesige Vorhang vor der Tür und das, wenn du nachher rausgehst- und guck nachher einfach mal in unsere Schaufenster. Vielleicht mal alle Studenten, das sie das mal nebenbei gucken. Ich weiß ja, dass der film an der Uni gezeigt wird. Wir haben keine toten fliegen im Schaufenster, sondern unsere Schaufenster werden 2x pro Tag geputzt. Also wir legen da schon sehr sehr großen wert drauf.
Ich will nicht sagen, dass wir ein Schlachtereibetrieb……..

Bin 12 14:19

……….nicht unterschieben. Vor weihnachten war`n, ich hab gesagt, in Österreich war wieder ein Tal auf, da kamen zwei oder drei Reisebusse aus dem Stuwestal und die kaufen dann irgendwas was es da schwer zu besorgen gibt. Hamburg ist ne`Weltstadt.

Bin 13 44:07

Wirklich unterschiedlich, Toys spielen heute eine sehr, sehr große rolle, Filme selbstverständlich nach wie vor. DVD, VHS, gesamt durch`s Sortiment, alles das was der Gesetzesgeber natürlich erlaubt. Ähm, jede VHS, jede DVD wird bei uns geprüft, wegen Raubkopien, äh, denn es kann auch bestimmt mal passieren ,das der eine oder andere Großhändler, da nèn Paket bekommt mit n`er Raubkopie, man kann so was nie ausschließen. Wir achten dabei aber auch wirklich drauf, das es Originalprodukte sind. Ja und sonst geht`s über die Dessous-Abteilung in allen 5 Geschäften, es geht also bis Kondome, also alles was da ist, das läuft- oder lässt sich sehr gut verkaufen.

Bin 14 1:08:16

„Okay, sie meinten gerade 5 Geschäfte, das ist ja schon ne richtige, ähm, ähm Fachgeschäftskette dann sozusagen. Außer Sexy Devil, welche Läden gehören denn noch dazu?“
Es ist zweimal das Seventh Heaven auf der Reeperbahn, beim Spielbudenplatz 5 eine Filiale, dann H´am wir hier, wo wir gerade unten drehen, in der 88, das Sexy Devil, dann haben wir nebenan wieder das Seventh Heaven mit der Hausnummer 90, also Reeperbahn 90- und am ende der reeperbahn haben wir das Sexy Angel mit dem Dark-Side-Kino und oben mit der Hustler-Boutique, bzw. mit der Dark-Side-Boutique, wo wir uns auch sehr sehr schnell auf der Reeperbahn einen Namen gemacht haben.
„Gibt es da so ein finanzielles Sharing mit Hustler oder ist das sozusagen so, dass sie die Produktpalette aufgenommen haben?“
Nein, also wir haben für Europa das erste Hustler-Depot im Textilbereich. Das ist einmalig und da stoßen wir natürlich draußen beim Kunden auf sehr große Akzeptanz. Es handelt sich hier nicht um die Hustler DVD`s oder VHS, sondern es ist der reine Textil-Bereich von Hustler.
„Okay, der Kaffee wird kalt…….“

Bin 15 42:24

„Noch einmal, sozusagen ne Kernfrage, so was den Mythos St.Pauli angeht. St. Pauli, man denkt ja immer noch von früher, dieses Postkartenklischee von der Hafenstadt, von den Seeleuten, die sozusagen dann mit ihrem Seesack bepackt bei Grete in der Herbertstraße oder bei Susie die Nacht verbringen. Was ist davon noch übriggeblieben?“
Ja, nicht mehr viel. Ich bin 53, bin mit 18 Jahren noch im Starclub gewesen und hab, ja ein anderes St. Pauli kennengelernt. Man hat bestimmt auf der Reeperbahn bestimmt sehr, sehr viele Fehler…….

Bin 16 1:56:00

Hamburg ist das Tor zur Welt und irgend jemand hat mal gesagt.“ Wir müssen aufpassen, dass dieses Tor nicht zugeschlagen wird. Und das ist eben das was ich eben kritisiere – wenn sie durch Europa fahren und ich kenne Europa fast in- und auswendig, hören sie immer wieder Reeperbahn- und viele kommen nach Hamburg und wollen auf die Reeperbahn- und wenn sie sich den Spielbudenplatz angucken, dann muss man eigentlich mal fragen, was macht eigentlich die Stadt Hamburg, oder die freie und Hansestadt Hamburg. Ich will hier nicht politisch werden, aber die –frage geht halt an alle Parteien. Was machen sie denn für die Reeperbahn? Gar nix. Das sind hier, das ist hier die einzige Straße, nehm ich mal an, in der gesamten Bundesrepublik, die den Mythos zu Recht hatte, vielleicht auch heute noch hat. Aber hier gibt es keinen Kettenbetrieb, hier gibt es keine Gruppe Bonita, hier gibt es kein Joop. Gucken sie sich die Verarmung der deutschen Einkaufszentren an. Ob sie jetzt in Düsseldorf sind, sie sind in München oder sie sind in Hamburg. Sie finden irgendwo Minimal, sie finden Liedl, sie finden Joop, sie finden die und die Boutiquekette. Und äh, und hier hab ich noch die Abwechslung, da sollte die Stadt eigentlich mal dran denken, dass man bisschen was für die Reeperbahn tut in Zukunft, denn sonst ist es der Tourist auch irgendwann leid, hier auf der Reeperbahn das eine oder andere zu bestaunen und sagt „ Was hat´s mir eigentlich gebracht? – denn wir leben nach wie vor von der Mund zu Mund-Propaganda,

*nicht nur hier in den Fachgeschäften, sondern auch die Reeperbahn und ich habe für die Zukunft die Befürchtung, dass diese Mund-zu Mund-Propaganda ein bisschen schlechter wird und der Kunde, wie du es auch eingangs gesagt hast………

Bin 17 49:02

(Wiederholung, siehe oberer Text)
…….sagt, du brauchst gar nicht mehr über die Reeperbahn zu gehen, da sind vier Bauzäune auf der rechten Seite, ganz unten am Hamburger Berg liegt seit Wochen der Schutt irgendwo der Schutt auf der rechten seite- und das ist eben meine Kritik an der Reeperbahn, oder vor allen dingen auch an der Stadt Hamburg. Wir sollten einfach daran denken, wir sind das Tor der Welt, in Anführungsstrichen- und wir sollten aufpassen, das das Tor der Welt nicht irgendwann zugemacht wird und abgeschlossen wird. Tschuldigung….ähmm

Bin 18 1:10:08

……Zukunft, n`en Zukunftsausblick. Es gibt ja gerade auch was das Internet betrifft, tatsächlich schon firmen, die sozusagen, so äh technische Forschungsarbeit betreiben, was regulären Cybersex und Verdrahtung über`s Internet betrifft. Also so mit direkter Körperstimulation und Nervenstimulation. Glauben sie das das in die Richtung weitergehen wird?“
Glaub ich nicht. Wenn ich also an mich denke, das nimmt ja mit dem alter irgendwann ab, aber ich brauch immer noch das Natürliche und ich brauch irgendwas zum Anfassen – und es hat bestimmt Möglichkeiten, oder es gibt sie bestimmt in Amerika oder hat es gegeben – was man mir gesagt hat, es gibt einen PC wo oben eine künstliche Vagina drauf ist – nur ich frage mich, was bringt es eigentlich dem Kunden oben in den Bildschirm zu schauen und unten fängt der PC an zu wackeln.
Aber ich gehe, ich bin wirklich ein weltoffener Mensch, aber ich glaube solange es uns gelingt mit dem Kunden von Mensch zu Mensch umzugehen und ihn zu begeistern, glaube ich, werden wir, hier von der Firma Koch&Devil&Heaven, alles überleben.

The rise of drug-resistant gonorrhea

September 5, 2014

Sex and the Superbug- The rise of drug-resistant gonorrhea

by Jerome Groopman October 1, 2012

In January, 2009, a thirty-one-year-old prostitute visited a clinic in Kyoto, Japan, for a routine checkup. Because sex workers are so likely to acquire sexually transmitted diseases, many have themselves checked for infections even in the absence of symptoms. Indeed, although the woman displayed no outward signs of gonorrhea, her lab test came back positive; she carried the gonococcus microbe in her throat, a common reservoir. After a second visit, doctors at the clinic gave her an injection of ceftriaxone, an antibiotic considered by infectious-disease experts to be the definitive treatment for gonorrhea. It didn’t work; two weeks later, when she returned to the clinic, a throat culture again tested positive. She was given another dose, but it, too, failed, and, at first, doctors assumed that she had been newly infected. Now, however, public-health experts view the Kyoto case as something far more alarming: the emergence of a strain of gonorrhea that is resistant to the last drug available against it, and the harbinger of a sexually transmitted global epidemic. “The microbe appears to be emerging as a superbug,” Dr. Magnus Unemo, the head of the World Health Organization’s Collaborating Center for Gonorrhea and Other Sexually Transmitted Infections, in Sweden, told me recently. “This is what we have feared for many years.”

Gonorrhea is the second most commonly reported infectious disease in the United States, after chlamydia. More than three hundred thousand new cases are reported each year to the Centers for Disease Control, although the actual incidence is probably twice as high. A hundred million annual cases are estimated worldwide. Symptoms, when they occur, are very painful: swelling and a burning sensation in the urethra or the urinary tract, often accompanied by the release of pus. Untreated, gonorrhea in men can lead to scarring of the urethra and, eventually, to epididymitis, a painful condition of the testicles that can result in sterility. In women, the infection can migrate from the cervix into the uterus and the fallopian tubes, causing pelvic inflammatory disease and infertility. Infants born to mothers with gonorrhea can contract the infection in the eye and become blind. In some cases, among both men and women, the microbe enters the bloodstream, infecting the joints, the skin, the heart valves, and even the brain; it also increases one’s susceptibility to H.I.V. Remarkably, more than fifty per cent of women infected with gonorrhea display no symptoms at all; they carry and transmit it unaware. While gonorrhea in the throat may cause soreness, ninety per cent of throat infections, like the Kyoto case, produce no symptoms whatsoever.

 

schwimmrasen

Gonorrhea has been recognized since antiquity. The second-century physician Galen, mistaking pus for semen, derived the name from the Greek words gonos (“seed”) and rhoia (“flow”). In the time of the Tudors, gonorrhea was called “the clap,” a term that was still in use when, in 1760, at the age of nineteen, James Boswell, the journalist and the biographer of Samuel Johnson, was first infected by a London prostitute. He apparently contracted the disease at least a dozen more times; the infection spread to his testicles and prostate and scarred his urinary tract. (In his diary, he referred to his malady as “Signor Gonorrhea” and “a memorandum of vice.”) He died, at fifty-four, of kidney failure brought on, some medical historians believe, by complications from the disease. In 1901, the New York City medical examiner, the founder of a “social hygiene” movement, estimated that eighty of a hundred men in the city had contracted gonorrhea at some point in their lives.

Cures ranged from the absurd to the excruciating. At various times, Boswell tried bloodletting, a low-calorie diet, and a daily bottle of Kennedy’s Lisbon Diet Drink, which cost a lot, contained mostly sarsaparilla, and did nothing. In some cases, a doctor might use a thin tube to open the blocked urethra and, with a syringe, inject a solution of vitriol—sulfuric acid—or salt solutions made with mercury or lead, which over time could do as much damage as the disease. The historian Allan Brandt describes a cure proposed by one physician for chordee, a complication of gonorrhea that causes the head of the penis to curve downward. The affected member, the physician wrote, should be placed “with the curve upward on a table and struck a violent blow with a book . . . and so flattening it.”

In the nineteen-thirties, antibiotics changed the clinical picture of gonorrhea and other sexually transmitted diseases, and, with it, social attitudes. Once feared for its devastating complications, gonorrhea was now viewed as a bothersome but temporary price to pay for sexual freedom. The sexual revolution of the nineteen-sixties ushered in rising rates of gonorrhea, as condoms, which effectively prevent transmission, were abandoned in favor of oral contraceptives. Only after the risk of death from AIDS began to increase, in the nineteen-eighties, did condom use again become a norm. A federally funded gonorrhea-control program, started in 1972, perhaps made a difference; by 1997, the number of yearly cases of gonorrhea reported to the C.D.C. had fallen by nearly three-quarters compared with its peak, in 1975. In 2009, the number of gonorrhea cases in the U.S. was at an all-time low. “Ten or fifteen years ago, we thought it was going to be eradicated in some Western countries,” Unemo told me.

But as modern medicine has adapted so has the microbe. Natural selection has given rise to strains of the bacterium that are resistant, in varying degrees, to some or all of the treatments applied to them—sulfa drugs, penicillin, tetracyclines, fluoroquinolones, and macrolides. Now only one class of drugs, called cephalosporins—cefixime, a tablet, and ceftriaxone, administered by injection—is known to reliably treat it, and for several years resistance to cefixime has been rising. (In the lab, resistance is measured by testing how susceptible the microbe is to various concentrations of a drug.) Between 2000 and 2010, the number of cases of decreased cefixime susceptibility in California and Hawaii rose from zero per cent to more than four per cent and seven per cent, respectively, probably as a result of traffic from Asia, where cefixime resistance is more widespread. Five per cent is cause for concern; in August, the C.D.C. recommended phasing out cefixime nationwide and, instead, treating gonorrhea with a combination of ceftriaxone and either azithromycin or doxycycline. According to a recent British report, last year eleven per cent of isolates of the microbe showed reduced susceptibility to cefixime; among gay men, the figure is seventeen per cent.

“We are seeing decreased sensitivity to cefixime in all twenty-one countries in Europe,” Dr. Catherine Ison, a researcher in the U.K.’s surveillance program for sexually transmitted infections, told me. “It’s worrying.”

 

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The Kyoto case, in 2009, marked the appearance of a microbial strain that was resistant to ceftriaxone—the first instance of broad resistance. In June, 2010, a second case emerged, in France; a third appeared in Sweden in July of that year, in a man who had recently had protected vaginal sex and unprotected oral sex with a casual partner in Japan. A fourth case occurred in Slovenia last September, and a fifth and sixth in Spain this past May. All appear to be descendants of a single cefixime-resistant strain, and they “are probably only the tip of the iceberg,” Unemo said. “Japan has been the epicenter for their emergence, and now these antibiotic-resistant gonococcal clones are spreading.” No cases have yet been reported in the U.S., but resistant gonorrhea is likely to arrive and spread long before physicians and the C.D.C. recognize it; some public-health officials predict that in five to eight years the superbug will be widespread. Whatever freedoms were won during the sexual revolution, bacterial evolution promises soon to constrain.

Under the microscope, Neisseria gonorrhoeae looks like buckshot—small, round bacteria that tend to form pairs. The microbe carries specialized proteins that help it attach firmly to the surface of cells and other proteins that blunt a host’s immune-system response and prevent white blood cells from ingesting and degrading it. Together, these tools grant the gonococcus the ability to fasten to and invade the cells that line the human urethra, cervix, rectum, and throat, and the lining of the eyelid and eye.

In some respects, N. gonorrhoeae is a fragile organism; dry conditions, changes in temperature, and the ultraviolet rays in sunlight destroy it. As a result, it is transmitted only through intimate contact with body fluids; it doesn’t thrive on inanimate objects and can’t be picked up from toilet seats. Yet it is far more contagious than H.I.V. A woman who has unprotected sex with an H.I.V.-infected man has roughly a one-in-a-thousand chance of contracting the virus. The transmission rate among gay men having anal sex is an order of magnitude higher, about one in a hundred. In contrast, with gonorrhea a man has a twenty-five-per-cent chance of catching the microbe from an infected partner. For women, the odds are as high as sixty-six per cent.

Gonorrhea is commonly thought of as a painful genital infection. But the microbe also grows robustly in the pharynx, at the back of the throat. With hairlike structures that extend from the cell surface, it scavenges DNA that has been cast loose by the death or dissolution of other microbes, and incorporates them into its own genome. This turns out to be a highly efficient way of acquiring resistance to antibiotics. Multiplying in the pharynx, the gonococcus regularly encounters infectious microbes; these include other strains of antibiotic-resistant gonorrhea and unrelated microbes that have accumulated mutations to withstand antibiotics of the kind taken indiscriminately for sore throats and other ailments. A 2011 study by researchers in Japan contends that the Kyoto strain acquired its resistance to ceftriaxone in the pharynx, from other bacteria of the Neisseria family that live there.

In effect, the human pharynx is a spawning ground for resistance. “Neisseria gonorrhoeae is just infinitely mutable,” Dr. Katherine Hsu, an infectious-disease expert and the medical director of the S.T.D. Prevention Division at the Massachusetts Department of Public Health, told me. The throat, she said, is where “the gonococcus is having sex, so to speak, with other bacteria.” And, because pharyngeal gonorrhea rarely produces symptoms, it is more likely both to go untreated and to be passed on unknowingly.

A driving factor behind the rise in gonorrhea infections, as well as the trend toward total antibiotic resistance, is our complacent attitude toward oral sex. Saliva contains enzymes that destroy gonorrhea, so kissing and cunnilingus don’t spread it. But fellatio, which brings the tip of the urethra near the pharynx, carries a high risk of infecting one partner or the other. According to Dr. Peter Rice, a gonorrhea expert at the University of Massachusetts Medical School in Worcester, fellatio “is the only predictable way to transmit gonococcal infection to the pharynx.”

 

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In many circles, however, especially since the era of H.I.V., oral sex has been embraced as a safe alternative to intercourse. In August, the C.D.C. reported that, of more than six thousand teens interviewed between 2007 and 2010, nearly half said that they had experienced oral sex; the study’s authors concluded that “adolescents perceive fewer health-related risks for oral sex compared with vaginal intercourse.” Recent statistics from Los Angeles County suggest that the proportion of pharyngeal to genital gonorrhea cases among adolescents has increased sevenfold since 1988. “This represents a change in sexual practices in American youth and may provide antimicrobial-resistant gonococci an added advantage,” Rice told me.

The emerging drug-resistant strains of gonorrhea are most common among commercial sex workers and men who have sex with men, perhaps because these groups are more likely to be infected repeatedly. But the wider picture is more complex. In the U.S., gonorrhea in general is linked to poverty and youth; it is far more common among blacks than among whites, and men and women between the ages of fifteen and twenty-four make up the largest percentage of cases. According to the C.D.C., adolescents and young adults account for nearly half of all new cases of sexually transmitted disease, even though the group represents just twenty-five per cent of the sexually active population. The adaptive nature of the gonococcus, coupled with the prevalence of unprotected oral sex, all but insures that drug-resistant gonorrhea will eventually take root in the general heterosexual population. Unemo warned, “When you get into the population of young heterosexuals, it can very quickly spread.”

The progression of a disease like AIDS is straightforward: in the absence of drugs, it kills. Gonorrhea produces a subtler array of outcomes. Even without antibiotics, most people who contract gonorrhea will recover spontaneously, as their immune systems eliminate the microbe. This can take weeks or months; in the meantime, the infection can damage vital tissues, causing scarring and a painful stricture of the urethra in men and pelvic inflammatory disease in women. James Boswell, like many in his situation, often found that if he abstained from sex for a few weeks his condition cleared up by itself. Unemo posits that the Japanese prostitute who tested positive in 2009 for ceftriaxone-resistant gonorrhea naturally fought off the infection after several months, perhaps without experiencing any symptoms.

Effective antibiotics can eliminate the microbe within hours. The surest defense against cephalosporin-resistant gonorrhea would be a new antibiotic, but there are no commercially available treatments to take the place of ceftriaxone. The economics of drug development favor daily medications that are taken for long periods—such as Lipitor, for high cholesterol, and Prozac, for depression—over antibiotics that are typically prescribed for only days or weeks. As a result, efforts to develop new antibiotics against superbugs have been all but abandoned by most major pharmaceutical companies. “We’re down to the last class of antibiotics known to treat gonorrhea,” Dr. Gail Bolan, the director of the Division of S.T.D. Prevention at the C.D.C., told me. In February, Bolan was among the authors of an article in the New England Journal of Medicine that alerted the clinical community to the threat of resistant gonorrhea. A bill, called the GAIN Act, has been introduced in Congress that would speed up the approval of new antibiotics, to encourage drug companies to join the fight. At least one study at the National Institutes of Health is investigating whether combinations of existing drugs might have the ability to treat ceftriaxone-resistant gonorrhea. But such solutions may be years away, Bolan said.

 

geolocation

Scientists likewise have made little progress in developing a vaccine that would gird the human immune system against a gonococcus infection. The challenge is daunting, Dr. Fred Sparling, an infectious-disease researcher at the University of North Carolina who has labored for years to develop a gonorrhea vaccine, told me. Although the body can gradually clear gonorrhea on its own, most people are easily reinfected, which suggests that whatever immune response occurs the first time does not last for long. In experiments where healthy male volunteers were infected with gonorrhea, the subjects showed no sign of an increased resistance to a second infection—such as a rise in the number of antibodies—even when the second infection followed within just two weeks of treatment of the first. A vaccine trial among high-risk U.S. military personnel stationed in Korea was equally disappointing. “The result was not even a hint of protection,” Sparling wrote in a journal article last year.

In a potentially promising study, Peter Rice has been following the wives of men in China who contracted gonorrhea from other women. Although the wives have been exposed to the microbe, a third of them don’t become infected; Rice suspects that some in this group may produce an antibody against a certain sugar on the microbe’s surface, which might provide the basis for a vaccine. But, Sparling notes, because the gonococcus naturally infects only human cells, a gonorrhea vaccine will be difficult to test on animals. “I am still optimistic that a gonococcus vaccine is possible,” Sparling told me. “But it suffers from lack of will and money. Certainly, the time has come to get serious about this.”

In June, the World Health Organization issued a Global Action Plan against drug-resistant gonorrhea, offering a long list of recommendations, many of which are already being followed in the U.S. and Europe. One was a call for more drug research and development. The report also encouraged early screening of patients and educating them about the risks of the disease. The main concern is identifying drug-resistant strains as they emerge and reporting them to public-health authorities, so that the recommended treatment can be changed, if necessary.

This summer, I visited the walk-in clinic at Fenway Health, a community health center housed in a modern building on Boylston Street, in Boston. People often go to a walk-in clinic to be tested and treated for sexually transmitted infections, either because they don’t have a primary-care doctor or because they prefer the anonymity. This makes clinics ideally suited to identifying emerging superbugs. Fenway Health sees twenty thousand patients a year, about half of whom are lesbian, gay, bisexual, or transgender, and keeps extensive electronic records. Thanks to state-government support, anyone without insurance can drop in to be evaluated for free. That afternoon, one of the patients was a man in his late twenties who wasn’t sure that he was gay but, he said, had become addicted to sex with men. In the past year, he’d had more than forty anonymous encounters, arranged through Craigslist or a smartphone app. Marcy Gelman, a nurse practitioner, took a urine sample and two swabs, one from his throat and the other from his rectum, and sent them to be tested.

There are two kinds of tests for gonorrhea. One involves culturing the bacterium in a slurry of hemoglobin, amino acids, and vitamins, which reveals the specific strain of the gonococcus and the drugs to which it is more or less susceptible. It is a laborious process, and most clinics have abandoned it in favor of a DNA test that rapidly indicates whether the patient has gonorrhea, but not which variety. Fenway Health is the rare clinic that regularly performs both tests; public-health officials depend on it as a surveillance outpost for tracking the spread of gonorrhea. Other clinics have the option of sending specimens to state labs to be cultured; the results are factored into the C.D.C.’s Gonococcal Isolate Surveillance Project, which tracks antibiotic resistance in gonorrhea in the U.S. But many clinics have been closed in recent years owing to budget cuts, and few public-health labs test for antibiotic resistance.

“Both in terms of recognizing the problem when it emerges and dealing with it once it arrives, clinicians and the larger health-care community are getting to a cliff here,” Dr. Judith Wasserheit, an expert in sexually transmitted diseases at the University of Washington and the author, with Bolan and Sparling, of the recent New England Journal of Medicine article, told me. “Gonorrhea is doing again what it does so well—it’s getting ahead of us. What’s changed is that we don’t have a drug, and we have dramatically reduced the capacity to recognize, on a routine clinical basis, when resistance emerges.”

The primary hope for stemming the expected epidemic of resistant gonorrhea lies in persuading people to alter their behavior. “The public doesn’t really understand the links between gonorrhea and infertility, or that gonorrhea means an increased risk of acquiring H.I.V. and transmitting the virus,” Wasserheit told me. She added, “If your alternatives are vaginal sex, anal sex, or oral sex, most people feel like oral sex is the safest of the three. And, you know, in some ways they’re probably right.” Still, Wasserheit said, “it’s important to communicate that oral sex is not necessarily safe sex.”

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The first educational message, Bolan told me, “is to use condoms correctly and consistently,” because this is known to reduce transmission. The next step is to promote condom use not only for vaginal and anal intercourse but also for fellatio. That will be a challenge, as public-health experts concede. Of the dozen patients I saw being screened during my visit to Fenway Health, not one had used a condom for oral sex.

Fenway identifies the most high-risk carriers—crystal-meth addicts, people with multiple partners—and tries to persuade them to abandon unprotected sex. At the clinic level, safe-sex education “is a kind of bargaining,” Dr. Kenneth Mayer, an infectious-disease expert who oversees Fenway’s research program, told me. “You’re trying to get the person to the next place”—to where talking about the necessity of using condoms during oral sex is even plausible. Dr. Stephen Boswell, the president and C.E.O. of Fenway Health, added, “It’s a tradeoff if your goal is to protect somebody from acquiring or transmitting H.I.V., and you are really trying to use a condom every time you have anal sex. But saying to somebody, ‘Use a condom every time you have oral sex,’ we don’t think that is necessarily going to be tenable.”

This summer, I also visited the Boston Medical Center, which draws from some of the city’s poorest neighborhoods; in the past year, nearly twenty-five hundred patients were tested for gonorrhea. Over the years, Faye Huang, a nurse practitioner, has seen high-school students, eighty-year-olds, prostitutes, men cruising for men, as well as what Huang calls the “worried well”—patients who have had limited or bad sexual experiences and are “constantly worried that, even if the condom was on, they might have gotten something.” Recently, a twenty-four-year-old Indian man had come in after noticing some swelling at the tip of his penis. He had had only two partners in his life: a woman in India and another in the U.S., with whom he had not used a condom. Huang got a urine specimen and drew blood to test for syphilis and H.I.V. “You never know,” she said. The urine test came back positive for gonorrhea. Huang gave him the C.D.C.’s recommended treatment: a shot of ceftriaxone and tablets of azithromycin. When he declined her suggestion that his partner be informed, she referred his case to Mark Thacker, a disease-intervention specialist with the Massachusetts Department of Public Health.

Soft-spoken and with the build of a football player, Thacker tries to cajole patients who test positive for gonorrhea into letting him notify their sexual contacts. He starts by discussing their social and medical history, and talking about the disease, then asks about the partners the infected person has had in the past sixty days. When one man couldn’t remember the screen names of his anonymous partners, Thacker took out his BlackBerry and offered to go online and try to pull up their profiles. “We actually show them pictures and get a little graphic, to get some leverage and, hopefully, coax them to be a little more compassionate about what might happen to the other person,” Thacker said. Only about half of the infected people he approaches readily divulge information about their sexual contacts. “A lot of people take it very, very lightly,” Thacker said. “ ‘Yup, I’ll just go get the shot, I’ll just take these pills, and I’ll be fine.’ ”Pursuing a case can take hours, as Thacker contacts doctors and nurses to request the release of information, then waits for return calls and follows up with the patients who have not been treated. Sometimes he drives out to the infected person’s home and takes him or her to a clinic for treatment. He routinely gives people his cell-phone number. In Massachusetts, there are as many as four thousand cases of gonorrhea each year to track, and only five disease-intervention specialists like Thacker. “We are caseworkers, case managers, and counsellors. You have to wear quite a few different hats to really do this work.” But, he said, “we are not the sex police.”

In the early nineteen-eighties, as a physician at the U.C.L.A. Medical Center, I cared for some of the first people diagnosed with AIDS. The disease was horrific, an unrelenting series of infections that filled lungs, inflamed bowels, and destroyed the brain. Yet it took years for sexual practices to change. Condoms, long dismissed as unnecessary for birth control and suboptimal for pleasure, ultimately returned as a proven way to stem the spread of H.I.V. The challenge now facing the public-health community is how to persuade people to rethink an insidious disease—and, to a great extent, a sexual practice—that has come to be viewed as trivial. As the distinction between safe sex and safer sex becomes ever less meaningful, the responsibility to be vigilant grows more personal, and more urgent. ♦

Read more http://www.newyorker.com/reporting/2012/10/01/121001fa_fact_groopman#ixzz27UnmhFLm

Bilanz Prostitutionsgesetz

September 5, 2014

 Paragrafen gegen die Prostitution

Deutsche Fachorganisationen ziehen Bilanz nach zehn Jahren Prostitutionsgesetz – und blicken besorgt zu den Nachbarländern. In Europa nehmen Verbote und Ausgrenzung zu. Vorbild hierfür ist das schwedische Modell zur Bestrafung der Freier.

Brigitte Hürlimann, Bochum // http://www.nzz.ch/aktuell/international/prostitution-1.17869594

«Es betrübt mich nicht wenig zu beobachten, dass Ihre Anstrengungen, die Unzucht zu unterdrücken, nur dazu geführt haben, ihr Vorschub zu leisten, und dass dieser Zweig der Unmoral unter Ihren Händen zum Blühen gekommen ist, als ob er zurechtgestutzt worden wäre, anstatt abgezwackt.»

Bernard Mandeville, London 1724

Wohl über kein anderes Thema streiten sich die Bürgerinnen und Bürger, Politiker, Behördenvertreter und Wohltätige mit mehr Inbrunst als über die Prostitution, und dies schon seit Jahrhunderten und überall auf der Welt. Nach einer Epoche des mehrheitlich liberalen Umgangs wird der innereuropäische Diskurs seit den späten 1990er Jahren immer mehr vom restriktiven, abolitionistisch gefärbten schwedischen Modell geprägt. Feministinnen aller Couleurs oder etwa die Europäische Frauenlobby, ein Dachverband von Frauenorganisationen aus dreissig Ländern, proklamieren das Schwedenmodell als den einzig richtigen Umgang mit käuflichem Sex.

Sklaverei und Prostitution

Der Begriff des Abolitionismus hat seinen Ursprung in den USA in der Mitte des 19. Jahrhunderts und steht für die Bemühung, die Sklaverei aus humanitären, sozialen und politischen Gründen abzuschaffen. Jahrzehnte später richtete sich eine neue abolitionistische Bewegung gegen die Prostitution: Prostituierte sollten aus ihrer «Versklavung» befreit werden. An diese Tradition knüpfen europaweit die heutigen Gegner und Gegnerinnen der Prostitution an. Und so setzt auch der Staat Schweden Prostitution erstens mit Gewalt gegen Frauen gleich, verneint zweitens, dass es freiwillige, selbstbestimmte Prostitution gibt und bestraft drittens die Freier, die sich auf entgeltliche Sexualität einlassen; in der Hoffnung, die Prostituierten, die nach offizieller schwedischer Lesart ja immer Opfer sind, zu schonen. Langfristiges und erklärtes Ziel Schwedens ist es, die Prostitution abzuschaffen. Ein Blick in die Geschichte zeigt allerdings, dass ein solches Unterfangen noch nie und nirgends gelungen ist. Prostitution blüht auch in jenen Ländern, in denen sie streng verboten ist, also beispielsweise auch in der arabischen Welt.

Das Ende der Sittenwidrigkeit

Die schwedische Vorgehensweise strahlt dennoch kräftig auf Europa aus. Sexarbeiterinnen aus ganz Deutschland sowie Vertreter von Fachorganisationen diverser westeuropäischer Länder sind kürzlich in Bochum zusammengekommen. Sie alle konstatieren mit Besorgnis eine deutliche Zunahme von Verboten, Regulierungen und Ausgrenzungen und damit verbunden eine vermehrte gesellschaftliche Stigmatisierung von Prostitution und Prostituierten. «Lasst uns doch einfach in Ruhe arbeiten», so der Appell von Lilien, einer Sexarbeiterin und Vertreterin der Berliner Hurenorganisation Hydra, die vor über dreissig Jahren gegründet wurde. Lilien fordert im Namen ihrer Arbeitskolleginnen Selbstbestimmung anstatt Fürsorge und sagt, Huren wollten weder zwangsgerettet noch kriminalisiert werden.

In Deutschland ist seit zehn Jahren ein bundesweit geltendes Prostitutionsgesetz in Kraft. Es umfasst zwar nur gerade drei Paragrafen, hat aber zu einigen Änderungen geführt. So werden Verträge zwischen einer Prostituierten und ihrem Kunden oder ihrem Arbeitgeber als gültig und nicht mehr als sittenwidrig betrachtet – im Gegensatz etwa zur Schweiz. In Deutschland dürfen seit 2002 Bordelle und sogenannte Anbahnungsstätten legal geführt werden. Wer den Prostituierten gute Arbeitsbedingungen bietet, macht sich nicht mehr strafbar, und auch Kontaktanzeigen in den Medien sind erlaubt. Gleichzeitig wurde der Zuhälterei-Straftatbestand dergestalt eingeschränkt, dass sich nur noch strafbar macht, wer Prostituierte ausbeutet oder in deren Willensfreiheit und Selbstbestimmungsrecht einschränkt. Dennoch, so die in Bochum geäusserte Kritik der Berliner Fachanwältin für Strafrecht, Margarete Gräfin von Galen, sei die Anwendung des Gesetzes uneinheitlich und die Bereitschaft, Prostitution mit Vernunft zu regeln, klein geblieben.

Die deutschen Behörden (wie auch jene der Nachbarländer) entdecken mit grosser Kreativität immer wieder neue Methoden, um gegen die Prostitution vorzugehen; sei es mit neuen Steuern, baurechtlichen Auflagen oder aber mit einer Ausdehnung der Sperrbezirke. Trotz solchen Tendenzen ist sich das deutsche Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (Bufas) darüber einig, dass das Prostitutionsgesetz ein erster, wenn auch zögerlicher Schritt in die richtige Richtung ist. Bufas setzt sich für eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Prostituierten ein, für bessere Arbeitsbedingungen und für die Entkriminalisierung des Gewerbes. Das Prostitutionsgesetz, sagt die Berliner Sexarbeiterin Lilien, habe immerhin dazu geführt, dass man sich den Kunden gegenüber nicht mehr rechtlos fühle.

Rigides System in Österreich

Von Fachorganisationen aus den Nachbarländern Frankreich, Österreich, Schweiz und den Niederlanden wird die Situation in Deutschland mit Neid betrachtet. «Wir sind noch sehr weit davon entfernt», meint etwa Gergana Mineva von der österreichischen Migrantenorganisation Maiz in Linz. Migrantinnen, und zwar vor allem aus Osteuropa, machen dank der EU-Personenfreizügigkeit den Hauptteil der Prostituierten in den westeuropäischen Ländern aus; in Österreich beispielsweise, so Mineva, seien es bis zu neunzig Prozent. Die deutschen Fachleute sind sich darüber einig, dass die Öffnung der Grenzen die Prostitution eindeutig mehr verändert hat als das Prostitutionsgesetz.

Anders als in Deutschland sind in Österreich wie auch in der Schweiz diverse regionale und kommunale Prostitutionsgesetze erlassen worden, die allesamt zahlreiche Pflichten, aber kaum Rechte für die Sexarbeiterinnen kennen – und zu uneinheitlichen, widersprüchlichen Regelungen führen. In Wien etwa wurde ein rigides Gesundheitskontrollsystem für Prostituierte eingeführt, und im Vorarlberg ist Prostitution faktisch verboten: Sie wäre nur in Bordellen zulässig, doch Bordelle werden nicht bewilligt. Immerhin hat der oberste Gerichtshof diesen Frühling die Sittenwidrigkeit der Prostituiertenverträge weitgehend aufgehoben. Prostitution, sagt Gergana Mineva, werde trotzdem nach wie vor im gleichen Atemzug wie Gewalt und Menschenhandel genannt; eine Feststellung, die von Fachleuten anderer westeuropäischer Länder bestätigt wird.

Abolitionismus in Frankreich

Auch Frankreich tendiert klar in eine abolitionistische Richtung. Bordelle sind in der Grande Nation seit Jahrzehnten verboten, und seit 2003 untersagt das Gesetz für die innere Sicherheit zusätzlich noch das aktive und passive Anbieten sexueller Dienstleistungen in der Öffentlichkeit. Das bedeute konkret, so Lucile Favet von der Marseiller Organisation «Autres regards», dass sich eine Frau bereits dann strafbar mache, wenn sie im Minirock wartend an der Bushaltestelle stehe und in der Handtasche Kondome mit sich trage. «Das ist absurd», so Favet, «wir betreiben mit grossem Aufwand Prävention, und gleichzeitig wagen es die Frauen nicht mehr, Kondome mitzunehmen.» Zuhälterei wird in Frankreich derart exzessiv ausgelegt und bestraft, dass volljährige Kinder von Prostituierten mit einem Strafverfahren rechnen müssen – wenn sie vom Einkommen ihrer Mutter profitieren. Das schwedische Modell, sagt Lucile Favet, sei in Frankreich in aller Munde, doch die Strassenprostitution habe trotz dem Verbot nicht abgenommen.

Chaos in den Niederlanden

Nicht anders klingt es aus den Niederlanden. Jan Visser von der Amsterdamer Organisation De rode Draad stellt fest, dass die Bemühungen um eine Eindämmung und Verdrängung des Rotlichtmilieus an den Stadtrand zunehmen. Aus Gebäuden mit Fensterprostitution werden Wohnungen, der Strassenstrich in Amsterdam wurde geschlossen, und die meisten Städte verlangen für die Bordelle neuerdings eine Lizenz. «Auch in den Niederlanden geht die Tendenz in Richtung schwedisches Modell», so Visser, «es gibt immer mehr moralischen Gegenwind.» Der neue niederländische Umgang mit Prostitution habe zu einer chaotischen, undurchschaubaren Situation geführt. Die Huren seien schwierig zu finden, denn anstatt in den wenigen übrig gebliebenen, staatlich lizenzierten Bordellen seien sie in Swingerklubs, FKK-Treffpunkten oder in «Salons für chinesische Massage» versteckt tätig.

Sich prostituierende Migrantinnen aus EU-Staaten – meist handelt es sich um Armutsmigration – sind in Westeuropa zwar ungern gesehen und werden von der Bevölkerung nur zähneknirschend geduldet. Sie bewegen sich aber in einem völlig legalen Rahmen und sind für Beratungs- und Hilfsangebote erreichbar. Schon fast hoffnungslos ist hingegen die Situation der illegal tätigen Prostituierten aus Drittstaaten. Sie fallen durch sämtliche Maschen und sind besonders verletzlich, was Ausbeutung, Isolation und Gewalt betrifft. Ihre Situation wird von den europäischen Fachorganisationen mit grösster Sorge beobachtet – und ihnen helfen auch fortschrittliche Erlasse wie das deutsche Prostitutionsgesetz oder aber die Abschaffung der zivilrechtlichen Sittenwidrigkeit nicht weiter.

 

2  interessante Links, einer direkt zum Thema:

Informationskrieger

http://www.hybridvideotracks.org/archiv/pr_text2.pdf

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Zwangsprostitution in Kriegs- und Friedenszeiten

https://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/download/283/291

The Art of Adult Architecture or The Politics of Pornographic Planning

September 5, 2014

http://networkcultures.org/netporn/archive/cutup-magazine/    (24.09.2005)
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The USSR. Somewhere at the end of the fifties of the previous century. A group of intellectuals and artists gather together in basements. Their meetings have one goal; the exploration of PPP or Progressive Political Pornography. During their gatherings they find a common ground and language onto which their growing discontent with the Communistic system can bloom. One day, Octobriana shows up, from then on she was the main character in an underground comic strip, her name referring to the October Revolution, her forms a mixture between a woman with mongoloid features and those of Brigitte Bardot. In an era when, in the West as well as in the East, the representation of sex was taboo, PPP devoted itself to what one could entitle as ‘obscenity’. In Russia, sex was anathematized as a sign of bourgeois degeneration and a political betrayal of Communism. PPP used pornography as a pyromaniac uses matches, long before porno for pyros, without porn no change was possible. The creation of a flame would inevitably lead to collective conflagration.
The members of the PPP-movement gathered together in different cities of the former USSR to work on producing, creating and distributing their message. Or that is how the story goes, or the rumour has been spread throughout the book of Petr Sadecký: “The book presented excerpts from comics made by an underground group of Russian dissident artists who formed a mysterious organization called Progressive Political Pornography. In a miraculous coincidence, a part of their production was smuggled out of the Soviet Union by Czechoslovak citizen Petr Sadecký who emigrated with the body of the comics to the West in 1967. […] He described PPP’s structure and the birth of the character of Octobriana and laid out his own political views and their development. An extensive part of the book talked about cinema of the Transcarpathian states of the USSR, socialist realism, and the author’s family background in Prague and adventurous trips to Central Asia in the service of Soviet Army General Rodimtsev. On the occasion of the book’s release, articles about the book began popping up in a number of newspapers and magazines. The Daily Telegraph Magazine placed the book on its front page and gave it wide coverage even before it came out. It was followed by a story in the Sunday Times and other articles appeared in the media in Great Britain, France, Italy and other European countries. The discovery of Eastern European political comics came as such a surprise that the book received attention usually reserved for serious literature and political issues. […] It took merely one week from the time the book hit the shelves until Petr Sadecký’s story was cast in doubt. […] Sadecký’s contribution to the birth of Octobriana was far greater than just transporting the hot material from the Soviet Union to the West. Still, as we will learn later, we cannot consider him the only author of the remarkable comic story. The affair was also an example of an unusual art theft, unprecedented in modern Czech history. But even more than 30 years after the book was first published we still lack all the details and the entire truth of the case. This is due to the paranoid situation of the divided world and of Petr Sadecký, the great mystifier and no less paranoid author of the Octobriana concept. What we have today is Octobriana itself and its legend, which in many views turned out to be perfectly orchestrated and remarkably viable” [1].

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In the book it is told that Octobriana is a collective work. From the following quote one could think she must look like some exquisite corpse, the outcome of a surrealistic game in which “despite the fact that each contribution is relatively identifiable, the total effect results from the combined elements. As such the ‘exquisite corpse’ can claim to have scored a victory for collective invention over individual invention and over the ‘signature’” [2]. This collective spirit can also be found in the PPP’s conception of Octobriana, but the total effect was the result of an a posteriori systematic smoothening. Or was she a collective dream, as a Russian-Orthodox icon, that first needed to be touched by everyone in order to release her? “In fact there were several Octobriana specialists. One would draw her body, another her face, while yet another would be called in for her dress and accoutrements. Finally the best artist in the group would be called in to go over the sketches and as far as possible to eradicate the inevitable differences of style produced by so many hands” [3].
PPP-members hadn’t always work on their mind; sometimes – could one call this field research? – they watched girls perform a striptease in front of a portrait of Lenin, to the straints of The Internationale. This as the supreme mockery of the Soviet regime. Organization-wise PPP had different cells, which for reasons of security almost never stood in contact which each other. They were spread all over the Soviet Republics, in Moscow, Leningrad, Sverdlosk, Kiev, Tblisi, Erivan, Tashkent, Alma Ata and Baku. The distribution of their work went as follows:
“Of course the members of each cell knew that other cells existed, but they never met them. Even if a member from, say, Kiev went to Moscow to study, he remained a member of the Kiev organization and made no attempt to get in touch with his colleagues in Moscow. In fact, once the organization of PPP became formalized the only contact between cells was conducted through one member from each group called the Spetsofitser – the ‘special officer’, who was responsible for security and for all the administrative work of the cell. But members were able to share their views and exchange opinions with other cells through the group’s journals, which were published in a number of cells” [4].

The Politics of Pornographic Planning

This essay – a montage of analyses, opinions, voices and ideas centred around the topics of architecture, ideology, pornography and the network culture (the natural versus the electronic) – explores the possibility of resurrecting the concept of Progressive Political Pornography, this time as the Politics of Pornographic Planning, not as an act of retro-active necrophilia, but as a manifest discontent with the way the legacy of the hard-core second generation of modernists (the ones shaping our world after the Second World War) is treated. By presenting the ideology, philosophy, method of working and distribution of PPP as some kind of pre-internet pornography distribution system, it focuses on the idea how porn can be used artistically as a means to both resist and influence ideology. It is a plea for the ultimate freedom of an ideology and urbanity to be allowed of being caught in the act, to perform their act. It looks backward to the founding fathers of PPP, their relation with the network and pornography and an exploration of the possibilities within the culture of the ‘new pornography’ (just a mouse-click away) and the ‘new networks’. This essay is illustrated by a critique (theory, novel, comic, comment and experiment) in Pornoshop, the images are montages or collages, attempts to go beyond immediate satisfaction and the lust principle of the immediate experience that at the one hand is the attraction of the ‘free’ flow of pornography on the internet and that at the other hand is the cause of the refusal of the hard-core modern attempts to shape the contemporary city.

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Who can refuse the idea that culture should endlessly come to an ejaculation and erect masturbating monuments to satisfy the metropolis to come? Or as Lasse Braun, the King of Modern Pornography, once said: “I believe pornography is at the centre of the biggest cultural revolution of our century.” It is that revolution that should be endless and uninterrupted. The architects, who built the two projects that are the protagonists of this story, told me once that they believe pornography is at the centre of the biggest urban revolution of our century.
The main character of PPP, Octobriana, has of course connections with the one of Barbarella. And who says Barbarella, says Roger Vadim. Roger Vadim says Et dieu créa la femme. But also The City of Sogo (1968). Reyner Banham in his book Megastructure – Urban Futures of the Recent Past (1976) wrote the following: “Based on Jean-Claude Forest’s intellectual comic strip, Vadim’s sexploitation space-opera knowingly caught the mood of the year. The sinful city of Sogo was convincingly megastructural, both inside and out, rising above the sea of encroaching horrors much as Isozaki’s Space City had picked its way over the relics of earlier urbanism” [5]. By taking two distant examples of intense architecture – one in Brussels, Belgium, and the other in Vilnius, Lithuania – this project introduces the reader and the voyeur into the realm of the mythical-critical interpretation of the pornographical philosophy that is the essence of every heroic form of planning and urbanism. By combining the different metropolises, using porn, its network, its image and distribution as an act of progressive planning policy, this project tells a different story. The one of the end of architecture, the changed distribution and access of porn over the internet and how porn and architecture are different expressions of the same desire that only can lead to a disappointment, the one of the image.

The ‘50s and ‘60s

The fifties and sixties of the twentieth century were strange times. In the aftermath of the Second World War, the struggle between two world-shaping ideologies generated both euphoria and fear. The (re)organization and (re)positioning of ideological powers on the world stage (East vs. West, Communists vs. Capitalists) was in tune with a modernism that lost its own agenda, ambition and aesthetics (which all together were the embryos that would develop into an eighties and nineties orgy of mass-produced consumer goods). It was also a time when Freud became a part of both consumer culture and scientific research; the new gained freedoms opened way to freedom of speech, although still difficult. Drs. Eberhard and Phyllis Kronhausen describe this evolution in their book Pornography and the Law (1959) as follows:
“The hue and cry against Freud and his early followers was that psychoanalysis would loosen the ‘social repression,’ cut down inhibitions, bring with it the breakdown of the family, and finally result in total sexual anarchy. The furor only abated when Freud himself came out with his theory of ‘sublimation’ of the sex drive, the necessity for which he advocated in the interest of ‘civilization.’ Immediately after these pronouncements of Freud’s his theories and the psychoanalytical movement met with much less public resistance and became almost universally accepted, even to the extent that the present day movement of ‘pastoral psychiatry’ operates with many of Freud’s concepts and does not hesitate to apply the very techniques which only thirty years ago were thought to be the devil’s invention for leading mankind into perdition” [6].

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The same goes for what happened with the architectural and urban attempts of the Modern Movement (Le Corbusier, Bauhaus,…), which were contested in the twenties, although the designs were offered as solution in the interest of civilization. The attempts to update these after the Second World War resulted in projects that were stripped of creativity. They weren’t as sharp and eloquent as before the Second World War – there was a taboo on the issue of tabula rasa – and were now in bits and pieces erected in zones in and around the big metropolitan centres, as concrete cows mesmerized by their surrounding nature, or what one could call the modernistic attempt for ‘pastoral planning’. The rise and positioning of both Capitalism and Communism gave civilization a fixed framework, in which freedoms were generated, freedoms that could only exist and be tolerated within the hegemony of the system. In the West the resistance against this reached a climax at the end of the sixties in free love, 69 annee erotique or the Sexual Freedom League. In the so-called free West, eroticism, the celebration and exploitation of it, was already enough to shock civilization and criticize it. If we look at the East, in this case Russia, we see a same kind of resistance against the system, but it is one that couldn’t be celebrated and reach the surface of society, but necessarily had to stay underground. But as we can read in Pornography and the Law this suppression of sexuality was actually at odds with the initial ambition of the Russian State:
“We have some illustrative examples for this relationship between sex and authoritarian politics from the recent and current political scene. In Russia, during the democratic phase of the Twenties shortly following the revolution, the People’s Council passed the most liberal sex legislation of modern times, abolishing, for instance, their antiquated marriage and divorce laws, and legalizing medical abortions and homosexuality. This democratic phase ended with the change to Stalinist-type dictatorship. From then on, all the previous gains of sex reform were lost; abortion and homosexuality once more became punishable crimes, divorce and marriage laws were reshaped according to the traditional pattern, and sexuality in the Russian youth movement was strongly discouraged as a sign of ‘bourgeois (democratic) decadence” [7].

PPP

After Stalin’s death, hopes in Russia for a change in the system were high. All would be new. In relation to architecture and urbanism Khrushchev made his ambition immediately clear, he didn’t only want to get rid of Stalin’s architectural legacy (some kind of titillating mix of classicism, formalism and modernism), but the change in the attitudes of those that were translating ideology into matter, the architects, was his highest priority: “Architects are as much artists as they are craftsmen. They’re in favour of maximum flexibility; and they want every building to have a distinctive appearance. I, too, am all for flexibility and distinctiveness – but within certain limits. The looks of a building are important, but I don’t think the architecture should bowl you over or look too exotic. The introduction of prefabricated reinforce concrete into our building industry was not warmly greeted by our architects because the elements of our new buildings began to be mass-produced. This meant that the architects were somewhat more limited in their ability to express their individuality. Inevitably, certain conflicts cropped up from time to time” [8].

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Around the early 1960s there was some kind of relaxation with regard to the Russian Party line, an evolution that tempted some young artists to gather and found PP, or Progressivnaya Politika (Progressive Politics). They published pamphlets that expressed a genuine allegiance to the pure principles of the original Communism of Lenin. They were soon taken in for questioning about what they where thinking and doing. In order to continue, they isolated themselves and went underground. As their views got more and more dissident, the members realised that active resistance was obsolete and too dangerous and that to remain a disorganised, open society was to court disaster. In the attics in the several capitals of the Russian States, they launched themselves in their first experimental sexual orgies. Their motto seemed to be quiet simple: “To the Party slogan, ‘Direct all your energies towards to building of Communism,’ we reply just as dogmatically, ‘Devote all your energies towards copulation with Maria Ivanovna’” [9]. Maria Ivanovna, besides being a character in Tolstoy’s Youth, was one of the Russian saints that according to the legend “soon after the Revolution began to use really terrible, foul language. She did this for a number of days. The nuns who lived with her couldn’t bear it and would leave the house from time to time to get some relief. Finally, they could tolerate no more and began to rebuke Maria Ivanovna, ‘How can you use such foul language?! Parasceva Ivanovna never did that.’ The blessed one replied, ‘Under Nicholas she could speak nicely, but try doing that under the Soviets!’” [10] The ones who were most disillusioned with the failure of de-Stalinization became the most vigorous sexual fanatics. Sex was still a taboo in the USSR, and as we all know, that what is taboo is soon to be welcomed as the new Messiah.

Their underground isolation demanded a strict organization in cells that only communicated with each other through their magazines. Although, as Petr Sadecký describes in his book, not all the members of the cell were isolated: “In every ‘regional headquarters’ there were one or two members who were know as filosofi, (‘the philosophers’) of the group. These people took a voracious interest in everything going on around them, both in the Soviet Union and – as far as possible – beyond its borders. They read the Soviet press with an avidity which would have won them the approval of any local party committee chairman – although of course what they were looking for was inconsistency and further proof of the duplicity of the Soviet authorities. […] Whenever an idea for a new Octobriana story struck a ‘philosopher’, a very important meeting was held. The remainder of the group, known on the whole as the Khudozhniki (the artist), would throw the idea around, and with the help of the ‘philosophers’ develop what might have been initially the mere ghost of an idea into one of the contorted story-lines that characterize this type of material” [11].
This isolation, removed from any contribution to society, was actually the goal of PPP; they build themselves an artificial, fragile world of dreams in which their superhero, the she-devil Octobriana, is a sufficient stimulus for withdrawal. Octobriana herself was the hero that embodied the true principles of the October Revolution, she flies in her wonder-machine around the world, acting sometimes as an agent of the Pentagon, sometimes on behalf of Peking, but always to combat oppression of the kind practiced by the Kremlin. But she wasn’t only a vehicle for the idealistic political dreams of the PPP; she had also to embody their wildest sexual fantasies.

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Pornography

“In pornography (hard core obscenity) the main purpose is to stimulate erotic response in the reader. […] ‘Obscene’ books, on the other hand, are straight fantasy and as such cannot be said to be based on the reality of any community in any part of the world. It would therefore be impossible to apply even an artificial norm or community standard to such writing. The distinction between these two forms (erotic realism and hard core obscenity) of writing can only be sensibly made in terms of intent, content, and structure. We cannot overemphasize that none of these criteria singly, in isolation, constitute any evidence that a given book or writing is ‘obscene.’ As is the case in psychological tests which are designed to give clinical information about an individual, the criteria which are isolated and described must be seen in relationship to the whole. Thus, in ‘obscene’ books, individual criteria must be evaluated in relationship to each other in the context of the whole piece of writing under examination, or as a configuration and cluster of factors.” [12]
The individual criteria that Drs. Eberhard and Phyllis Kronhausen mention in Pornography and the Law are seduction, defloration, incest, the permissive-seductive parent figure, profaning the sacred, ‘dirty’ words in dirty books, supersexed males, nymphomaniac females, negroes and Asiatics as sex symbols, homosexuality and flagellation. The stimulus for the PPP was not the accumulated imagination of the interactions, montages, overlaps and merging of the above-mentioned criteria into one ambience, but a woman. Lydia Borisovna Gal.
“Lydia Borisovna Gal, allegedly adopted daughter of one of the top Soviet leaders Anastas Mikoyan, had a special position within the Kiev PPP cell. The 20-year-old Gal, a bisexual with S&M tendencies, significantly influenced PPP and Sadecký’s orientation. He writes that she dressed in leather but, at some PPP meetings, she came naked except for tall leather boots. She searched out unusual perversions, claiming she was the Marquis de Sade of the Communist era. Sadecký offers a number of hot details from Lydia Borisovna Gal’s sex life: She menstruated from the age of nine when she also started masturbating. From the age of 15 she studied a number of languages and soon spoke fluent English, French, Italian, Portuguese, Persian and Polish. She wrote studies on Aleksandr Solzhenitsyn and witchcraft. Her favourite authors included Sade and the symbolist anarchist Octave Mirbeau. Lydia Borisovna Gal studied medicine for two years to master the knowledge necessary to torture in various ways more efficiently. Within PPP she organized ‘experimental orgies,’ which later served as material for her pornographic texts, some of which describe driving a stake through a person, torturing pregnant women, having intercourse with a tiger and masturbating using the horns of extinct lizards” [13].

Architecture, the Image and the Pornographic Projects

But let us return to the original theme of this essay, the Politics of Pornographic Planning, starring architecture, urbanism and planning. In this, I want to highlight the work of Superstudio (Italian architects) and the early work of Rem Koolhaas (Dutch architect) as comments on the status-quo of architecture by using pornography, although not as explicit, and not as critiques as one might have hoped. It is work developed from the mid-1960s on and strangely stopped somewhere in the beginning of the seventies [14]. The pornographic elements in their work focus on the directness of the image, or serve as a metaphor for the evolution of the world. As for Superstudio, the reasons to refer to pornography go as follows:
“A series of aberrant images, capable of postulating another scale of values and behaviour, is substituted for the process of getting accustomed to the present society. Thus, the system’s public image is put into doubt: collectively induced desires are substituted with other, equally appetizing desires, which are however truer and more just; and to satisfy these new desires, the system is forced into a crisis. The action to be undertaken, in its simplest form, is to take these processes to their limit, showing per absurdum their falsity and immorality” [15].
1972. Together with Elia Zenghelis, Rem Koolhaas (who by then already worked together with Rene Daalder in creating the most expensive Dutch movie until then – The White Slave) thinks about the city, about culture and about evolution and presents the world The City of the Captive Globe, a conceptual ‘fast-forward’ of the life, death and eternal rebirth of the metropolis. It depicts a timeless and placeless grid in the middle of which is a half-buried globe. In Koolhaas’s terminology a grid is a ‘dry archipelago’ in which every ‘block’ is an island. The islands are breeding grounds for ideologies and are populated by designs by the likes of Le Corbusier, Mies, Dalí and Leonidov. The Rockefeller Center and Twin Towers are there, too. The accompanying text spells out how architecture, organised and erected in high densities, contributes to the development of culture: each block is the basis for an ideological laboratory that lures the masses inside with the result that the architecture represents a growing ideology. Eventually every ideology either fails or ejaculates [16]. This ejaculation, which is not granted to all ideologies, impregnates and satisfies the globe which swells and in so doing carries forward the perpetual gestation of the metropolis. The excitement of this skyline, argues Koolhaas, is quick and continuous. The metropolis as perpetual motion. Koolhaas sees the reality, confirmation and potential of this mania that unites the modern with the eternal in a ‘culture of congestion’ borne out in New York. Architecture, in this case the skyscraper, has the obvious connotation of being a phallic element, and nowadays, Koolhaas proclaims ‘Kill the skyscraper!’ – in order for architects to go and search for new forms, himself contributing to Beijing, China and the world the CCTV, a building that without a shadow of a doubt is inspired by the vagina.
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Pornographic Planning

Around the same time of the above-told events, PPP came into live – the Politics of Pornographic Planning. This group would, through the use of pornographically inspired architecture, method, strategies and analysis offer the world two of the masterpieces of pornographic planning. One in Brussels, Belgium, the other in Vilnius, Lithuania. The one is known as the Tower of Finances, the other as the Vilnius Concert and Sport Palace. Both roam around in the shady realms of urban subculture. The Tower was inaugurated in 1981, The Palace in 1971. Soon after their opening – this as a sublime spin-off of the ideological and cultural identity crises that ruled the two countries – the first was renamed La Femme, the second The Palace of Entertainment Events and Sports. For as goes with the progress of civilization, new times meant breeding on new names for old things. Soon followed another change in the representational languages, The Palace of Entertainment Events and Sports was to be re-baptized as the Vilnius Concert and Sport Palace. When thought of, designed, constructed and inaugurated everybody knew that the Tower and the Palace were solid, visual and speculative ejaculations of an ideology: a capitalistic and a communistic one. Their form, shape and location within their cities have always been contested, giving way to civilization to experience at the same time sensation and disappointment. If architecture, like porn, is al about image, these buildings, when conceived on drawing tables, represented the all-coming together of the image of a culture to come. They were built fata orgasmata’s.
Today, these two buildings are threatened with demolishment. Their architects, all women, are hiding in the cellars of the two cities. Now and then they come out. Roam around the city. Spread pamphlets around in which one can read the following: “These two projects are more than a feeble and elusive celebration of the end of modernism or a contribution to it. Not to say they where bearing the semen of a new modernity. If their position and aesthetics were both evocative and subversive, this was only to serve their clear goal: create and give rise to a radical new way of organizing culture and civilization, give life to a new thinking with only one ambition; to end all culture, civilization and thinking. As forms they can be read and reread as mysteriously eloquent elaborations on the grand themes of alienation, rationalization, neuroses, therapy and the visceral forms of pornography. As experiments in the public celebration of the pornography of planning. Other readings are of course also possible. Their forms aren’t meant to be measured by geometry but by psychological involvement.”

Adult Architecture

It must have been somewhere in Flanders, a region in Europe mainly characterised by its free-standing houses and unusual organized sprawl pattern (98% of the territory is urbanized!) that Dennis Black Magic, Flanders’ King of Porn, stated in the mid-nineties that Fairs for Erotica attract as much visitors as the annual hypersuccessful building fairs. Don’t get me wrong, as far as is proven, there is no relation between the two events.
Both build in the middle of the metropolis, the Tower and the Palace are exponents of peripheral planning concepts. Peripheral not in the sense of devoid of any urban aspirations, not thought of the way as the urban slips and slides into the rural, but peripheral as a radical, distorted, deviated, inflected and out-of-the-centre thought ideas on urbanity and metropolitanism. Avant-garde? Avant hard-core.
Rumour has it that porn only goes for the image, as the city is only supposed to go for the imageability. But what is the definition of imageability then? Kevin Lynch, in his book The Image of the City (1960), gives the following definition: “ […] that quality in a physical object which gives it a high probability of evoking a strong image in any given observer. It is that shape, color, or arrangement which facilitates the making of vividly identified, powerfully structured, highly useful mental images of the environment. It might also be called legibility, or perhaps visibility in a heightened sense, where objects are not only able to be seen, but are presented sharply and intensely to the senses” [17]. As two ways of addressing the issue of the image and of the imageability, one can’t deny that porn and planning go in essence for the same effect. But more interesting than analysing them as dialectics, maybe working together to a thesis, it is more interesting, keep in mind the adagio two do not merge into one, to let them work together, to check where they overlap, how they mutually reinforce each other, and point the finger at that point in history where porn, network, planning and ideology came together in a radical new project. That is the concept lying behind the movie the architects of the Tower and the Palace shot one day, Adult Architecture or the Politics of Pornographic Planning. It is told that their development of Adult Architecture is based on a basic ambivalence – the image of domination and the image of liberation. It is told they are in the process of re-evaluating Freud’s The Future of an Illusion. During a fuck I had with one of the architects, she told me that she believes Herbert Marcuse when he in Eros and Civilization stated that: “The categories in which philosophy has comprehended the human existence have retained the connection between reason and suppression: whatever belongs to the sphere of sensuousness, pleasure, impulse has the connotation of being antagonistic to reason – something that has to be subjugated, constrained” [18].
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Pornography and the Performance Principle

Or was the start of postmodernism actually not due to the excitement that the demolition of a building provoked, as a snuff movie featuring the city and her architecture. Strangely enough the demolition meant a manifest resurrection of the concept of erotic, phallic and urban planning for the city to come. While the one building was brought down, the architect already started building its counter project in the heart of downtown Manhattan. A project only to come down in a fantastic ejaculation. Remember September.

The Porosity of Pornography

Both The Tower and The Palace move in enlightened zones. We made hundred different shots of them, proliferated their ideas, histories, visibility and legibility in a multitude of positions. We interacted as such with them that we could present them sharp and intense to the senses. Some say we work in the realm of the fuzzy logic, we told they could fuck off. There is nothing. No story, merely the accidental encounter between a milkman and a virgin on a kitchen table. Only the act, the image, the advent of disappointment, excitement and architecture. Once build and used. Once filled and sizzled. If porn and architecture share one thing, it must be this: they are empires of intentions. If the internet and the metropolis share one thing, it must be this one; they are empires of interactions. Every image, video, city or architecture today is sold as if it is the most interesting story on the planet. Is distributed in p2p porno or p2p polis, in magazines (the old fashioned way of distributing both porn and architecture) or different networks (in the dark rooms or auditoria). Images of new cities proliferate on the internet; they seduce cities, governments, mayors, developers and architect before one can interact with them. They promise, they built up, they are replaced the next day. They are presented as if every coming and seducing is unplanned, without script. If you see them in reality, they fill the body with a sense of disappointment. The same goes for the contemporary city and her architecture. As always the trailer is better than the movie. As always rendered *.mpeg gives a more convincing image than the experience of its spatial reality. “I’m a whore and I’m paid very well for building high-rise buildings,” answered Philip Johnson to anyone objecting that he ignored the needs of inhabitants. But Philip Johnson is dead now, and neither The Tower nor The Palace had inhabitants. Or that is how the story goes. Some say they were both a mock-up for the gatherings of a group that called themselves PPP.

By: Bert de Muynck

Bert de Muynck (bert_demuynck@yahoo.com) is an architect, writer and independent researcher. His main field of research lays in the interaction between politics, culture and architecture. He has published in several international magazines as Archis, DWB, LOG, GAM. If he is not travelling around the world, he lives in Amsterdam.

Notes:

[1] http://www.divus.cz/umelec/en/pages/umelec.php?id=223&roc=2002&cis=3
[2] José Pierre, A Dictionary of Surrealism, London: Methuen, 1974, p. 72.
[3] Peter Sadecký, Octobriana and the Russian Underground, London: Tom Stacey, 1971, p. 66.
[4] Sadecký, p. 62-63.
[5] Reyner Banham, Megastructure: Urban Futures of the Recent Past, London: Thames and Hudson, 1976, p. 101
[6] Drs. Eberhard and Phyllis Kronhausen, Pornography and the Law, New York: Ballantine Books, 1959, p. 152-153.
[7] Eberhard and Kronhausen, p. 283.
[8] Nikita Khrushchev, Khrushchev Remembers – The Last Testament, London: André Deutsch, 1974, p.98.
[9] Sadecký, p. 80.
[10] http://www.roca.org/OA/105/105f.htm.
[11] Sadecký, p. 64.
[12] Eberhard and Kronhausen, p. 243-244.
[13] http://www.divus.cz/umelec/en/pages/umelec.php?id=223&roc=2002&cis=3
[14] Although Koolhaas occasionally uses porn in his books S,M,L,XL and Content, their function changes, it is used for the effect.
[15] Superstudio, Life Without Objects, Torino: SKIRA, 2003, p. 164-66.
[16] Rem Koolhaas, Delirious New York. A Retroactive Manifesto for Manhattan, Rotterdam: 010 Publishers, 1994 (original 1978), p. 294.
[17] Kevin Lynch, The Image of the City, Cambridge, MA: MIT Press, 1994, p. 9.
[18] Herbert Marcuse, Eros and Civilization, London: Sphere Books, 1969, p. 132.

Sexuality: A Practice-Based and Community-Based Bibliography

September 5, 2014

sillhoettennackt

Sexuality: A Practice-Based and Community-Based Bibliography
27th November 2002

Abstract
This document presents an annotated bibliography of books which strive to maintain a positive tone while conveying information relevant to sexual enjoyment or participation in sex-positive culture. Selections range in scope from the general to the esoteric, from the \tame“ to the extreme, and from theory to technique. The two most inuential publishers in this _eld are currently Cleis Press (see http://www.cleispress.com) and Greenery Press (see http://www.greenerypress.com). For real-time information, four popular hotlines are San Francisco Sex Information (877-472-7374), the National STD Hotline (800-227-8922), the Emergency Contraception Hotline (888-668-2528), and Planned Parenthood
(800-230-7526).

References
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[11] Baker, Jo-Anne (ed.) Sex Tips and Tales from Women Who Dare: Exploring the Exotic Erotic. Hunter House, 2001. [Interviews with women who have been inuential in sex-positive culture.]

[12] Baker, Jo-Anne (ed.) Sex Tips from Men Who Ride the Sexual Frontier. Vision Paperbacks, 2001. [Interviews with men who have been inuential in sex-positive culture.]

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[17] Blue, Violet. The Ultimate Guide to Cunnilingus. Cleis Press, 2002. [A guide to performing oral sex on female genitals.]

[18] Blue, Violet. The Ultimate Guide to Fellatio. Cleis Press, 2002. [A guide to performing oral sex on male genitals.]

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[21] Brent, Bill. The Ultimate Guide to Anal Sex for Men. Cleis Press, 2002. [A guide to anal play and  pleasure, with a focus on men.]

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[27] Chia, Mantak, Maneewan Chia, Douglas Abrams, and Rachel Carlton Abrams. The Multi-Orgasmic Couple: How Couples Can Dramatically Enhance Their Pleasure, Intimacy, and Health. Harper San Francisco, 2002. [A guide for men who are interesting in learning to experience multiple orgasms.]

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[32] Dion, A. H. The Strap-On Book. Greenery Press, 1999. [A guide to the use of strap-on dildos in sex play.]

[33] Dodson, Betty. Sex for One: The Joy of Seloving. Crown Publishing, 1996. [A guide to masturbation and the enjoyment thereof.]

[34] Easton, Dossie and Janet W. Hardy. The New Bottoming Book. Greenery Press, 2001. [An insightful yet lighthearted guide to \bottoming“ in a BDSM scene.]

[35] Easton, Dossie and Janet W. Hardy. The New Topping Book. Greenery Press, 2002. [An insightful yet lighthearted guide to \topping“ in a BDSM scene.]

[36] Easton, Dossie, and Catherine A. Liszt. The Ethical Slut: A Guide to In_nite Sexual Possibilities. Greenery Press, 1998. [A wonderful book on the practicalities of sex-positive culture and multiple relationships | probably the most commonly-recommended book in this entire bibliography, at least amongst current participants in sex-positive culture.]

[37] Easton, Dossie and Catherine A. Liszt. When Someone You Love is Kinky. Greenery Press, 2000. [A guide to \coming out“ to friends and family as regards one’s kink and/or BDSM-related sexual preferences.]

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[39] Gates, Katherine. Deviant Desires. Juno Books, 2000. [Essays and interviews with participants from a wide variety of specic fetish communities.]

[40] Gatta, Gina (ed.) Damron Men’s Travel Guide 2002. Damron Company, 2002. [A travel guide for gay or bisexual men.]

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[43] Gould, Terry. The Lifestyle: A Look at the Erotic Rites of Swingers. Firey Books, 2000. [The best book to date on the subject of the \swing“ community. For additional information see http://www. sexuality.org/swinging.html]

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[45] Haberman, Hardy. The Family Jewels: A Guide to Male Genital Play and Torment. Greenery Press, 2001. [Practical information on administering intense sensation to male genitals as part of BDSM scenes.]

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[53] Lawrence, Aaron. The Male Escort’s Handbook: Your Guide to Getting Rich the Hard Way. Late Night Press, 2000. [Insight into the world of men’s sex work.]

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[56] Lotney, Karlyn. The Ultimate Guide to Strap-On Sex. Cleis Press, 2000. [A guide to incorporating strap-on dildos into sex play.]

[57] Masters, Peter. Look into My Eyes: How to Use Hypnosis to Bring Out the Best in Your Sex Life. Greenery Press, 2001. [On the consensual incorporation of hypnotism and meditation/focus exercises into sex play with one’s partner.]

[58] McGinley, Robert. NASCA International Directory of Swing Clubs, Publications, and Events. NASCA International, 2000. [A directory of swing clubs, also available at http://www.nasca.com. See also http://www.lifestyles-convention.com%5D

[59] Meretrix, Magdalene. Turning Pro: A Guide to Sex Work for the Ambitious and the Intrigued. Greenery Press, 2001. [Practical insight into the world of sex work, focusing primarily on women.]

[60] Meretrix, Magdalene and Robert Furtkamp. Logging In: An Ethical Guide to Building and Marketing Your Adult Web Site. Greenery Press, 2002. [Should contain helpful information for exhibitionists who wish to consensually incorporate the internet into their play with other partners. For related perspectives see also 1-2-3 Be a Porn Star by Ana Loria, How to Become a Porn Director by Nick Ryder, and the documentary _lm Shooting Porn by Ronnie Larsen.]

[61] Midori. The Seductive Art of Japanese Bondage. Greenery Press, 2001. [A beautifully-illustrated guide to Japanese bondage techniques within the context of BDSM play.]

[62] Miller, Philip and Molly Devon. Screw the Roses, Send Me the Thorns: The Romance and Sexual Sorcery of Sadomasochism. Mystic Rose Books, 1995. [A practical and thorough guide to BDSM, well-illustrated  and photographed.]

[63] Moran, Michael. Erotic Tickling. Greenery Press, 2002. [A guide to the incorporation of tickling into sex play, also presumably of interest to tickling fetishists.]

[64] Morin, Jack. Anal Pleasure and Health: A Guide for Men and Women. Down There Press, 1998. [A guide to the incorporation of anal play into sex play, well-written and thorough.]

[65] Morin, Jack. The Erotic Mind: Unlocking the Inner Sources of Sexual Passion and Ful_llment. Harper Perennial, 1996. [A guide to the discovery of one’s own sexual preferences, through focusing on and learning from peak sexual experiences rather than adverse sexual experiences.]

[66] Moser, Charles. Health Care Without Shame. Greenery Press, 1999. [A guide for health care clients from alternative sexuality communities (particularly the BDSM community). Dr. Moser has published extensively on the subject of BDSM in medical and mental health journals, addressing both clinical and research perspectives: see http://pw1.netcom.com/~docx2/CV.html  for his full CV. See also the Kink-Aware Professionals list at http://www.bannon.com/kap/  and a similar listing at http://www.polychromatic.com/pfp/   ]

[67] Moser, Charles and J. J. Madeson. Bound to Be Free: The SM Experience. Continuum Publications Group, 1998. [This book summarizes current medical and psychological understanding/research on the subject of BDSM play. Other books which address BDSM from a more academic, theoretical, and/or psychoanalytic perspective include The Bonds of Love by Jessica Benjamin, S&M: Studies in Dominance and Submission edited by Thomas Weinberg, Pain and Passion: A Psychoanalyst Explores the World of S&M by Robert Stoller, Di_erent Loving: The World of Sexual Dominance and Submission by Brame and Brame and Jacobs, A Defense of Masochism by Anita Phillips, and Erotic Power: An Exploration
of Dominance and Submission by Gini Graham Scott. See also http://www.sexscience.org and
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[68] Moser, Charles and Janet W. Hardy. Sex Disasters and How to Survive Them. Greenery Press, 2002. [Good examples of practical solutions to awkward sexual moments.]

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[70] Newman, Felice. The Whole Lesbian Sex Book: A Passionate Guide to All of Us. Cleis Press, 1999. [A general guide to sexuality for women who have sex with women.]

[71] Nycum, Benjie. The XY Survival Guide: Everything You Need to Know About Being Young and Gay. XY Publishing, 2000. [A hip guide to life as a young gay man.]

[72] Ochs, Robyn (ed.) Bisexual Resource Guide (4th ed.) Bisexual Resource Center, 2001. [A guide to resources of interest to the bisexual community.]

[73] Panati, Charles. Sexy Origins and Intimate Things: The Rites and Rituals of Straights, Gays, Bi’s, Drags, Trans, Virgins, and Others. Penguin USA, 1998. [An interesting historical perspective on the origins of many di_erent parts of today’s sex-positive culture.]

[74] Public Health Seattle and King County HIV/AIDS Program. As Safe As You Wanna Be. Pamphlet 1/01. [An outstanding handout on the subject of safer-sex, available in tri-fold brochure form, see http: //www.metrokc.gov/health/apu/ for information on obtaining additional copies. See also http:// http://www.sexuality.org/seattle.html for a list of other resources in the Seattle area relevant to sexuality, as well as links to select national and international conferences of relevance to sexology or sex-positive culture.]

[75] Queen, Carol. Exhibitionism for the Shy: Show O_, Dress Up, and Talk Hot. Down There Press, 1995. [An excellent guide to overcoming body-image issues and erotic shyness.]

[76] Queen, Carol. Real Live Nude Girl: Chronicles of Sex-Positive Culture (2nd ed.) Cleis Press, 2003. [A fascinating series of essays on a variety of topics relevant to today’s emerging sex-positive culture | if you enjoy this book then you might also enjoy a similar book by Tristan Taormino called True Lust: Adventures in Sex, Porn, and Perversion.]

[77] Rogers, Ben R. and Joel Perry. Going Down: The Instinct Guide to Oral Sex. Alyson Publications, 2002. [A guide to performing oral sex on men].

[78] Schwartz, Pepper. The Great Sex Weekend: A 48-Hour Guide to Rekindling Sparks for Bold, Busy, or Bored Lovers. Perigee, 2000. [A guide for couples on how to plan a special weekend with each other.]

[79] Semans, Anne and Cathy Winks. The Good Vibrations Guide to Sex (3rd ed). Cleis Press, 2002. [A fantastic general guide to sexuality, which covers sex toys particularly well. See also http://www. goodvibes.com and http://www.babeland.com for current guidance on the subject of sex toys.]

[80] Signorile, Michelangelo. Outing Yourself: How to Come Out as Lesbian or Gay to Your Family, Friends, and Coworkers. Fireside, 1996. [On coming out as gay, lesbian, or bisexual.]

[81] Solot, Dorian and Marshall Miller. Unmarried to Each Other: The Essential Guide to Living Together as an Unmarried Couple. Marlowe and Co., 2002. [If you read this book, you should also read the Nolo Press book Living Together: A Legal Guide for Unmarried Couples (2001).]

[82] Strossen, Nadine. Defending Pornography: Free Speech, Sex, and the Fight for Women’s Rights. New York University Press, 2000. [A summary of some of the key arguments for and against the right to own and acquire pornography. For more information see http://www.aclu.org  and  http://www.ncsfreedom.org ]

[83] Stuart, Kim E. The Uninvited Dilemma: A Question of Gender. Metamorphous Press, 1991. [Insightful discussions of transgender.]

[84] Sycamore, Matt B. (ed.) Tricks and Treats: Sex Workers Write about Their Clients. Haworth, 2000. [Insight into the daily life of modern sex workers, practical rather than overtly theoretical]

[85] Taormino, Tristan. Pucker Up: A Hands-On Guide to Ecstatic Sex. Regan Books, 2001. [A general guide to sexuality, which covers female ejaculation and the G-spot particularly well.]

[86] Taormino, Tristan. The Ultimate Guide to Anal Sex for Women. Cleis Press, 1997. [A guide to incorporating anal play into sex play, geared towards women.]

[87] Thompson, Mark (ed.) Leatherfolk. Alyson Publications, 2001. [Interviews and essays from and by a variety of people who have been inuential in the formation of today’s BDSM/leather community. See also SM Classics, edited by Susan Wright. For more information on the subject of leadership and community-building within sex-positive culture, see http://www.erotichospitality.com  and http: //www.leatherleadership.org]

[88] Thornton, Yvonne. Woman to Woman: A Leading Gynecologist Tells You All You Need to Know about Your Body and Your Health. Penguin USA, 1998. [A guide to sexual and reproductive health for women | there are many books on this subject, of which this is only one. See also http://www. plannedparenthood.org]

[89] Trevor, Jacques. Alternate Sources. Alternate Sources, 1997. [This book, at the time of its publication, served as a comprehensive international resource guide for a variety of alternative sexuality communities. As it stands this 1997 edition is a bit dated, and most people will have better luck looking for local community resources online. A guide at http://www.sexuality.org/other.html provides instructions in how to _nd local sex-positive community resources via the internet (e.g. BDSM, swing, bathhouses and men’s sex clubs, polyamory, nudist/naturist, GLBT, etc.) and provides links to select national and
international conferences.]

[90] Webb, Michael. The Romantic’s Guide: Hundreds of Tips for a Lifetime of Love. Hyperion, 2000. [A variety of suggestions for people (particularly men) who would like to become more romantic.]

[91] Wiseman, Jay. Jay Wiseman’s Erotic Bondage Handbook. Greenery Press, 2000. [An excellent and thorough guide to incorporating rope bondage into consensual BDSM play.]

[92] Wiseman, Jay. SM 101: A Realistic Introduction. Greenery Press, 1998. [A general introduction to BDSM play, which falls towards the \cautious“ end of the spectrum. See also http://www.tes.org  and http://www.br.org  for information on two organizations which sponsor national conferences of relevance to the BDSM community, both of which include plenty of educational workshops.]

[93] Wolfe, Daniel. Men Like Us: The GMHC Complete Guide to Gay Men’s Sexual, Physical, and Emotional Well-Being. Ballantine Books, 2000. [A guide to sexual health for gay and bi men.]

Sex Workers Organization (Stand 2004)

September 5, 2014

bloddy_marriage

USA

ISWFACE / Los Angeles 8801 Cedros Ave. # 7 Panorama City, California, 91402 USA
Telephone-Fax: (818) 892-2029 (is also a fax line but call first) (818) 892-8109
E-mail: iswface@iswface.org, normaja@webuniverse.net World Wide Web: http://www.iswface.org
Contact(s): Norma Jean Almodovar, President and Founder, ISWFACE

COYOTE/Seattle
16625 Redmond Way, Box M237 Redmond, Washington 98052
Telephone-Fax: 1-425-883-2973  E-mail:catherine@whorenet.com
World Wide Web: http://www.whorenet.com/coyote/  Contact(s): Catherine La Croix, Executive Director

COYOTE/San Francisco
2269 Chestnut Street #452 San Francisco, CA 94123
Telephone: 1-415-435-7950  E-mail: margosj@aol.com  Contact(s): Margo St. James or Carol Stewart

COYOTE/Los Angeles
1626 N. Wilcox Avenue #580 Hollywood, CA 90028
Telephone: 1-818-892-1859 E-mail: normaj@freedomusa.org Contact(s): Norma Jean Almodovar, Executive Director

Hooking is Real Employment (HIRE)
847 Monroe Drive Atlanta, GA 30308
Telephone: 1-404-876-1212 E-mail: frenchdom@aol.com Contact(s): Dolores French, Executive Director

BAYSWAN (Bay Area Sex Workers Advocacy Network)
COP (Coalition on Prostitution)
PO Box 210256 San Francisco, CA 94121 Telephone: 1-415-751-1659
E-mail: carolleigh@BAYSWAN.ORG  http://www.bayswan.org/

Sex Workers Action Coalition (SWAC)
Box 6724 Oakland, CA 94603
Telephone: 1-415-435-7931 E-mail: carolleigh@aol.com

PONY (Prostitutes of New York)
PO Box 174Cooper Station
NYC, 10276-0174Contact(s): Susan Daisy http://www.bayswan.org/PONY.html

CAL-PEP (California Prostitutes Education Project)
PO Box 23855 Oakland, CA 94623-0055
Telephone: 1-510- 874-7850 and 839-6775  E-mail: calpep@aol.com  Contact(s): Gloria Lockett

North American Task Force on Prostitution (NTFP)
2785 Broadway 4L New York, NY 10025-2834 USA
Telephone/Fax: 1-212-866-8854  E-mail: prisjalex@aol.com  Contact(s): Priscilla Alexander

Waikiki Health Center
277 Ohua Ave. Honolulu, Hawaii 96815-3695 Contact(s): Pam Vessel

JACGUAR (Johns and Call Girls United Against Repression)
P.O. Box 021011 Brooklyn, NY 11202-1011
E-mail: john1@world.std.com, john1@interport.net Contact(s): Fred Cherry, Chairman of the Board

Sisters Offering Support
P.O. Box 75042 Honolulu, Hawaii 96836Telephone: (808) 942-5070 Contact(s): Kelly A. Hill POCAAN (People of Color Against AIDS Network)
1200 S. Jackson Street, Ste. 25 Seattle, WA 98144
Telephone: (206) 322-7061 Fax: (206) 322-7204 Contact(s): Sheilah Robinson

International Affiliates UK/Europe/Middle East

Germany

HYDRA
Rigaer Strasse 3, 10247 Berlin, Germany Telephone: 030/707-47 23Contact(s): Monika Hofman
Kassandra Kopernikusplatz 12, 90459 Nurnberg, Germany Telephone: 0911/44 28 89
Straps & Grips c/o Aids Hilfe, Herwarthstr. 2, 48143 Munster, Germany Telephone: 0251/4 30 31
CinderellaPostfach 10 18 14, 40009 Dusseldorf, Germany Telephone: 0211/899 65 90
Phoenix e. V Postfach 47 62, Bergmannstr. 3, 30159 Hannover, GermanyTelephone: 0511/1 46 46
NitribittStader Str. 1, 28205 Bremen, Germany Telephone: 0421/ 44 86 62
Hurenselbst-hilfe Saabrucken Forsterstr. 39, 66125 Saabrucken, Germany Telephone: 0681/ 38 85-286
Hurizonte e. V Archiv und Dokumentationszentrum fur Prostitution Postfach 30 35 53, 10727 Berlin, Germany
Telephone: 030/218 55 16
Madonna Gusstahlstr. 34, 44793 Bochum, Germany Telephone: 0234/68 57 50 Fax: 0234/68 57 50
Nutten & Nuttchen Fredericiastr. 14, 14059 Berlin, Germany Telephone: 030/ 302 22 53
Contact(s): Barbara Merzinger
Caf’e Sperre Schillerstr. 69, 34117 Kassel, Germany Telephone: 0561/ 770 775
Bathseba Steinwegpassage 42 A , 38100 Braunschweig, Germany Telephone: 0531/ 4 44 71
Callboy’s Organizations (Germany)  Querstrich Auguststr. 84, 10117 Berlin, Germany
Telephone: 090/ 208 74 19
Callboy’s Organizations Strichweise Heiter c/o Basisprojekt Hamburg St. Georg-Kirchhof 26, 2009 Hamburg, Germany  Telephone: 040/24 96 94  Fax: 040/280 26 73
HWG  Karlsruher Str. 5 60329 Frankfurt Germany Telephone: 069/ 25 27 42
Fax: 069/ 25 03 31 Contact(s): Christine Drossler

Italy

Comitato per i Diritti Civili delle Prostitute
Casella Postal 67, 33170 Pordenone, Italy  Telephone: 011-0434/ 640563 Fax: 0434 640563
Contact(s): Pia Covre  http://www.luccioleonline.org/

Scotland

Scot-PEP
21A Torphican Street Edinburgh EH3 8HX Scotland  Telephone: 011-44-31-229-8269 FAX: 44-31-228-2563
Contact(s): Ruth Morgan Thomas

Switzerland

Aspasie
10 r. Charles Cusin Geneva, Switzerland  Telephone: 011-41-22-732-6828  Contact(s): Mireille Rodeville
Centre de Documentation International sur la Prostitution
24, rue Neuchatel, 1201 Geneva, Switzerland  Telephone: 41-22-732-8276  Contact(s): Griselidis Real
Xenia
Mauerain 1, 3012 Bern, Switzerland  Telephone: 011-41-31-24 34 42

UK

The International Union of Sex Workers
PO Box 27465  London SW2 1YA Telephone: +44 (0) 795 665 8223 – Alastair  http://www.iusw.org/

Network of Sex Work Projects
54 Bryantwood Road London N77BE UK  Telephone/ Fax: 44-71-609-0112  Contact(s): Cheryl Overs
Outsiders (for disabled people)
O. Box 4ZB London, England W1A 4ZB  Telephone: 071 739 3195 Contact(s): Dr. Tuppy

Netherlands

De Rode Draad (The Red Thread)
Kloveniersburgwal, 47 Amsterdam, Netherlands Telephone: 011-31-20-624-3366  Fax: 011-31-20-620-0383
Mr. A. de Graaf Stichting
Instituut voor Prostitutie Vraagstukken 4, Westermarkt 1016 DK Amsterdam Netherlands
Telephone: 31-20-624-7149 or 31-20-620- 2593  Fax: 31-20-624-6529 Contact(s): Jan Visser

Belgium

PAYOKE
Zirksttraat 27 2000 Antwerpen, Belgium  FAX: 011-32-3-14 14 31

Canada

AQTS, Association des Travailleuses et Travailleurs du Sexe
4569 Mentana #5 Montreal, PQ H2J 3B7 Canada  Telephone: (514) 527-5320
Contact(s): Claire Thibeault
Sex Workers Alliance of Halifax (SWAH)
287 Lacewood Drive, Unit 103-147 Halifax, NS B3M 3Y7 Canada Telephone (902) 457-0970
Sex Workers Alliance of Toronto (SWAT)
898 Kingston Rd. #2 Toronto, ON M4E 1S5 Canada  Telephone: 1-416-699-9324
Maggie’s Toronto Prostitutes‘ Community Service Project
P.O. Box 82527, Cabbagetown Post Office 422 Parliament St. Toronto, ON M5A 4N8 Canada (Street address: 298 Gerrard St. East)  Telephone: 1-416-964-0150  Fax: 1-416-964-9653

South America

Movimento ABRAZO
Mexica 224, Col. Azteca, San Nicolas de los Garza, N.L. Mexico 66480 Telephone (83) 53-45-64, 20-12-75
Contact(s): Joaquin Hurtado Perez
MUSA A.C.
Col. Alamos C.P. Mexico, DF 03400, Mexico  Telephone/Fax: + 52 (56) 80-4901 Contact(s): Claudia Colimoro
Prostitution & Civil Rights
ISER Ladeira da Gloria 98 Rio de Janeiro, RJ 22211 Brazil Telephone: 011-552-1-265-5747  Fax: 011-552-1-205-4796  Contact(s): Chris Peterson, M.D.
Programma Pegacao
NOSS Rua Visconde de Piraja 127/201 Ipanema Rio de Janeiro/ RJ CEP 22410-001 Brazil
Telephone: + 552-1-227-5944  Fax: 011-552-1-205-5087  Contact(s): Paulo Longo
Associacao de Prostitutas do Estato de Rio de Janeiro
R Miguel de Frias 718, Estacao Rio de Janeiro, RJ Brazil
Telephone: 011-552-1-273-7991 Fax: 011-552-1-286-2657 Contact(s): Euridice Francisco
Australia

Scarlet Alliance
National Forum for Sex Worker Rights Organisations
G.P.O. Box 2072,  CANBERRA ACT 2601 AUSTRALIA
Telephone: 0411985135 E-mail: president@scarletalliance.org.au http://www.scarletalliance.org.au/

Prostitutes Collective of Victoria (PCV)
10 Inkerman St St Kilda Vic 3182 Telephone: 03-9534-8166 Fax: 03-9525-4492 Contact(s): Karen Sait
E-mail: pcv@paradigm4.com.au World Wide Web: Prostitutes Collective of Victoria (PCV)

Queeu & Esoteric Workers Union (QEWU)
10 Devine St Erskineville, NSW Telephone: 02-9519-6145 E-mail: amurraynsw@hotmail.com
Contact: Alison Murray

South Australian Sex Industry Netw (SASIN)
PO Box 7072 Hutt St SA 5000 Telephone: 08-8362-5775 Cell Phone: 04-7725-5783
Fax: 08-8363-1046 E-mail: sin@chariot.net.au World Wide Web: http://www.angelfire.com/on2/sin

Sex Worker Outreach Project SWOP(NT)
PO Box 2826 NT 0801  Telephone: 08-8941-7711 Fax: 08-8941-2590 E-mail: kgee@ntac.org.au
Contact: Kitty Gee

PHOENIX
PO Box 8054 Perth Business Centre WA 6849 Telephone: 08-9328-1387 Fax: 08-9227-9606
E-mail: worker@wantree.com.au Contact: Felicity Lewis

SQWISI (Brisbane)     Self Help for Queensland Workers in the Sex Industry
PO Box 5689  Westend Qld 4101  Telephone: 07-3844-4565 Fax: 07-3846-4629
E-mail: leisha_host@hotmail.com Contact: Leisha Host

SQWISI (Surfers Paradise) PO Box 578 Surfers Paradise QLD 4217
Telephone: 07-5531-7833 Fax: 07-5531-6671 E-mail: c.matthews@sqwisi.org.au
Contact: Cheryl Matthews Cell Phone: 04-1150-5594

SQWISI (Cairns) PO Box 6041 QLD 4870 Telephone: 070-313-522  Fax: 070-310-996

SWOP (NSW)   Sex Worker Outreach Project
PO Box 1453  Darlinghurs NSW 2010 Telephone: 02-9319-4866 Fax: 02-9310-4262 swop@rainbow.com.au
World Wide Web: http://www.rainbow.net.au/swop Contact: Maria MacMahon

Workers in Sex Employment in the ACT (WISE)
PO Box 67 Braddon ACT 260  Telephone: 02-6247-3443 Fax: 02-6247-3446 Cell Phone: 04-1625-8883
E-mail: wise@apex.net.au  World Wide Web: http://www.angelfire.com/on/wise Contact: Sera Pinwill
New Zealand
Prostitutes Collective
P.O. Box 13-561 Christchurch, New Zealand   Telephone: + (03) 365-2595
New Zealand Prostitutes Collective
P.O. Box 11-412 Manners Street Wellington, New Zealand  Telephone: + (04) 382-8791
Fax: + (04) 801-5690  Contact(s): Catherine Healy
New Zealand Prostitutes Collective
P.O. Box 6407 Dunedin, New Zealand  Telephone: + (03) 477-6988   Fax: + (03) 477-3863
New Zealand Prostitutes Collective
P.O. Box 68509 Newton, Auckland New Zealand  Telephone and Fax: + (09) 366-6106  Contact(s): Roxanne Henare

Asia,Southeast Asia,Indian Ocean

SWEETLY   c/o Art Scape Yoshida Honmachi -4, Sakyo-ku Kyoto 606 Japan
EMPOWER National Office   57/60 Tivanont Road, Nonthburi 11000 Thailand   Telephone: 011-66-2-526-8311   Attn: Chantipwa (Noi) Apisuk Ikhlas,
Pink Triangle   P.O. Box 11859, 50760, Kuala Lumpur, Malaysia  Telephone: 03-4414699
Fax: 03-4415699   Contact(s): Khartini Dinan Slamah
Yayasan Kusuma Buana  Jln Asem Baris Raya blok A/3, Gudang Peluru, Tebet, Jakarta Selatan, Indonesia
Telephone: +62 31 829 6337

Lentera, PKBI-DIY   Jln Tentara Rakyat Mataram, Gg Kapas Badran, Yogyakarta 55231 Indonesia
Telephone: + 62 274 513595 Fax: 513566   E-mail: lentera@ins.healthnet.org
GAYa NUSANTARA Jln Mulyosari Timur 46, Surabaya 60112 Indonesia Telephone: + 61 31 593 4924
Fax: 593 9070  E-mail: GAYaNUSA@gateway.cosi.com
Yayasan Abdi Asih   Jln Dukuh Kupang Timur X/11, Sursbaya 60256 Indonesia
Telephone: + 62 31 580355   Fax: 571113
Yayasan Hotline Service Surya   Jln Basuki Rachmat 93, Surabaya 60271 Indonesia  Telephone: + 62 361 222620   Fax: + 62 361 229487
Yayasan Citra Usadha Indonesia   Jln Belimbing Gg Y No. 4, Denpasar 80231 Indonesia Telephone: + 62 361 222620 Fax: + 62 361 229487
Yayasan Kerti Praja   Jln Raya Sesetan 148, Denpasar 80223 Indonesia Telephone +62 361 223865
GAYa Celebes  BTP, JlN Kejayaan Utara 2, Block L No. 293, Ujungpandang 90000 Indonesia  Telephone: + 62 31 534 4367   Fax: + 62 31 532 2282

Africa

MESWOP (Massage, Escort & Sex Worker Outreach)
PO Box 43282, Salt River, Cape Town, South Africa 7925   Telephone: 011-27-21-22-1960, 21-22-1961
Contact(s): Shane Petzer
Owens   Telephone: 110-9318 call 392   Fax: 852-2782-0583

 

Other
From: Steph Wilcock,     The Lifeline Sexwork Project website is at: http://www.lifeline.demon.co.uk/sex/sexwork.html
The Lifeline Sexwork Project is affiliated to the Network of Sex Work Projects. For more information about the NSWP, visit their website at: http://www.walnet.org/csis/groups/nswp
Coalistion for Positive Sexuality
http://www.positive.org/
Eve’s Garden
http://www.evesgarden.com
Good Vibrations
http://www.goodvibes.com
ICPR (International Committee for Prostitutes‘ Rights)
http://www.bayswan.org/ICPRchart.html
ISWFACE (International Sex Workers Foundation for Art Culture and Education)
http://www.iswface.org
National Coalition for Sexual Freedom
http://www.ncsfreedom.org/
NSWP (Network of Sex Work Project)
http://www.nswp.org
PASS, Taiwan (In Chinese)
http://www.taconet.com.tw/passtw
Prostitutes‘ Education Network
http://www.bayswan.org/penet.html
Safer Sex Page
http://www.safersex.org
Sex Worker Organizations
http://www.sexuality.org/l/incoming/swrorg.html
Sex work Cyber Resource Support Center
http://www.sexwork.com
Sexual Health Network
http://www.sexualhealth.com/
Sexuality Links Blowfish
http://www.blowfish.com
Society for Human Sexuality
http://www.sexuality.org
World Sex Guide
http://www.worldsexguide.org

Labels und Produktionsfirmen der Pornofilmbranche

September 5, 2014

sex1

Labels und Produktionsfirmen der Pornofilmbranche (Stand 2004)
http://www.porno-sumpf.de/pages/links/links_labels.htm

DEUTSCHLAND

A2Z-SERVICES
Krefelder Str. 183-187, 47839 Krefeld.
http://www.a2z-services.de/ <http://www.a2z-services.de/&gt;

BE.ME.FI
Longericher Str. 213, 50739 Köln.

BEX
Moltkestr. 25, 42799 Leichlingen.
http://www.bextv.de/ <http://www.bextv.de/&gt;

EROSMEDIA GmbH
Postfach 1122, 82064 Straßlach.
http://www.erosmedia.com/ <http://www.erosmedia.com/&gt;

GGG
Leopoldstr. 52a, 80802 München.
http://www.ggg-film.com/ <http://www.ggg-film.com/&gt;

GOLDLIGHT
Vor der Heeg 7, 56470 Bad Marienberg.
http://www.goldlight-film-international.de/ <http://www.goldlight-film-international.de/&gt;

HERZOG VIDEO
Meraner Str. 11, 85521 Ottobrunn.
http://www.herzogvideo.de/ <http://www.herzogvideo.de/&gt;

HUSTLER
Kirchstr. 1, D-86926 Greifberg.
http://www.hustlerdvd.de/ <http://www.hustlerdvd.de/&gt;

INFLAGRANTI
Blücherstr. 22, 10961 Berlin.
http://www.inflagranti.de/ <http://www.inflagranti.de/&gt;

KARO FILM
http://www.karo-film.de/ <http://www.karo-film.de/&gt;

LITTLE HOLLYWOOD
Inselstrasse 3-7, 70327 Stuttgart.
http://www.littlehollywood.de/ <http://www.littlehollywood.de/&gt;

MAGMAFILM
Annastr. 35-39, 45130 Essen.
http://www.magmafilm.de/ <http://www.magmafilm.de/&gt;

MMV – Multi Media Verlag
Kaddenbusch 7, 25578 Dägeling.
http://www.mmv.tv/ <http://www.mmv.tv/&gt;

MUSCHI MOVIE
INO GmbH, 42372 Wuppertal.
http://www.muschi-movie.de/ <http://www.muschi-movie.de/&gt;

NASTY CONNECTION NACO GmbH
Annastr. 41, 45130 Essen.
http://www.nastyconnection.com/ <http://www.nastyconnection.com/&gt;

ORION Versand GmbH & Co. KG
Schäferweg 14, 24941 Flensburg.
http://www.orion.de/ <http://www.orion.de/&gt;

PARADISE FILM ENTERTAINMENT GmbH
Ammerthalstr. 34, 85551 Heimstetten.
http://www.paradise-film.de/ <http://www.paradise-film.de/&gt;

REDFIRE SOFTWARE – Korte & Wieland GbR
Haarmeyers Kamp 6, D-49586 Neuenkirchen.
http://www.redfiresoft.de/ <http://www.redfiresoft.de/&gt;

SINWORLD
Postfach 101950
33519 Bielefeld.
http://www.sin-world.com/ <http://www.sin-world.com/&gt;

SUNSET MEDIA GmbH
Postfach 610358, 90222 Nürnberg.
http://www.sunsetmedia-europe.de/ <http://www.sunsetmedia-europe.de/&gt;

TESTOSTERON FILM
Postfach 1258, 24570 Bad Bramstedt.
http://www.testosteron-film.com/ <http://www.testosteron-film.com/&gt;

VENUS NEUE MEDIEN
Gaulskopf 5, 35428 Langgöns / Espa.
http://www.venus-video.de/ <http://www.venus-video.de/&gt;

XXL-VIDEO
Anschrift: siehe ORION
http://www.xxl-video.com/ <http://www.xxl-video.com/&gt;
Europa

BEATE UHSE AG
Walsoordensestraat 72, Walsoorden, KD 4588 NL.
http://www.beate-uhse.com/ <http://www.beate-uhse.com/&gt;

COLMAX
46, rue de la Comète, 92600 Asnières, Frankreich.
http://www.colmax.com/ <http://www.colmax.com/&gt;

IFG – International Film Group, Spanien.
http://www.grupoifg.com/ <http://www.grupoifg.com/&gt;

MARC DORCEL
25 Rue Plumet 75015 PARIS, Frankreich.
http://www.marcdorcel.com/ <http://www.marcdorcel.com/&gt;

PRIVATE
Private Media Group, Inc.,
c/o Milcap Media Group, SL – Carretera de Rubí 22-26,
08190 Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Spanien.
http://www.private.com/ <http://www.private.com/&gt;

TABU EROTIC ENTERTAINMENT
Mascotte Film AG
Dienerstr. 16/18, CH-8004 Zürich.
http://www.tabu-dvd.com/ <http://www.tabu-dvd.com/&gt;

 USA

AEBN Inc.
5300 Old Pineville Rd Ste 152,
Charlotte NC 28217-2747, USA.
http://www.aebn.net/index.cfm?refid=AEBN-015679 <http://www.aebn.net/index.cfm?refid=AEBN-015679&gt;

ANDREW BLAKE
Studio A Entertainment Inc.
1625 Stanford Street, Santa Monica CA 90404, USA.
http://www.andrewblake.com/ <http://www.andrewblake.com/&gt;

BABY DOLL PICTURES
9158 Eton Ave., Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.babydollpictures.com/ <http://www.babydollpictures.com/&gt;

CHERRY BOXXX PICTURES
9158 Eton Ave., Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.cherryboxxx.com/ <http://www.cherryboxxx.com/&gt;

COLOSSAL ENTERTAINMENT USA
http://www.colossalent.com/ <http://www.colossalent.com/&gt;

DANE PRODUCTIONS
9547 Cozycroft Ave. Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.daneproductions.com/ <http://www.daneproductions.com/&gt;

DIGITAL PLAYGROUND
21115 Devonshire St. #304, Chatsworth, CA 91311 USA.
http://www.digitalplayground.com/ <http://www.digitalplayground.com/&gt;

DIGITAL SIN / NEW SENSATION
21345 Lassen Street
Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.digitalsindvd.com/ <http://www.digitalsindvd.com/&gt;

DVSX
20812 Lassen St., Chatsworth, CA 913211 USA.
http://www.dvsx.com/ <http://www.dvsx.com/&gt;

ELEGANT ANGEL
http://www.elegantangel.com/ <http://www.elegantangel.com/&gt;

EVIL ANGEL
http://www.evilangel.com/ <http://www.evilangel.com/&gt;

EVOLUTION EROTICA
20881 Plummer St., Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.evolutionerotica.com/ <http://www.evolutionerotica.com/&gt;

MADNESS PICTURES
http://www.madnesspictures.com/ <http://www.madnesspictures.com/&gt;

MIDNIGHT MAYHEM

NECTAR ENTERTAINMENT
http://www.nectar.tv/ <http://www.nectar.tv/&gt;

PHOENIX RELEASING USA.
http://www.phoenixreleasing.com/ <http://www.phoenixreleasing.com/&gt;

PLATINUM X PICTURES
21018 Osborne Street, Suite #5, Canoga Park,
CA 91304-1754, USA.
http://www.platinumxpictures.com/ <http://www.platinumxpictures.com/&gt;

PURE PLAY MEDIA
http://www.pureplaymedia.com/ <http://www.pureplaymedia.com/&gt;

RED LIGHT DISTRICT
9300 Oso Ave., Chatsworth, CA 91311, USA.
http://www.redlightdistrictvideo.com/ <http://www.redlightdistrictvideo.com/&gt;

SEX Z PICTURES
http://www.sexzpictures.com/ <http://www.sexzpictures.com/&gt;

SIMON WOLF PRODUCTIONS
http://www.simonwolfproductions.com/ <http://www.simonwolfproductions.com/&gt;

SINTEC MEDIA LABS
7108 Katella Ave. Suite 285, Stanton, Ca. 90680, USA.
http://www.sintecdvd.com/ <http://www.sintecdvd.com/&gt;

SIN CITY
http://www.sincity.com/ <http://www.sincity.com/&gt;

SMASH PICTURES USA.
http://www.smashpictures.com/ <http://www.smashpictures.com/&gt;

VIVID
15127 Califa St., Van Nuys, CA 91411, USA.
http://www.vivid.com/ <http://www.vivid.com/&gt;

WICKED PICTURES
9040 Eton Avenue, Canoga Park, CA 91304, USA.
http://www.wickedpictures.com/ <http://www.wickedpictures.com/&gt;

ZERO TOLERANCE
8944 Mason Ave, Chatsworth, Ca 91311, USA.
http://www.ztvideo.com/ <http://www.ztvideo.com/&gt;

    ASIEN & INTERNATIONAL

V & R INTERNATIONAL (Brazil Office)
Rua Jaguaribe, 611 / Apt. 12., 01224-001 /
Sao Paulo / SP. Brazil.
http://www.vandrinternational.com/ <http://www.vandrinternational.com/&gt;

 

new_data

Unternehmen Internetpornographie

September 5, 2014

visible_vixen

 

Regelmäßige Treffen/ Events in den letzten Jahren (Stand 2004)

Internext Expo  (mindest. seit August 02) seitdem im August in Miami/USA und im Januar in Las Vegas/USA
Eurowebtainment  Berlin (Oktober 02/03), Mallorca (Mai ¾)
Worldtelemedia   Budapest (April 01), Amsterdam (April 02/04), Prag ( November 03)

Einzelne Unternehmen (Stand 2004)

2Nasty Entertainment Network  betreibt u.a. die Singlebörse “Dateseek” Mitarbeiter: Cornelius, Christiane, Ronald, Theil  Am Lindengarten 7 / 15 831 Großziethen

6-design mediaservice GbR   Meyer, Thomas/ Prill, Ingo  Programmierung und Entwicklung von Adultwebseiten, bietet außerdem Gaykontaktmarkt, Erotikguide und Kontaktmarkt mit Fetishdomain und Bildergalerie als Starterkit an.

A Lifestyle GmbH   Erdkamp, Andreas/ Kühlen, Oliver/ Master, Vanessa/ Schnelle, Oliver

Aconti.net Service AG   Woitinek, Raimund
http://www.spammer-hammer.de/pages/start/berichte/woitinek_netz/lifestyle1.htm

Adult-Digital-Production wird von der  Firma Bals-Pigulla, (Pohl, Yvonne/Mitarbeiterin) (Am Schlinge 11  / 33154 Salzkotten)  betrieben. Die Adult-Digital-Production   produzieren Foto- und Filmcontents für Adult-Webmaster und lassen sie über führende Contenthändler vermarkten Sie unterhalten ein WebCam-Studio mit 3 Produktionsräumen und 6 Sendeplätzen und wollen nach einer bevorstehenden Erweiterung mit ca. 20-25 Darsteller/-innen zusammenarbeiten

Adultchamber.com  ( Arnold, James/ Zambrano, Max) umfangreiche amerikanische Ressource für Webmaster (hoher traffic)  http://adultchamber. C0m

Agentur MeDiAgt   (Klapproth, Deike/ Mogk, Michael)  Dienstleistungsagentur übernimmt den Eintrag von  Homepages in  bis zu ca. 1000 regionalen, nationalen und  internationalen Suchmaschinen und Verzeichnissen

Audiofon  ist ein Unternehmen der media[netCom]-Gruppe mit weltweiten  Niederlassungen.“Audiofon Chat & Play Entertainment und Informations-Gesellschaft mbH“ und bietet seit  1996 in Deutschland professionelle Systeme und Dienstleistungen in den Bereichen Audiotex, SMS, MMS, Billing und Internet an. (Mitarbeiter: Dohmeyer, Claudia/ Käferhaus, Michael/ Loos, Markus/ Schnebel, Andree)

AVS Designer bietet Webdesign für Adultseiten an.  Matthias Wolf, In den Wenglangen 6  /74257 Untereisesheim

Bauer Media KG   (Kerwath, Michael/ Spaete, Stephan) Die Webseite der Bauer Media KG liefert viele Media-Informationen rund um die Print-Werbeträger und Online-Angebote der Bauer Verlagsgruppe. Dies betrifft Zielgruppen, Zeitschriftenmärkte und Branchen dieses Zeitungskonzerns.

Board Tracker   (Kass, Ron) Webseite mit einer Vielzahl von Boards, ausschließlich aus dem Adult- und e-business-Bereich http://www.boardtracker.com/

Bone-Media   Betreiber von “Erotic News”, einer Webseite die vorgibt die besten Erotikseiten im deutschsprachigen Netz zu verlinken. (Martin Neumann, Stefan Bojahr/ Warener Straße 42, 17166 Teterow)

Borgmeier Media Communication ist eine  Medienagentur die  schwerpunktmäßig in den Bereichen Web-Publishing  Öffentlichkeitsarbeit, Direktmarketing und im Künstlermanagement aktiv ist Sie beschäftigen zur Zeit nach eigenen Angaben 62 Mitarbeiter und haben bei ihrem letztem Geschäftsabschluß einen Jahresumsatz von 5 Milllionen € vorzuweisen.(Firmenhauptsitz: Lange Straße 112 / 27749 Delmenhorst)        http://www.agentur-borgmeier.de/media.html  (Neßlage, Frank / Poehl, Matthias)

Bosner Onlineservice , Internet- und Werbeagentur. Betreiber der Webseiten http://www.flirtpub und http://www.jasmin, einem Sex-Club im Münchner Raum ( Inh. Dirk Bosner/ Bahnhofstr. 51/ 86663 Asbach-Bäumenheim (Mitarbeiter: Kleinhenz, Nicole/ Moos, Lisa)
Liste der Teilnehmer am eurowebtainment-Treffen im Mai 2004 auf Mallorca
http://www.eurowebtainment.com/

Brummer Internet & Design ist ein 1998  gegründetes  Internet-Dienstleistungsunternehmen mit den Portalen: b-i-d.de / industrieprofi.de / bonusbreaks.de / meistgebot.de . Sie bieten Web-Design, Content Management Lösungen, Datenbank-Programmierung, Webspace, Domains und Hosting an. (Am Hang 2  /93326 Abensberg, Mitarbeiter: Bornhak, Oliver/ Brummer, Renate)

Die Brutus Media GmbH ist einer der größten deutschen Anbieter für SMS-Lösungen für Unternehmen und betreibt darüber hinaus mit http://www.sms-kostenlos.de und http://www.Justmotors.de zwei reichweitenstarke Portale im Internet. Das Regensburger Unternehmen ist mit 3steps2web, Solution-Provider mit Sitz in Pforzheim, eine enge Partnerschaft eingegangen. Herzstück der Kooperation ist das von 3steps2web entwickelte SMS-Gateway, über das täglich Millionen von SMS gesendet werden können. An das Gateway sind derzeit über 250 deutsche und internationale Unternehmen angebunden, die Handy-Kurznachrichten als Marketing- und Informationskanal für Kunden und Mitarbeiter nutzen. (Josef Rossmann /  Bischof-von-Henle-Str. 2 /  93051 Regensburg, Mitarbeiter: Dirk, Wetzel )

Die camPoint AG  (Bildmehrwertdienste)  betreibt mehrere Lifecam-portale und dementsprechende Dienste auf einzelnen Pornowebseiten. Sie gehörte bis Frühjahr 2004 zum Firmenverbund der Helbert News Network AG (HNN), mit dem Ex-Coupé-Verleger Klaus Helbert als Firmenchef.  2001 verkaufte Helbert die zweite Hälfte der Klaus-Helbert-Verlagsgesellschaft (KHV) an seinen Hamburger Partner Heinrich Bauer. Mit schätzungsweise 25 Millionen Euro soll er für den Verkauf seiner Blätter „Coupé“-, „Blitz-Illu“- und „Piep“, inclusive der Online-Versionen, vom Heinrich Bauer Verlag ausgezahlt worden sein. Mit diesem Kapital hat der Unternehmer Helbert in New-Economy-Firmen investiert. Als Großaktionär übernahm er im Mai die Kontrolle über das börsendotierte Limburger Unternehmen Internolix AG – einen krisengeschüttelten Hersteller von e-Commerce-Software. Er entließ 200 der ehemals 222 dort angestellten Mitarbeiter und baute sich ein zweites Standbein im Bereich Internet-Sex auf. Er vereinte die Internolix AG mit seinen Web-Firmen CamPoint AG und Media netCom AG unter dem Dach der Helbert News Network AG (HNN) mit Sitz in Wiesbaden. Media netCom hielt zahlreiche Rechte an Pornovideos und betrieb eine Internet-Videothek. Wenige Monaten nach der Umstrukturierung verdreifachte sich der Kurs der Internolix-Aktie. Ein allerdings nur sehr kurzfristiger Erfolg. Am 31.03.2004 haben die Vorstände der Internolix AG und der media[netCom] AG einen Insolvenzantrag aufgrund von bilanzieller Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Hannover gestellt. Die operativen Einzelgesellschaften der Gruppe, Audiofon Chat & Play GmbH (Sprach- und Textmehrwertdienste) und camPoint AG (Bildmehrwertdienste) werden ihre Geschäftsaktivitäten jedoch unverändert weiterführen. Kurz darauf erscheinen unter http://www.enterpayment.de, einem Anbieter von Internet-Zahlungssystemen, zwei ehemalige Geschäftspersonen der Internolix, Markus Tarara und Steffen Hantke, wieder auf der Bildfläche. Markus Tarara als Vorstandsvorsitzender und Steffen Hantke als Aufsichtsratsvorsitzender. (Markus Tarara war am Anfang seiner Karriere „Coupé“- und „Blitz-Illu“-Layouter und stieg dann zum Vorstandsvorsitzenden der CamPoint AG und Vorstandsmitglied der Internolix AG auf.)
(Mitarbeiter: detloff, philipp / harenkamp, thiemo/ köhler, Christian)
http://www.igmedien.de/publikationen/m/2002/03/21.html
http://www.stock-world.de/detail/board/168316/thread.m?secu=132

Die Carmunity.com GmbH hat sich seit 2000 auf SMS-Innovationen spezialisiert und sind einer der Marktführer in diesem Bereich. Zurzeit (2004) versenden sie über ihre Server über 4 Millionen SMS pro Monat. Zu ihren Dienstleistungen gehören der Versand von Massen-SMS/MMS, SMS-Chat, ein Gateway Service und ein Micropayment über SMS . Mit diesem Premium SMS/MMS ist es möglich, kostenpflichtigen Content per Kurznachricht anzufordern. Außerdem bieten sie ein Mobile-Streaming an, mit dem Live-Bilder von der Webcam, als auch bereits vorhandenes Videomaterial eingespielt werden kann. (carmunity.com GmbH / Mary-Astell-Str. 2 / D-28359 Bremen /  Mitarbeiter: Rothgänger, Frank/ Schlösser, Wolfgang/ Schlösser, Michael

CASHWORLD.biz Eine Webseite die Erotik-Klicksponsoring anbietet. Sie sponsoren Erotikwebseiten mit Bannern, Textlinks, PopUP, PopInAD (Sticky). Sie werben damit, dass sie ausschließlich Fakebanner und Faketextlinks bei einer IP-Sperre von max. 5 Minuten verwenden.(Büro Fischer | Internetservice  /Inh. Grit Fischer, D – 07570 Weida / Thüringen,  Platz der Freiheit 4  / Mitarbeiter: Fischer, Grit)

CGMediaNet  betreibt ca. 10-15 Pornowebseiten, z.T. mit Live-Cams und Live-Chat.  Inhaber Cornelia Grätz  / R.-Dissmannstr.6  / D- 01587 Riesa .  Technischer Support und Verwaltung: F.I.S., Fuerst Internet Solutions

Die Cinderella Agentur betreibt die Webseiten „bordellführer-cam“ und „analstuten.de“. Inhaber:  Michael Sperling / Kappelenweg 1 /  57629 Merkelbach, Mitarbeiter:  Keil, Mario / Klose, Katja. Technischer Support und Verwaltung: F.I.S., Fuerst Internet Solutions

Cityphone Neuss  betreibt die Webseiten “hurensex-tv” und “grade18.de“ Inhaber Th. Surmann  /  Büchel 12-14 /   41460 Neuss

CL-Digital betreibt die Webseiten „Palast-Cam“ und „Cam-portal24“ Inhaber: U. Lenhard / Lenneperstr. 32  /42855 Remscheid

Die Clarema GmbH betreibt die Webseite „taschengeldsex“  Münchener Str. 63  / 45145 Essen , Geschäftsführer: Horst F. Peter,  Mitarbeiter: Kraemer, Andreas / alagöz, ercan/ kern, sascha

Die Click2Pay GmbH, eine 100% Tochter der Infogenie AG, verfügt über eine exklusive Vertriebslizenz, die alternative Internet-Bezahllösung Click2Pay an internationale eCommerce-, Medien- und eGamingportale zu vermarkten. Das Produkt Click2Pay wurde von der Wire Card AG, im Auftrag der ebs Holding AG, entwickelt. Die Wire Card AG ist heute einer der führenden europäischen Technologieanbieter und professioneller
Dienstleister für elektronische Zahlungsabwicklung sowie integriertes Risikomanagement. Der strategische Fokus der Click2Pay konzentrierte sich im ersten Quartal auf den Bereich Medien und Entertainment. In allen Kernsegmenten dieses Bereiches, wie z.B. Medienportale, Video-Games, DVD-Verleih, Dating und Online-Gaming, wurden wesentliche Verträge abgeschlossen. So sind sowohl mit der SevenOne Media GmbH, als auch mit dem Springer Verlag erste Pilotprojekte in der Umsetzungsphase. Mit einem der größten deutschen Publisher für Video-Games, wurde ein Vertrag zur strategischen Zusammenarbeit in den Bereichen Online-Spiele-Downloads sowie Online-Rollenspiele abgeschlossen. Auf internationaler Ebene kam es zu Lizenzverträge mit Unternehmen der E-Gaming Industrie, so arbeitet Click2Pay unter anderem als Lizenzgeber mit dem weltweit größten Anbieter für digitale Spielesoftware, der Microgaming Gruppe zusammen. Nach Abschluss der sechsmonatigen Pilotphase konnten bereits im Mai 2004 über 1,5 Millionen Euro Transaktionsvolumen über Click2Pay abgerechnet werden. Aufgrund der bereits abgeschlossenen Verträge rechnet InfoGenie damit, dass das über Click2Pay abgewickelte Transaktionsvolumen bis Dezember 2004 auf über 5 Millionen Euro pro Monat anwachsen wird. Das Ziel der InfoGenie Europe AG besteht darin, mit dem Produkt Click2Pay bis Ende 2005 zu einem der führenden, internationalen Anbieter von internetbasierten Zahlungssystemen zu werden. Click2Pay wird dabei als europäische Alternative zur PayPal, die im Jahr 2002 von Ebay übernommen wurde, positioniert. Das globales Transaktionsvolumen wird auf 400 Milliarden Dollar bis 2010 prognostiziert. Zu den Kunden der InfoGenie Europe gehören derzeit über 100 namhafte Verlage, Soft- und Hardwarehersteller, Spiele- Publisher sowie Handelsketten.  (InfoGenie Europe AG  /Iris Stöckl / An den Treptowers   /112435 Berlin)

http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?action=viewnews&newsid=1219755&m=1.1.2.1.0&#038;

Die COHA  GmbH betreibt die Webseite “Privat-Akt.com“  Geschäftsführerin: Corinna Fuchs , Am Anger 19 /  37441 Bad Sachsa

Comhandy betreibt die Webseiten “sexkontaktwelt.de“ und „geileengel.de“  Inhaberin: Astrid Steinbüchel ,  Langenessallee 8  /D-23554 Lübeck

compMANIA.de bietet den schnellen und günstigen Erwerb von Hardware an. Darüber hinaus sollen Individuelles Webdesign, und  Hosting, Anwendungs-Programmierung und Netzwerk-/Server-Administration zu weitere Leistungen des Unternehmens zählen.  compMANIA / K. Tsibadze  /  Am Siek 18-22  / D-59557 Lippstadt, Mitarbeiter :  Karvounaris, Dimitrios/ Kurte, Matthias

Die coolspot AG entwickelt und vertreibt seit 1999 Softwarelösungen, die auf die Bereiche Jugendschutz, sowie Alters- und Personenverifikation angewendet werden. Die coolspot AG  arbeitet mit den für Jugendschutz in deutschen Medien zuständigen Behörden zusammen. Die entwickelten Endprodukte bieten sich sowohl für Seitenbetreiber, als auch für Endkonsumenten an.   (Mitarbeiter: Bongartz, Roland )

Die crosscomma GmbH betreibt die Webseite “airporn”  /Budapester Str.38  /20359 Hamburg , Mitarbeiter: Bollow, Marco

CvG Media GmbH  / Budapester Str. 38  / 20359 Hamburg ,   Geschäftsfuehrer: Christoph von Gossler

Cyberpics GbR bietet Content für Adultseiten  ( Im Freudenspiel 70 / 79790 Küssaberg,  Mitarbeiter: Klestil, Jenny)

Cyberservices ist der Betreiber der Webseite partybabes.tv  . Angemeldet ist die Seite in der Karibik: Cyber Services Corp.  112, Bonadie Street /  Kingstown, Saint Vincent, GD und gehört zum Angebotspektrum von Cytainment und SEXMoney.com. Mitarbeiter: bayr, benjamin

Cytainment    Mitarbeiter: Liermann-Schwarz, Michael / Wolde, Tina

Dandl ITservice   Michael Dandl , Fachinformatiker Netzwerkadministration und Installation,  Telefonanlagen programmieren und installieren Datenbankentwicklung und Domainhosting

Die deeLINE entertainment ist nach eigenen Angaben seit 3 Jahren einer der führenden  Anbieter und Produzent von Fetish und S/M -Content. Sie bieten Partnerprogramme für Webmaster an, zu ihrem angebotsspektrum gehören Live-cams und Chat und Community-Content. Sie betreiben u.a. die Webseiten „Fetisma, BabyDollCam, ChatDomina, Studio-Domina“  B. deeLINE entertainment GmbH  / Zum Wartturm 5 / 63571 Gelnhausen /Deutschland

Die Deutsche Telekom CardService GmbH, kurz DeTeCardService mit Sitz in Nürnberg ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom AG.  DeTeCardService ist seit 1999 der Spezialist und Marktführer im Segment der Prepaid- Telephonkarten. Zum weiteren Angebot gehören die Nachladekarte fürs Handy, bis hin zu  MicroMoney – einer Guthabenkarte zum einfachen, und anonymen Bezahlen von Kleinstbeträgen im Internet Partner in Sachen technische Entwicklung und Integration ist die „T-Systems Nova“ – eine 100%ige Tochter der T-Systems, dem zweitgrößten Systemhaus in Europa. T-Systems Nova ist ein Dienstleistungsanbieter für Innovationen der Telematik und für die Integration von Telekommunikation und Informationstechnologie.  Deutsche Telekom CardService GmbH / Allersberger Straße 130 / 90461 Nürnberg , Mitarbeiter: Mandel, Volker

*Die „DGS – Deutsche Geldsysteme GmbH“ ist eine neu gegründete(01.01.2003) Firma der isee newmedia GmbH, die damit ihren Online-Payment Bereich in einer eigene Gesellschaft auslagert und neu strukturiert.
Das bisherigen Zahlungssystems  der isee, um den Bereiche Logistik und neue Zahlungsformen, sowie ein Jugendschutzprogramm sollen zum Kerngeschäft der Gesellschaft werden. isee wurde im Jahr 2000 in Hattersheim, Deutschland gegründet. Das Unternehmen hat seinen Fokus auf Internet- und eCommerce-Produkte gelegt Die Bandbreite an eCommerce-Systemen umfasst Internet-Shops, Abrechnungs- und Clearingsysteme, Online-Video-Systeme, Auktions- und Anzeigensysteme, Web-Chats und Ad-Server-Technologien. Die isee newmedia gmbH betreut, bzw betreibt u.a. „City-Chat“, mit ca. 250.000 registrierten Usern, „LoveChat“, mit mehr als 90.000 registrierten Benutzern, die Single-Suchmaschine „ SingleNetwork“, sowie die Portale „cash2000“ und „boxtrade“ (isee newmedia gmbH  /  internetmarketing &  /produktentwicklung /postfach 1319 / 65795 hattersheim, Mitarbeiter: Damm, Michael )

Die DIMOCO (Direct Mobile Communications GmbH ) wurde 2000 als Mobile Marketing Unternehmen in Österreich gegründet. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie Mobile Marketing, Premium SMS/MMS Dienste, individuelle Applikationsentwicklung und SMS/MMS Reselling an. Durch die Partnerschaft mit allen österreichischen, deutschen, ungarischen, tschechischen, slowakischen und Schweizer Mobilfunkbetreibern kann DIMOCO kostengünstig auf die neuesten Mobilfunktechnologien und Trägermedien (SMS/MMS) zugreifen.  Zu den bekannteren Kunden gehören :  Club Nokia, REWE/Billa, Buena Vista, Spark7.com, Media Markt, Henkel, Kleine Zeitung, und Porsche. Die DIMOCO hat Firmenniederlassungen in Deutschland (Rolandstraße 88, D-50677 Köln), Ungarn (Budapest) und in der Tschechischen Republik (Prag). ( Mitarbeiter: Novotny, Andreas/ Vacek, Erwin , Gesamtzahl: 22.  (Mai 2004))

DirtyPictureShow  ist ein in Vancouver/ Kanada befindliches Adult-Animation-Studio, die auf ihrer Webseite http://www.dirtypictureshow.com. Ihre eigene Produktionen, vor allem interaktive Flash-Cartoons, als Content vermarkten. Zum Angebotsspektrum gehören: Anime, Hentai-comics und als weiterer Service, individuelles Webdesign.  Mitarbeiter: Graham, Andrew Quelle: http://www.pimpcafe.com/article2/article.php?article=1584

DMOZ ist ein Open Directory Project, ein Netzverzeichnis, die nach eigenen Angaben hohe Qualitätsstandards an die aufgenommenen Seiten stellen. Nach einem Zeitraum von 2 Wochen bis zu einigen Monaten, werden die Daten der aufgeführten Webseiten in die Suchmaschinen von AOL, Google, Netscape und Yahoo, etc.  integriert. Mitarbeiter: Nitz, Klaus-Peter

Don-Medien Privat ist im Bereich des Live-Cams und Live-Chat-Sektors aktiv, ausschließlich auf Webseiten, die von der F.I.S. betrieben werden. Mitarbeiter: Lorenz, Markus

e.Cross wurde im Juni 2003 als Gesellschaft für digitale Lösungen mbH & Co. KG gegründet. Hervorgegangen ist das Unternehmen aus der vormals bestehenden e.Cross – Aupers & Magdziarz GbR und des Internetproviders call2surf.de  Die  Serviceleistungen von e.Cross decken die Bereiche Premium SMS , SMS Gateway, – Massenversand und – Chat Applikationen,  individuelle Software Entwicklung, Content Management Systeme, Online Shop Lösungen und den Bereich  Inkasso / Mahnwesen ab. (e.Cross – Gesellschaft für digitale Lösungen mbH & Co. KG/  Carossastrasse 38, 48161 Münster,  Mitarbeiter: Aupers, Steffen/ Magdziarz, Jürgen)

Die ECS-Solution GmbH bietet Internetservice im Bereich Dialogssysteme und Anzeigenmärkte, der Schwerpunkt liegt auf Abbuchungs- und Zahlungssystemen, u.a. Kreditkartenabrechnung, Direct Debit(Lastschriften), Paybox (Buchungen via Handy) und dem Dialup Payment System (Mehrwertnummern).
Im Bereich Chat- und Kontaktmärkte bietet ECS-Solution zwei grundverschiedene Geschäftsmodelle an. Einerseits kann der Chat- und Kontaktmarkt auf Servern der ECS-Solution betrieben werden, bei einer einmaligen Grundgebühr von 175€ und bsp. Einer Umsatzbeteiligung von 50% – oder der Chat- und Kontaktmarkt wird auf Servern des Kunden betrieben, in dem Fall ist die ECS-Solution nicht an dem weiteren Umsatz beteiligt, aber der Preis für erbrachte Dienstleistung steigt auf 35 000€. Zu den Kunden dieser Firma gehören viele Adultseiten-Betreiber wo es anscheinend zu unkorrekten Zahlungsabwicklungen, den Endkunden betreffend, gekommen ist. Jedenfalls hat ECS-Solution folgenden Hinweis auf ihrer Startseite geschaltet: „Ihre Kreditkarte oder Ihr Konto wurden scheinbar unbegründet von uns belastet? Melden Sie uns den Vorgang, wir gehen der Sache nach“.   ECS-Solution GmbH  / Raiffeisenstr. 26  /67817 Imsbach,  Geschäftsführer: Jochen Schrör, Mitarbeiter : Blödow, Michael/ Schroer, Jochen

ELECTRONIC GROUP INTERACTIVE S.L.  entwickelt Dialer für Pornowebseiten und soll Sicherheitslöcher im Internet-Explorer nutzen um ihre Dialer-Software zu installieren. Sie soll auch unter den Namen “sex-explorer.com” und “and nocreditcard.com” und einer Vielzahl anderer Seiten wie „egwn.net“ und „e-group.org“ in Erscheinung treten.  Company Name: Electronic Group, Information URL: http://www.electronic-group.com/ World Trade Center – Ed. Norte 4a Pl.//  Moll di Barcelona – s/n// 08039 BARCELONA – SPAIN  Mitarbeiter:BISCHOFF, ANDREAS
http://www.spywareguide.com/creator_show.php?id=22
http://www.pestpatrol.com/pestinfo/e/e-group_sex_dialer.asp
Ein Amtsgericht in den Vereinigte Staaten des Nordbezirk. von Georgia, Atlanta hat im Zusammenhang mit der Firma„Alyon“ und der „Electronic Group“ Ermittlungen angestellt die Zahlungsforderungen betreffend der Dialersoftware betreffen   http://www.avnonline.com/index.php?Primary_Navigation=Web_Exclusive_News&Action=View_Article&Content_ID=81321

Elwes-KDS , betreibt die Suchmaschine „Sexgesuche.com“  Inhaber: John Elwes ,  Strasse: Archenholzstrasse 58 , D-22117 Hamburg

Die Energy Call Service GmbH ist als Dienstleistungsanbieter im Bereich der Telekommunikation
seit dem Jahr 2000 in Stockelsdorf bei Lübecks tätig. Zu ihrem Angebot gehören im Bereich Kommunikation die  Servicerufnummern  (0800/ 0180/ 0190/  0900/  0137/  118..) außerdem Chat-Portale, Erotic-Logos, Story-Dienste, Live 1:1-Kontakte und Web-Design Energy Call & Energy Advertising GmbH,  Bahndamm 6a/  23617 Stockelsdorf Geschäftsführer: Stefan Sanders Hamburger Kontakt: Energy Call Service GmbH, Leverkusenstr. 54 / Eing. VII /  22761 Hamburg

Die enterpayment AG nahm am 01.06.2003 ihre operative Tätigkeit auf. Das enterpayment-Team greift auf langjährige Erfahrungen im Internet-Bereich – vor allem mit Online-Zahlungssystemen – zurück. Sie bietet ein  Zahlungssystems für das Internet an, dass sie folgendermaßen in ihrem Angebot differenzieren: enterpaymentweb -Zum abrechnen webbasierter Dienstleistungen,wie zum Beispiel: Abolösungen, Minutenkontigente, etc. enterpaymentshop – für Internetshops einschließlich Warenwirtschaftssystem  Enterpaymentbusiness –  Zum abrechnen webbasierter Dienstleistungen, mit Lieferung und Nachverfolgung, z.b.Onlineshops, Ticketvertrieb, Reiseveranstalter und seit 2004 auch Handypay für die neue Handy-Generation. Mit der Firma „conVISUAL“ als einem Spezialisten für SMS- und MMS-Mehrwertdienste, erweitert enterpayment die web-basierten Bezahlverfahren um die Abrechnung mit dem Handy für sämtliche Kauf- und Bestellvorgänge im Internet. enterpayment Aktiengesellschaft,  An der Fahrt 4, 55124 Mainz /  Germany,  Mitarbeiter: Tarara, Markus

Die erodata GmbH ist ein  Unternehmen, das in den Bereichen Jugendschutz und Internetdienstleistungen tätig ist. Mit ueber18.de hat die erodata GmbH das erste anonyme und kostenlose Jugendschutzsystem nach § 184 StGB im Internet auf den Markt gebracht. Dieses System der Altersverifikation läuft über die Personalausweisnummer, die der User vor der Überprüfung einzugeben hat. Zu Beginn wurde nur der deutschen Personalausweis unterstützt hatte, dann kamen der  Österreichische und der Schweizerische  hinzu. Inzwischen unterstützt das System auch den amerikanischen, britischen und italienischen Personalausweis.Für eine speziellere Anwendung sind die weiteren Jugendschutzsysteme „adultseek.de“ und „eProof“ gedacht. Die erodata Firmengruppe besteht aus ca. 20 Mitarbeitern. Geschäftsführer Tobias Huch, Gero Wittstock und Martin Körmer Göttelmannstrasse 17 /   55130 Mainz

Die Firma »Erotik at web Marketing S.L.«, ist Inhaberin der Domains erotik-marketing.de (seit 02.11.2003) und erotik-marketing.com (seit 17.10.2002). Das Unternehmen hat sich auf die Vermarktung von Werbeflächen und E-Commerce-Angeboten im erotischen Online-Business spezialisiert, außerdem werden Partnerprogramme inclusive Content angeboten. Für Websites aus dem Non-Erotik-Bereich bieten die Firma eine „softe Erotikvermarktung“ an, die ausschliesslich solche Motive und Websites der Kunden berücksichtigt, die vom Websitebetreiber vorab ausgewählt wurden. Außerdem ist eine an die Tageszeit gebundene Vermarktung der Werbeplätze, ähnlich wie in der TV-Werbung, zwischen 23.00 und 5.00 Uhr möglich Erotik at Web Marketing S.L. //  C/Jesús del Gran Poder, 5, 2°J //  41002 Sevilla / Spain  Mitarbeiter: Krohn, Sabine/ Krohn, Sascha /Möller, Gabi

Erotikschmiede.de bietet Webdesign und Graphik an und hat sich auf die Erstellung von Erotik Templates spezialisiert.  Besitzer: Torben Kania , Habigerstieg 9 /  21079 Hamburg , Mitarbeiter:   Heim, Markus

Erovision GbR bietet Webdesign und seit neustem über ein Partnerprogramm Adult-Content an
Referenzen: (Eroletters, Der Storyshop, Erolike, Pornosucher, Modern Singles,  Hot4Free, Monstersex)
Erovision GbR,  Unterm Beggenbeil 5 /  D-58802 Balve ,  Geschäftsführer: Jens Rinne

Die Europhone- Firmengruppe hat Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien Pazifik . Die deutsche Niederlassung, die Europhone – Service GmbH für Kommunikations- und Datentechnik, besteht seit 10 Jahren, im Raum Bonn, Köln und Düren und beschäftigt ca. 12 Mitarbeiter. Europhone – Service bietet Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation. Schwerpunkt ist der Bereich ISDN ( Intergrated Services Digital Network ) und Euro-ISDN, daneben bietet die Firma  Service für die unterschiedlichen Mobilfunksysteme an. Mitarbeiter:   aßmann, andre

Die eXXXclusive GbR bietet Adult-Content (www.erotikcontent.), Webdesign(www.3xad.) und Fertiglayouts an (www.planetpd.), außerdem die Erotiksuchmaschine http://www.exxxclusive-search. eXXXclusive GbR bietet ein Programm für Telefonerotik an, außerdem wird dort  Prepaid-telefonieren inzwischen als Alternative zu 0190 / 0900 Rufnummern angeboten. (www.prepaid-telefonieren.de.) Unter dem rechts aufgeführten Domains dieser Firma befinden sich über130 Erotikangebote für User und Webmaster. eXXXclusive GbR,  Erlenstraße 3D /  44795 Bochum,  Gesellschafter: Ronald Gottwald,  José Rodriguez Mitarbeiter:  Falb, Nicklaas F. Für die Angebote der „3x-Adult Entertainment“ zeichnet Sandra Westphal,  N.-v- Gneisenaustraße 63 /   02977 Hoyerswerda   verantwortlich.  Mitarbeiter: Gottwald, Ronald /Rodriguez, José Falb, Nicklaas F.

F&S Partnerstyle  bietet Adult-Webmaster Partnerprogramme im Bereich Live-Cams und Chat an. Sie stehen als Webmaster, bzw. Betreiber im Impressum der Seiten „HotCam69.com“, “ LiveDateCams.de“, „Adultcams-24.de“ und einiger anderer Cam-Portale. Den technischen Support liefern Fuerst Internet Solutions oder IPPS- König: Inhaber: S.Haubrock-Jöres,  Röntgenstr.19 / 44369 Dortmund  /Mitarbeiter: Haubrock, Frank/ Haubrock-Jöres, Sandra

Die FENEAS GmbH wurde im September 2003 gegründet sie bieten das „FENEAS pay system“, ein Online-Paymentverfahren über die Telefonrechnung des Verbrauchers. Mitarbeiter: Friede, Andreas

FH-OMWD stellt sich als Internetdienstleister vor, von Webdesign und Programmierung bis Internetshopsysteme. Der Schwerpunkt scheint aber beim Betreiben von Pornowebseiten zu liegen. Sie betreiben über über 10  Adult-Webseiten wie „www.sexy-schulgirl.de, http://www.fetisch-drill.de, http://www.pornschau.de,www.sexinfoluder“. Inh. Frank Heiden, Warburgerstraße 44a /  33098 Paderborn, Mitarbeiter: Italia, Giuseppe

F.I.S. – Fuerst Internet Solutions bietet speziell für Webmaster Abrechnungssysteme (Affiliatecash.de , Persocheck.de), den Eintrag in die Suchmaschine „Sex-Sucher.de“ und bietet kostenlos ihre Servicerufnummern (00190 etc.) an. Sie betreiben eine hohe Anzahl von Adultseiten. Die aufgeführten Seiten bieten Partnerprogramme für andere Webmaster an: LIVE-VISION.com, Live-Eurosex.com , Eurosexagon.com , Free-Poppen.com, Orgasmus-Heaven.com , Reeperbahn-Girls.com , Reeperbahn-Sex.com , HOOTERS.de, AdultWebmaster , Geile-Sexcam.de, Ladysguide.de  . Außerdem führen sie regelmäßig Schulungsprogramme für angehende Webmaster durch.  Fuerst-Internet-Solutions Inc./  322 Belmont Drive /  Alpharetta, GA 30022

Die fliks it-solutions GmbH bietet  Domainregistrierung und -beratung,  Suchmaschinenoptimierung  und andere professionelle IT-Dienste an. Die Firma besteht seit 1999,  der Geschäftsführer ist Randolf Jorberg. Sie betreibt das in Deutschland bekannteste Hacker-Board „gulli.com“  Adresse: Kortumstr. 19-21,  44787 Bochum, Mitarbeiter: Gönnemann, Axel

Das Hamburger Unternehmen freenet.de AG  ist ein Internet-Telekommunikationsanbieter und einer der größten Online-Dienste Deutschlands. Freenet ist seit Dezember 1999 an der Börse notiert. Das Internetzugangs-Geschäft ist Hauptumsatzträger mit einem Volumen von 231,1 Millionen €  (2003), gefolgt von der Sprachtelefonie mit dem Pre-Selection- und Call-by-Call-Geschäft mit insgesamt 99,5 Millionen €  (2003). Das Portalgeschäft mit seinen  Werbe- und E-Commerce-Umsätze beläuft sich auf 29,8 Millionen € (2003) zusammengefasst. Vorstandsvorsitzender:  Eckhard Spoerr   Mitarbeiter: Merinsky, Marco
Fremantle Select Ltd.  Erenpreis, Janis

FunDorado GmbH   Drenger, Mirko /Gzela, Peter/ Haas, Timo

Funquadrat GmbH (Cesar-Klein-Ring 40  /22309 Hamburg, Geschäftsführer: Thomas Kruse, Mitarbeiter: Neumann, Susann) Zu den letzten Projekten von funquadrat gehörten die Webseiten „Seitensprung-Alibi“, „Holdate24.de“, und Maxicounter. com (bietet Webstatistik und Analyse des Traffics an) und die Seite extraffic.de (Vorsicht Trojaner) mit dem kommerziellen Angebot der Traffic-Erhöhung der eigenen Seite durch einen HTML-Code, den die Webmaster in Ihre Seiten einbauen können Dieser Code bewirkt, dass jede angemeldete Seite beim verlassen dieser eine andere angemeldete Seite mit Hilfe eines Popups öffnet, ohne das es zu einer Pop-up-Kettenreaktion kommt. Außerdem die „TK Netdesign“, die Webdesign anbietet.  Die Funquadrat GmbH ist Mitglied im Interessenverband Neue Medien e.V (IVNM), dem fast ausschließlich Betreiber des Erotik-Business angehören. Zu einem regulären, seriösen Interessenverband hat sich der IVNM nicht entwickeln können: Eingetragenen Mitgliedern dieses Interessenverbandes wurden unseriöse Geschäftspraktiken nachgewiesen ohne das der Vorstand darauf angemessen reagierte. So wurde von der Firma ISAS oder der Person Jörg Dudzinski  ahnungslosen Websurfern über die betriebenen Domains: http://www.hausaufgaben.de, http://www.malvorlagen.de, http://www.rauchen.de, http://www.translator.de (und viele mehr) , ein Dialer, der 1,86 Euro pro Minute kostet, vorgeschaltet. (http://www.ivnm.de/wbb2/thread.php?threadid=32&page=1&sid=24e5ef14d4f3a759a663926b025fca8f)

In den Mitgliederlisten des IVNM sind 204 Mitglieder aufgeführt, die meisten als außerordentliche klassifiziert, von den insgesamt 8 ordentlichen Mitgliedern sind 3 über das Internet nicht mehr erreichbar. Zu den anderen gehören die „Erodata GmbH“, die mit ihrem kostenlosen Jugendschutzsystem „ueber18.de“ Marktführer auf diesem Gebiet sind (17.000 Webseiten) Die „starweb-service.de“ (Scharnweberstraße 69, 12 587 Berlin, D, Geschäftsführer Andreas Richter), ein Erotik-Content-Anbieter. Die Artergo International, ein Internet Service Provider bietet Domains, Webspace,Server und Partnerprogramme für Adult-Webmaster. Die Artergo International wird ab September 2004 als eine Aktiengesellschaft in Schweden eingetragen sein.(Adresse: Vitvattnet 203  /91691 Bjurholm  /Schweden) http://www.spacerotic.de/webspace.htmlUnd zu guter letzt die „FIS- Fuerst Internet Solution“ und die „RST-Datentechnik

FutureJam Media B.V. betreibt  einen Porno- und Erotik-Onlineshop (sexyhouseshop.com) Adresse: Hagerhofweg 2  /5912 PN Venlo  /Niederlande, Mitarbeiter:  Grotheer, Roland /Wullmer, Andreas

Gebauer & Partner OEG, Betreiber der Webagentur „mediaworks“ (http://ad.mediaworks.at/). Web-Marketing, Promotion und Konzeptualisierung, u.a. betreibt Gebauer & Partner  die Seite http://www.escort.at/   Adresse: 1110 Wien, Simmeringer Hauptstrasse 96a,  Österreich,  Mitarbeiter: Gebauer, Oliver

Geppert-Design bietet über http://www.tgg-design.de/ und http://www.hostspecialist.de/   allgemein Webdesign und Webhosting an, mit einem eigenen  Serverstandort im Rechenzentrum Nürnberg Langwasser. Ein ausschließliches Angebot für Adult-Webmaster bieten die Seiten http://www.layoutfarm.de/ und http://www.sexwebdesigner.de/ Außerdem betreibt der Geschäftsführer Tristan Geppert die Webseiten „geilenummern.de“ und „sweeteyes.de“. Adresse: Am Friedenshain 41/  42349 Wuppertal , Mitarbeiter: Wissmann, Michael

Die Firma GiGaSoft Software GmbH, Allinger Str. 85, 82178 Puchheim , Geschäftsführer Horst Blankenstein bietet die Software: „SMS-Agent“an,  Freeware, ein SMS Profi Programm mit Premium SMS, SMS-Spy, Watch@Home (Zugriff auf Webkamera)

GMO Internet-Marketing (Osterbekstrasse 110  /22083 Hamburg) ist der Portalbetreiber für GMO-GirlsCam.de und betreibt außerdem die Webseite http://www.german-models-online.de,  einem Erotikführer für Dienstleister der Branche.  Mitarbeiter: Jochen, Braasch

GoodLines AG (Benzstrasse 2  /64646 Heppenheim) ist ein Internetdienstleister mit der Produktpalette: „GoodMicropay“, ein System was eine Bezahlung von im Internet gekauften Produkten oder Dienstleistungen  über die Telefonrechnung möglich macht, „Privatenumber“, ein Servicerufnummern-Portal (0190, 0180 und 0800 )  und „Aconti“ (Payment- und eCommunication-Systeme)  Die britische Mehrwertedienst-Regulationsbehörde ICSTIS ging im August 2004 nach mehreren Hundert Beschwerden gegen die Firma „DDDCOM“ aus Liechtenstein vor, die über die „IT GRoup“ Partner der Firma Goodlines usw. ist. Beschwerdepunkt war in allen Fällen ein sich selbst downloadender Dialer, der jeweils nach der gesetzlich vorgegebenen Summe von 20 Pfund die Verbindung wieder abbrach. Ähnliche Beschwerden betrafen wiederum die Good Lines AG – und zwar über den Geschäftspartner  BT Ignite GmbH & Co.(Barthstr. 22  /80339 München). Auch im Zusammenhang mit unseriösen Spamfaxen wird die Firma wiederum genannt. (In inzwischen nicht mehr abrufbaren Webseiten wird Raimund Woitinek als der wirkliche Geschäftsführer der GoodLines AG benannt)  Mitarbeiter: Loos, Gerd
http://www.nux.at/newsportal-usenet/article.php/de.comm.abuse/5411.html
http://forum.computerbetrug.de/viewtopic.php?p=71115
http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/23/168925.html

goodthinxx.com ist ein Tochterunternehmen der Firma Studio Opera, welches 1990 in Österreich von Walter Toifl und Tanja Rahman gegründet wurde. ( 31 Mitarbeiter). goodthinxx.com ist seit 1990 ein führender Provider für dialerbasierte Abrechnungslösungen im Internet auf dem internationalen Markt mit Firmensitz in Wien (Österreich) und Niederlassungen in Los Angeles, Hamburg, Paris und Las Vegas. Auf dem europäischen Markt bestehen Partnerschaften mit Lycos und Alta Vista bezüglich ihrer Erotikseiten. In den USA arbeitet goodthinxx.com u.a. mit Cybererotica, I Gallery und Light Speedcash zusammen. Außerdem ging AEBN.com,  (Adult Entertainment Broadcasting Network Inc / http://www.aebn.com) eine Partnerschaft mit goodthinxx.com ein, um mit deren dialerbasierten Abrechnungsmethode( d.h. über die Telefonrechnung)  auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen. – In Amerika ist die Abrechnung über die Kreditkartennummer üblich – aber über 22% der Europäer haben keine Kreditkarte und die Akzeptanz diese als Zahlungsmittel für Internetpornographie zu verwenden, ist laut AEBN. com deutlich geringer als in den USA. Für den einfachen Webmaster bietet Goodthinxx.com technischer   Support, Partnerprogramme mit über 60 Nischenseiten, Adult, Non-Adult und Casino Content.  Studio Opera Handels GmbH, Linke Wienzeile 4/1/2  A – 1060 Wien, Austria
Goodthinxx.com GmbH  Tanja Rahman, Glockengießerwall 17 20095 Hamburg
Los Angeles, 13636 Ventura Blvd. /Sherman Oaks, CA 9142
http://www.goodthinxx.com/de/index.html   Mitarbeiter: Begritsch, Oswald/ Hüther, Thomas

GS Consulting – Strategieberatung, Marketing-, Management und Vertriebsberatung, IT-Consulting, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Agenturen in Dortmund, München und Hamburg.
GS Consulting GmbH , Stadthausbrücke 1(Fleethof) ,20355 Hamburg  Mitarbeiter: Stölke, Gotmar

i-joy GmbH  ist ein Direktanbieter für Servicenummern der Gassen 0190, 0900, 0180 und 0137 und bietet  Partnerprogramme  mit einem eigenen  Zahlungssystem und Content an. Sie ist eine Unternehmenstochter der Q1 Deutschland AG, Mitarbeiter: Schankweiler, Kirsten i-joy GmbH – An der Fahrt 4 55124 Mainz, Germany ,  Geschäftsführer: Stefan Pinkert, Kirsten Schankweiler  http://www.i-joy.de/

Gegründet wurde die Q1 Deutschland AG im Jahre 2002 – hervorgegangen aus der  Verschmelzung der OK maxIMUS GmbH und der Tele.QUEST.Kommunikation GmbH, Q1 Deutschland AG ist ein Service- und Telekommunikationsdienstleister in Deutschland. 2004 bietet das Unternehmen. 7.500 Voice-Leitungen und 65.000 Switch-Leitungen sowie ein SMS-Gateway mit einer Leistung von zeitgleich 20.000 SMS an.
2003 wurde der Carrier MCN TELE.COM AG in die Q1 Unternehmensgruppe integriert Im August 04  übernahm die Q1 Deutschland AG 59,23 Prozent der Anteile an der conVISUAL AG.  conVISUAL bietet sowohl Enabling Produkte wie SMS und MMS Gateways, Premium Billing und Payment Lösungen als auch zahlreiche SMS- und MMS-Applikationen wie z. B. Download-Dienste, Channel Services, Mobile Interactive TV und MMS TV Chat an. Weitere Tochterunternehmen: EVOLO AG, DR. WEINSZIEHR MEDIA GmbH, FILM- & TONSTUDIO MEDIENHAFEN GmbH, OK CONSULTING GmbH, enterpayment AG  Q1 Deutschland AG, Speditionstraße 13 a D-40221 Düsseldorf  http://www.Q1AG.de  Der Vorstand: Thomas van Rooij , Christian Rottmann, Carsten Schmechtig, Thomas Eue   Aufsichtsrat: Hartmut Korn, Prof. Dr. Helmut Thoma, Dr. Marcus van der Horst

Die iCom Media AG wurde im Jahre 2000 gegründet und ist einer größten deutschen Dialer-anbieter  Auf Initiative von My Channel, Anbieter der in Deutschland am weitesten verbreiten Anti-Dialer-Software „Connectionwatch“, haben sich im April 2002 in Berlin die fünft größten Dialer-Hersteller auf eine gemeinsame Linie verständigen können. Es wurde ein Anforderungskatalog für Internetdialer verabschiedet mit dem Ziel ein Dialer-Gütesiegel zu entwickeln. Die wichtigsten Kriterien: absolut transparente Einwahl, transparente Kosten, keine Trojaner-Funktionen, Hinweise auf Hersteller und Anbieter sowie keine Einrichtung zur Standardverbindung auf dem Computer(www.sicherheitsnews.info/dialerkriterien.html). Zu den Teilnehmern gehörten Mainpean GmbH, EOPS AG, Aconti.de, telecoin.de (erodata GmbH), und die iCom Media AG.  Mitarbeiter: Biskup, Christoph/ Gomes, Uno/ Haller, Nina /Ülpenich, Wolfgang

Die INA Germany AG wurde 1993 in Hamburg gegründet und ist Mitglied im internationalen Firmenverbund International Network Association (INA) mit Sitz in Tampere, Finnland.  INA vermittelt Servicerufnummern der Gassen 0800, 0180, 0190, 0900 und 0137, inklusive der Konzeption und Realisation von Response-Diensten auf eigenen Sprachcomputerplattformen (IVR). INA Germany AG Papenreye 63,  22453 Hamburg   Mitarbeiter: Mut, Alexander

Die Firma Inet-dreams wurde 2002 gegründet, sie bietet Live-Kommunikationslösungen im Bereich Audio Video und Chat an. Weitergehend gehören Paymentlösungen und Erotikcontent zum Angebot dieser Firma.
Inet-dreams e.K, Uwe Ruck  Nordring 6  63500 Seligenstadt   Mitarbeiter:  Dallek, Oli/ Klein, Jürgen/ Ruck, Uwe

Innertainment Productions scheint eine us-amerikanische Firma zu sein mit einer Stammadresse in Prag. (Innertainment Productions, S.R.O.  / Jindrisska 7  / 11121 Prague 1  / Czech Republic 98102)   Sie bieten über die Webseiten http://www.2lips. und http://www.flirt4free  Live Video Chats und die Produktion von Photo- und Film-Content nach vorgegebenen Szenearien an. Sie scheinen auch für Vivid zu produzieren, bzw. Vertragskontrakte mit ihren Modellen für die Filmproduktionen zu halten.
( http://www.vivid.com/recordkeep.html#dates ) Eine weitere Liste verschiedener Agenturen die zu diesem Netzwerk gehören findet sich unter  http://www.solarotica.com/custodian-info.htm1 .  Mitarbeiter: Moravec, Vincent Moravec, Tibor

InoMedia  ist ein Anbieter von 0900-Rufnummern und bietet ein Online-Verwaltungsportal zum Registrieren, Administrieren und Verknüpfen von Service-Rufnummern an. Unter den angebotenen Mehrwertdiensten bei InoMedia dominieren die professionellen Sex- & Dating- und Kontaktmarkt-Lines.   InoMedia.de   Röpckes Mühle 2   D-25436 Uetersen   Mitarbeiter: Czerner, Magdalena/ Müller, Kathrin/ Raeck, Christian

Inter Content KG   Baschek, Cornelia /Brouwers, Sven/ Erichsen, Oliver/ Feddersen, Jan /Ganick, Daniela /Hausschild, Ole/ Heckers, Gerd-Jan/ Henningsen, Meike/ Hinze, Frank /Holzmüller, Ralf /Jean, Deeken /Kirsch, Christine/ Koslowski, Radek /Kretschmann, Kristian /Kröpsch, Marten/ Lehmann, Thomas/ Lemcke, Stefan /Lukowiak, Adriane /Maass, Volker/ Moltmann, Peter/ Pehar, Anda/ Pohl, Enrico/ Pohle, Nemo/ Schellenberg, Stefan/ Schröder, Kathrin/ Schwarz, Andreas/ Snijders, Wolfgang /Strumann, Christoph/ Ulrich, Axxl/ Veldkamp, Achim/ Walter, René /Wloka, Birte /Ziepke, Ronald /Zschäbitz, André

Die inphos GmbH (interactive phone services, Frank Tüting, Rauhehorst 95b, 26127 Oldenburg) bietet telefonbasierte Sprach- und Datendienste über Audiotex-Plattformen an. Insbesonderen: interaktive Informations- und Unterhaltungsdienste, Servicerufnummern  (0190, 0180, 0800, 0137, 0900), SMS und MMS- Empfang in und aus allen deutschen Netzen und Premium-SMS und  wireless java Anwendungen, z.b. als Handyspiele inkl. Inkassotool (IVR im Service 0190 oder Premium SMS) Inzwischen soll die Inphos GmbH mit der Easybilling AG zur MoreCon AG fusioniert sein.

Die Inter Content KG  (wie auch die Intermedia Content KG  und die Rubin KG haben ihren Sitz in der Harburger Schloßstraße 28 , 20077 Hamburg). Die Inter Content KG  ist eine mittelbare Tochter des Hamburger Heinrich Bauer Verlags.Sie betreut die Online-Angebote des Bauer-Verlages ( „Wochenend“, „Praline“, „Geldidee“, „Wohnidee“ etc.) Der Schwerpunkt dieser Firma liegt aber, zusammen mit dem Pabel-Moewig-Verlag, bei der Produktion und Betreuung einer Vielzahl von Pornowebseiten. Auf dem AWM-Kongress 2004 in Hamburg war die Firma mit knapp 25 Mitarbeitern vertreten.

Heinrich Bauer Verlag
Johann Andreas Ludolph Bauer gründete den Verlag im Jahr 1875 als Visitenkartendruckerei. Ab 1896 druckte Bauer dann das Anzeigenblatt „Rothenburgsorter Zeitung“. Die erste Programmzeitschrift folgte 1926 mit der „Rundfunkkritik“, in „Funk-Wacht“ umbenannt erreichte sie eine Verkaufsauflage von mehr als 500.000 Heften. Seit 1963 ist Heinz Bauer in der vierten Generation der Verlegerdynastie das Firmenoberhaupt. Der Aufstieg des Hamburger Verlagshauses begann in den 60er Jahren mit einer großen Aufkaufswelle. Zeitschriften wie die „Neue Post“, „Neue Illustrierte“, „Quick“, „Revue“, „Das Neue Blatt“ und „Bravo“ wurden alle in den Verlag einverleibt. In den 80er-Jahren folgten ausländische Titel wie  „Woman´s World“ aus den US, es folgten Titel in Frankreich, Großbritannien, Spanien. 35 Zeitschriften hat der Verlag in Deutschland, mit einer Gesamtauflage von rund 17 Millionen Heften. Zusätzlich hat der Pabel-Moewig-Verlag aus dem badischen Rastatt noch mal 41 Titel im Programm. Weltweit publiziert die Verlagsgruppe 125 Zeitschriften in 13 Ländern. Rund 6.400 Angestellte arbeiten für Bauer, mehr als 100 Einzelunternehmen gehören zum Konzern. Mit 31,2 Prozent ist das Hamburger Verlagshaus am Fernsehsender RTL II beteiligt, mit 25 Prozent an Radio Hamburg. Seit 2001 sind die Verkaufzahlen fast aller deutschen Zeitschriften der Hamburger Verlagsgruppe rückläufig. Von Bauers sieben Fernsehzeitschriften wurden im vierten Quartal 2004 rund 11 Prozent weniger verkauft als im selben Quartal 2002. Bei den Frauenzeitschriften ergibt sich ein ähnliches Bild: „Bella“ minus 25 Prozent, „Tina“ minus 15 Prozent. Dennoch blieb der Außenumsatz 2004 stabil bei 1,7 Milliarden Euro. Der Bauer-Verlag wollte seinen Einfluss auf den deutschen TV-Markt mit der Übernahme der  ProSiebenSat.1 Media AG ausdehnen, wurde aber von  Haim Sabans US-Konzern überboten.
Quelle:“Heinrich Bauer Verlag – Yellow-Press und seichte Seiten“
http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID252602_REF_SPC273400,00.html

Die Firma Intermax AG (Geschäftsführer:Christian Bayer) stellt sich auf ihrer eigenen Webseite als „Europas führendem Anbieter für Internet Content, Internet- Kooperations- und Webmasterprogrammen mit dem Kernbereich Internet-Erotik“ vor, die seit 2000/1 Internet Content produziert.Nach Firmenangaben bietet diese Firma Live, Video und Bilder-Content und über 50 verschiedene Webdesigns, der insgesamt auf ca. 120.000 Seiten eingebunden sein soll. Weitergehend stellt sich die Firma als eine Tochtergesellschaft der „Abenteuer GmbH“(Abenteuer GmbH, Brünndlesweg 38, 90451 Nürnberg)  vor, eines angeblichen „führenden Erotik-Versandhäusern Europas,  mit einem umfangreichen Angebot im Bereich der Internet – und Versanderotik.“, welches Partnerschaften zu RTL und SAT1 unterhalten soll.(SAT1: gekündigt Ende 2001; RTL gekündigt 2003/2004) Im Internet ist allerdings kein Onlineangebot dieser Firma zu finden, die ausschließlich in der Bezugnahme von Intermax und nemproductions, sowie im Impressum verschiedener Webseiten auftaucht. Die Firma soll gute Kontakte nach Osteuropa haben. Sie unterhält u.a. eine große Live-Cam-Produktion in Pilsen (CZ) und soll Geschäfts-Filiale in Teplitz (Teplice/CZ) und in Bukurest (Rumänien) unterhalten, wo inzwischen der größte Prostitutionsgürtel Europas zu finden ist. Zu der Firma gehören u.a. die Seiten: http://www.nemproductions.de, die „kostenlose“ Live-Cams anbieten, http://www.sm-kontakte.de, http://www.erofuehrer.de, eine Erotik-Suchmaschine, http://www.Modellvilla.de, die softe Erotik anbietet (fsk 16-Content) und http://www.partnervermittlung-deutschland.de., die Webseite einer Nürnberger Partnervermittlung. Laut einem Internetforum soll die Firma in kriminellen Aktivitäten bezüglich  illegaler Konoabbuchungen  verwickelt sein. (http://www.aerger-forum.de/dcforum/DCForumID41/551.html) Und das Angebot der Webseite http://www.Modellvilla.de soll größtenteils gefälscht sein. (http://www.salon.cz/ptatese.phtml?akce=list&d=41). Mitarbeiter: Bayer Norbert, Bayer Christian, Grosse Helmut

InterProConnect Corp., mit einer Postfachadresse in Antigua, zeichnet verantwortlich für die Webseite topcamgirl.com., wo kostenpflichtige Erotikangebote unterbreitet werden. Mitarbeiter: Elksnat, Melanie/ Straface, Bianka/Wellmann, Alexandra

IP Affiliates (22431 Antonio Parkway, Suite B-160-467, Rancho Santa Margarita, CA 92688) ist ein Internet-Hoster, der Server in verschiedenen Konfigurationen anbietet und in den USA eigene Kabelnetzwerke betreibt. Mitarbeiter: Barriga, Paul/ David, Brown/ John, Mills/ Keali’i Lau, Troy

isee newmedia gmbh  ist ein Internetdienstleister, dessen Bandbreite an eCommerce-Systemen Internet-Shops, Abrechnungs- und Clearingsysteme, Online-Video-Systeme, Auktions- und Anzeigensysteme, Web-Chats und Ad-Server-Technologien umfasst. isee wurde im Jahr 2000 in Hattersheim, Deutschland gegründet. Sie betreut u.a. die Internetportale boxtrade, City-Chat, LoveChat, SingleNetwork, SingleVoting, Yupee und den Pornofilmanbieter Videorama. Zur Firmengruppe gehören weiterhin die „Clarema GmbH“ (Münchener Str. 61, 45145 Essen) die „Net Entertainment“, mit Schwerpunkt Erotik & Livestyle anbietet, der Webhoster „intertrend “ und die „DGS – Deutsche Geldsysteme GmbH“ einem Unternehmen im Bereich eCommerce, das Zahlungabwicklung, per Telefon, Handy, Kreditkarte, Lastschrift und per Onlineüberweisung anbietet. Callcenter & Telefonie stellen ein weiteres Segment des Unternehmens.

Die ISH Network GmbH(Rudolf-Diesel Str. 17, 74182 Obersulm, Geschäftsführer: Andreas Hofmann)  ist Betreiber eines Internet – Abrechnungssystem. Nach Angaben der Firma berteut sie  bis jetzt 58 Homepages. Mitarbeiter: Hofmann, Andreas

iTraffic (Nove-Mesto-Platz 4, 40721 Hilden) wurde  2000 gegründet und ist ein Internetdienstleister und -Berater mit dem Fokus auf Online-Shopping und Entertainment. Das Angebot der Firma umfasst Affiliate-Systeme, Alterskontrollsysteme, Online-Zahlungsabwicklung, LiveCam- und Mitgliederverwaltungs-Systeme, Content Streams, Webseiten-Erstellung, Server Management und Internet Marketing. Über die Webseite „WebmasterProgramme.de“ werden an die 20 Partnerprogramme, im Bereich Non- und Erotik angeboten. Mitarbeiter: Cordt, Olaf/ Steinkamp, Peter

Kube Onlineservice(Schützallee 45, 14169 Berlin) betreut das Bilderangebot der Firma „x-view“ (Jahnweg 52 – 56072 Koblenz) die 13 deutschsprachige Webseiten (fickfilme.de ,bumsfilme.de, blasvideos.de, etc.) mit Pornofilmangeboten unterhält. Mitarbeiter: Kube, Boris

Die liberECO payment solutions GmbH (Heinrich Hertz Str. 24, 40699 Erkrath) ist im e-payment tätig. Sie bietet Online-Kreditkarten und Lastschrift-Abrechnungen, ein spezielles Onlinebanking und Zahlungsverfahren via Handy.

Logic United (Brecherspitzstrasse 8,  81541 München)  vermittelt über das Netzwerk „The Partner Group“ Geschäftspartner für die Bereiche Vertrieb, Technologie, Beratung, oder für einzelne Projekte. Die Firma wirbt mit seinen Java-Experten und bietet Support bei dem Java-Applikations-Standard COSADA an. Zu den Kunden von Logic United gehören u.a.:Deutsche Bank, Mercedes-Benz, Bosch, Postbank, DaimlerChrysler T-Mobile, T-Online, Deutsche Bahn,  Lufthansa und Porsche. Der Geschäftsführer Gerhard Tauschl  war zuvor u.a. Sales Manager bei Bertelsmann.

MAJOR NEW MEDIA GmbH(Klingholz 14, 97232 Giebelstadt, Germany, Geschäftsführer: Matthias J. Rösch ) bietet technologische Möglichkeiten an, um Content jeglicher Art  (Polyphone Klingeltöne, Bilder, Live-Cams, Videos, Streams) für das Internet und die neue Handytechologie verfügbar zu machen. Über die firmeneigene Plattform http://www.moviss.com wird speziell „Mobile Payment““Premium-SMS, IVR-Billing, Abo-Dienste, Prepaid, mobile Dialer) und „Mobile Content“(Logos, Klingeltöne, MMS-Bilder, Java Games, mobile Videos) Außerdem wird eine große Auswahl an  Erotik Content für Handys angeboten.

Markus Moser – IT Consulting (Am Sonnbichl 9, 83623 Dietramszell ) betreibt über die Webseite http://www.rotelaterne.de/ einen Erotic Guide für die Stadt München.

Media4Internet besteht seit 1996, seit 1999 bildet sie mit der „XXXCounter GmbH“ das sogenannte „Adultnetwork“. Alle drei Firmen sind unter der gleichen Adresse eingetragen(Dellengartenstr. 46, 66117 Saarbrücken), Geschäftsführer: Jörg Döhring & Andreas Döhring. Sie betreut ca. 30 Webseiten wie „sexychat.ultracams.de, Fussfetisch.cc, Schuhfetisch.biz, Pinupgirl.de, Bondage-X.de, Muschifrisch.de,  Porn-TV.de“ und soll u.a. auch als Dienstleister für „coupe.de“ tätig sein.

Die mediapeople GmbH (Hanns-Martin-Schleyer Str. 30a , 47877 Willich) hat die Webseiten
http://www.e-love.de und http://www.manfactory.de entwickelt und designt. Mitarbeiter:  Joerg, Hoener

*MediaPlain (M. Sonnleitner, Helmut-Loh-Str. 11, 61197 Florstadt) betreibt ein Internetportal für Adultwebmaster, zusammen mit dem Partner „PX24“ bieten sie Service und Einrichtung von Livecamplattformen an. Zum weiteren Angebot gehört der Suchmaschineneintrag und die Suchmaschinenoptimierung, sowie Mehrwertrufnummer (0190 / 0900 / 0180 ) Zu den Partnerseiten gehören „Camparadies, Erosuchen, Suchtower, live-sexcamchat. und  Erowebcams. Mitarbeiter: Sonnleitner, Melanie/ Sonnleitner, Stefan. Als ein weiter Betreiber vieler dementsprechender Webseiten wird die MediaPlain unter der Adresse Pfingstweide 2, 61169 Friedberg angegeben. Diese Webseiten werden von der Fuerst Internet Solutions( F.I.S) Am Marienberg 2, D-64686 Lautern betrieben.

Pixelbüro Berlin (12349 Berlin – Germany, An den Achterhöfen 19B, Inhaber: Toralf Ruckpaul) bietet Service bei der Erstellung von Webseiten, Design, Programmierung, etc.. Ihre Auftraggeber sind u.a. RST-Datentechnik und F.I.S. Mitarbeiter: Preiss, Olaf

RackServ ApS (Værkstedsgården 14, DK-2620 Albertslund,  Denmark ) ist ein dänischer Web- und Server-Hoster. Mitarbeiter: Pedersen, Thomas/ Petersen, Paw

Die redvision Versandhandelsgesellschaft mbH (Schwabenstraße 36, Regensburg) ist ein Online-Sexartikel-Versand. Sie bieten für andere Webmaster Partnerprogramme an, die über die Firma  imedia GmbH verwaltet werden. Mitarbeiter: Stratemann, Sven/ von Herget, Roland/ Zamecnik, Marcus

Sex.Com (www.sex.com) ist eine Adult-Internet-Suchmaschine, die einen Traffic von 150 000 – 200 000 Usern und bis zu 400 000 page views täglich aufzuweisen hat. Sex.Com ist Bestandteil der Firma Grant Media, LLC (161 Erie Street, San Francisco, CA 94103-2416), die weitere „pay-per-click“- Suchmaschinen betreibt, u.a. GalaxySearch.com. SEX.com wurde 1994 von Gary Kremen eingetragen. Im Oktober 1995 wurde der Domainname quasi gestohlen. Infolge des jahrelangen Rechtstreites, den Gary Kremen für sich entscheiden konnte, gab es im Zeitraum 1999-2001 eine Vielzahl Artikel zu Sex.com – und darüber hinaus zur Problematik der Zweckentfremdung von Domainnamen. Sex.Com vertritt eine strikte Linie des „sauberen“ Adultentertainments. Webseiten, die unlizensierten Content, Kinderpornographie und anderes illegales Material anbieten, werden nicht gelistet. Sex.Com bietet Filter-Software von Cybersitter, Safesurf und NetNanny um das Internetsurfen und den separaten Homecomputer kindersicher und vor unerwünschten Spams schützen zu können. 2003 ging die Grant Media Partnerschaften mit der in Las Vegas ansässigen „Advertising Revenue Service(ARS)“, einem der weltweitgrößten Affiliate-Networks und der „Godado.it (www.godado.it)“, die als eine der ersten das „pay per click“ und „pay per rank“- Modell auf den europäischen Markt einführten, ein. Mitarbeiter:  Marquez, Mel

SEXMoney.com   Alexander, Tim/ Bartels, Benjamin/ Baschek, Mirko/ Butzal, Stefan /Dreher, Andreas/ Forg, Joerg/ Graefing, Thorben/ Hoeldtke, Kevin/ Koppedraaijer, Michel /Kuhl, Dennis/ Kähler, Christian/ Liermann-Schwarz, Michael /Lippens, Stefaan/ Petersen, Ines/ Petersen, Dirk /Sclier, Matthew /Strathmeier, Joerg /Strommer, Heiko/ Zander, Lars /Zedler, Andreas

Die „net – mobile AG“ wurde 2000 gegründet, hatte 2004/5 einen Umsatz von über 32,5 Mio. € , beschäftigte im Inland 55 Mitarbeiter und ging im Juni 2005 als erster deutscher Anbieter für mobile Entertainment-Dienste an die Börse. Das Produkt-Portfolio von net mobile umfasst neben Mobile-Entertainment-Produkten, die auf den ihrer Webseite http://www.joylife.de/ einzusehen sind – Ringtones, Wallpapers, Java-Games und Videos, bei denen das Erotikangebot deutlich dominiert – interaktiven Service, insbesonders die Vermarktung mobiler Lotto-Dienste und Sportwetten – den Versand und Transport von Daten per SMS, MMS, WAP und UMTS – sprachbasierter Telefonie-Dienste – und einen Mobile-Payment Services, der die Möglichkeiten der Abrechnung über Handy via GoPay, über Prepaid und Premium SMS oder über ein eigenes TAN-Nummern-System anbietet. Seit Juli 2006 bietet die net mobile AG in Kooperation mit verify-U in Bezug auf die Vermarktung ihres Adult-Contents ein Altersverifikationssystem (AVS) an. Die net mobile AG tritt als Anbieter in der Regel namentlich nicht in Erscheinung, so dass die Kunden die Möglichkeit haben unter Ihrer eigenen Marke die mobile Datendienste zu vertreiben. net mobile übernimmt dabei die vollständige technische Abwicklung der Dienste. Es bestehen Lizenz- und Kooperationspartnerschaften betreffend des Mobile-Segments zu Musikkonzernen (Sony, EMI, BMG, Warner) und Spieleherstellern wie Indiagames, Infospace, Gameloft, Glu Mobile, iFone und dem koreanische Unternehmen Gamevil sowie den englischen Game-Produzenten BlueBeck, Distinctive Developments, Morpheme und IOMO. Das Unternehmen setzt neben der Handy-Sparte auf die Zukunft des interaktiven Fernsehens, welches in absehbarer Zeit ein deutlich größeres Potential zu bieten haben wird als die momentan recht einfachen Marketingskonzeptionen. net mobile AG  ist der technischer Dienstleister für die Mobile Services bei RTL II und versucht in Kooperation mit der Media Agent S.L ihr Mobile-Marketing auf dem US-amerikanischen TV-Markt einzuführen. Im Zuge einer weiteren Kapitalerhöhung (2006) will das Unternehmen seine Expansion auf den chinesischen und osteuropäischen Markt vorbereiten.

Die Newbiz Media gehörte zu einem Netzwerk von überwiegend Hamburger Scheinfirmen  – der HAS (Hanseatische Abrechnungssysteme), HFM (Hamburger Forderungs Management GmbH), DWML (Digital Web Media Ltd.) , Euroline Deutschland und NewBiz Media – über die, mittels dem Einsatz  von Dialern und weitergehender Geschäftspraktiken versucht wurde unrechtmäßig Geldsummen in Höhe von 49,- oder 69,95 Euro von Endusern einzufordern. Im Rahmen des Anfang 2004 eröffneten Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Hamburg und über 1500 einzelnen Anzeigen, die man zu einem bundesweit ausgeschriebenen Sammelverfahren zusammengeführte, wurden 170.000 Betrugsfälle mit einem Schaden von € 2,5 Millionen bekannt. Im Sommer 2004 wurden die Geschäftsräume durchsucht und die beiden Geschäftsführer verhaftet. Das Dialerprogramm entsprach nicht den gesetzlichen Anforderungen des § 43b TKG, es wurde keine Eingabe von “OK” gefordert und es erfolgte keine Gebührenanzeige, stattdessen versteckte sich der Dialer hinter einen Werbebanner und wählte zum Zweck der Ermittlung der Telefonnummer des Users kurz eine Festnetzrufnummer an. Weitergehend wurde dann die Adresse, entweder über das Telefonbuch oder mittels fingierter Anrufe ermittelt und dann folgten Rechnungen für ein 30-tägiges Abo von erotischen Webseiten.


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